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Köln In der Diskussion um den designierten EU-Justizkommisar Buttiglione hat sich nun auch das Erzbistum Köln zu Wort gemeldet. "Die Europäische Union wendet sich zunehmend gegen das Christentum", sagte der Kölner Weihbischof Klaus Dick am Wochenende in Freudenstadt. Die Ablehnung Buttigliones, der Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte, sei "eine Art Christenverfolgung". Kritik übte der Bischof auch daran, daß die EU die Türkei aufgefordert habe, Ehebruch nicht als Straftat anzusehen. Wer eheliche Treue verlange, wie es auch die Bibel tue, gelte offenbar als Europa-unfähig, zitiert ihn das Portal kath.net. Auch er niederländische Kardinal Adrianus Simonis hat Buttiglione verteidigt. Er bekomme allmählich den Eindruck, ein Politiker dürfe keine grundlegenden Überzeugungen mehr haben, sagte Simonis laut niederländischen Zeitungsberichten vom Montag. Der Vorsitzende der Niederländischen Bischofskonferenz beklagte die Heftigkeit, mit der Buttiglione für seine Ansichten zu Homosexualität und der Rolle der Frau gerügt worden sei. Am Mittwoch stimmt das EU-Parlament über die Kommission ab. (nb/pm)



Italienischer Ex-Minister: Schwulsein ist "falsch"

Der frühere italienische Europaminister Rocco Buttiglione rüstet wieder verbal gegen Schwule auf.
#1 wolfAnonym
  • 25.10.2004, 17:17h
  • wie recht die herren doch haben, jeder darf seine persönliche meinung und überzeugung haben, für die er dann gewählt oder auch nicht gewählt wird !!!

    mit sicherheit besteht die mehrheit der christen aus kirchengegnern, wer kann schon diesen seit jahrhunderten betriebenen MACHTMISSBRAUCH gutheissen ?
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#2 DeeJayAnonym
  • 25.10.2004, 18:29h
  • Jeder darf seine eigene Meinung haben - klar - aber sollte damit als Politiker gefälligst hinterm Berg halten. Und: was bitte hat die Kirche der Politik reinzureden? Die (im speziellen die katholische) Kirche muss sich doch nicht wundern, wenn sie immer mehr Austritte verzeichnet. Und die, die drin bleiben, sind die Fundamentalisten... Ich bin froh, dass die BASIS da anders denkt .... Donum Vitae ist ein gutes Beispiel, dass Einrichtungen, die der katholischen Kirche unterstehen, sich von der Führungsschicht , sprich: PAPST und den Rest der Kriminellen, kaum etwas sagen lässt. Um nicht missverstanden zu werden: Kriminell finde ich es, wenn man nach wie vor die Benutzung von Kondomen nicht gutheißt. Der Vatikan scheint ein Mikrokosmos zu sein, in dem man vom echten Leben kaum etwas mitbekommt...
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