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(Bild: boviate / flickr / by-sa 2.0)

Am vergangen Mittwoch trafen sich Vertreter aus dem nordrhein-westfälischen Pflegeministerium, der Pflegewissenschaft sowie der lesbischen und schwulen Community, um erste Schritte zu unternehmen, kultursensible Pflege in die Altenpflegeausbildung zu integrieren. Hierzu gehört es, dass die Bedürfnisse und Belange von Lesben und Schwulen stärker in der professionellen Pflege wahrgenommen und von Anfang an in die Pflegeprozesse eingebunden werden.

Vor gut einem Jahr startete das Sozialwerk für Lesben und Schwule e.V. in Köln das Projekt "Kultursensible Pflege für Lesben und Schwule in NRW". Das Projekt wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Nach einem Jahr umfassender Recherche und dem Aufbau von Kommunikations- und Arbeitsstrukturen stand es nun an, in die praktische Arbeit der Modulentwicklung einzusteigen und die damit bereits begonnenen Reformen in der Pflegeausbildung weiterzuführen.

Die Einberufung der Arbeitsgruppe wertet die Grünen-Politikerin Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im Pflegeministerium, als wichtigen Schritt zur richtigen Zeit: "Die Etablierung einer kultursensiblen Altenpflege für Lesben und Schwule ist dringend geboten. Wir stehen gerade mitten in einem Reformprozess der Pflegefachkraftausbildungen auf Bundesebene. Die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt werden wir auch in den Reformprozess zur Einführung einer gemeinsamen Pflegeausbildung einfließen lassen." (pm)



#1 TheDadProfil
  • 25.02.2013, 21:13hHannover
  • Das wird nix..

    Viel zu viele Ausbildungen finden in christlichen Kliniken und Krankenhäusern statt..

    Viel zu viele Ausbilder und Ausbilderinnen haben überhaupt keine Ahnung von interkultureller Pflege..
    Wie also sollen die das dann dem Nachwuchs beibringen..

    Das wird nix..
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 userer
  • 27.02.2013, 02:18h
  • VORSICHT!
    Das ist brandgefährlich.

    Schwul oder lesbisch zu sein hat rein gar nichts mit Kultur zu tun. Schwul oder lesbisch zu sein ist keine frei wählbare "Kultur" und auch kein frei wählbarer "Lebensstil".

    "kultursensibel" kan im Endeffekt auch so definiert werden, dass Schwule und Lesben aufhören müssen, sichtbar als solche zu leben, weil sonst die sensiblen christlichen und muslimischen "Kulturen" durch den schwul-lesbischen "Lebesnstil" beleidigt werden.
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#4 CDU PflegeAnonym