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  • 02.03.2013           88      Teilen:   |

TV-Interview

Lech Walesa hat keine Lust auf Homosexuelle

Lech Walesa möchte Schwule und Lesben nicht in seinem Sichtfeld - Quelle: Wiki Commons / MEDEF / CC-BY-SA-2.0
Lech Walesa möchte Schwule und Lesben nicht in seinem Sichtfeld (Bild: Wiki Commons / MEDEF / CC-BY-SA-2.0)

Der Friedensnobelpreisträger möchte Schwule und Lesben in der letzten Bank des Parlaments sehen – noch lieber hinter einer Wand.

Der frühere polnische Arbeiterführer Lech Walesa hat sich in einem TV-Interview als besonders homophob offenbart. So sagte der 69-Jährige am Freitagabend im TV-Sender TVN 24, Homosexuelle sollten nicht in der ersten Bank des Parlaments sitzen, sondern in der letzten Reihe – oder "hinter einer Mauer".

"Ich wünsche nicht, dass diese Minderheit, mit der ich nicht einverstanden bin, auf die Straßen geht und meine Kinder und Enkel verwirrt", sagte der Friedensnobelpreisträger von 1983. Solche Demos sollten wenn überhaupt in Außenbezirken stattfinden. "Ich bin damit nicht einverstanden und werde damit nie einverstanden sein."

Minderheiten hätten sich an die Vorstellungen der Mehrheit anzupassen, so Walesa. Anlass für das Interview war die Debatte um Lebenspartnerschaften in Polen. (nb)

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Tags: polen, lech walesa
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Reaktionen zu "Lech Walesa hat keine Lust auf Homosexuelle"


 88 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
02.03.2013
08:53:04


(+13, 15 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Für einen Friedensnobelpreisträger sind solche Aussagen beschämend!


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#2
02.03.2013
08:53:32


(+13, 13 Votes)

Von Stretchingmaster
Aus Essen / Holsterhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.01.2012


Also da fällt mir nur ein: Friedensnobelpreis aberkennen. Aber sofort. Denn das was dieser Herr an Vorstellungen hat ist überhaupt nicht friedlich.

Schönen Tag noch


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#3
02.03.2013
09:06:25


(+13, 13 Votes)
 
#4
02.03.2013
09:17:10


(+12, 12 Votes)

Von Sven


Naja.

Wenn man heutzutage Friedensnobelpreisträger liest ist ja leider alles geklärt. Traurig aber wahr.

Der gute Mann reiht sich vermutlich ein in die Riege, die sich wünschten der Herr aus Österreich hätte damals bessere Arbeit geleistet.... Wenn Er nur das mit den Juden nicht gemacht hätte.


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#5
02.03.2013
09:20:06


(+11, 13 Votes)

Von Thorsten1
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2012


Dieser Mann ist genau so dumm wie er aussieht. Mehr kann man dazu nicht sagen.


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#6
02.03.2013
09:31:16


(+4, 6 Votes)

Von Osten


Wozu äußern sich Alte und dazu noch vom Osten ohne liberale moderne Demokratietradition. Noch Bulgarien fragen, was sie denken. Menschenverachtend. Geteiltes System erniedrigend. Was sagt Westerwelle? Und andere in der EU. Der Mann spinnt.


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#7
02.03.2013
09:32:55


(+12, 12 Votes)

Von Zitronensorbet


....und so einer bekommt den Friedensnobelpreis???


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#8
02.03.2013
09:44:40


(+11, 11 Votes)

Von T_hh


"Solidarität" war doch mal das Motte des Herren, oder? Wie wenig davon übrig geblieben ist.


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#9
02.03.2013
09:47:50


(+16, 18 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Das ist halt ein papistischer Pole vom alten Schlag, der wegen seines Antikommunismus irrtümlich für einen Freiheitskämpfer gehalten wird. Der ist auch vielen jüngeren Landsleuten eher peinlich.

In den USA von Obama und Clint Eastwood [!] kommen solche Ghetto-Fantasien mittlerweile auch nicht mehr so gut an.

Eine Warnung, dass die Pathologie der Homophobie lange nicht überwunden ist. Aber: Um das festzustellen braucht man keine alten Polen, da reicht ein Blick in die Kommentarspalten der FAZ.

Link zu www.faz.net

Link zu www.faz.net

Das ist dann alles etwas fürnehmer, aber genauso wirr und paranoid.


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#10
02.03.2013
10:00:03


(+3, 5 Votes)

Von Demokratie


Im Parlament sind alle Menschen mit Rechten. Abwerten, Abneigung früher und jetzt. Das ist nicht Westeuropa. Mit solcher Meinung trotz der
Demokratie gibt es deswegen Konflikte. Wie er früher demonstriert hat, so demostrieren Leut heut. Man kann nicht widersprechen. Recht auf Demonstrationen. Lustig heiter ist besser als erbittert.


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