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  • 06.03.2013           9      Teilen:   |

Mord in Wilmersdorf

Berlin: Prominenter Disco-Besitzer ermordet

Artikelbild
Der Eingang des Clubs an der Joachimstaler Straße

Der 59-jährige Betreiber des "First Club" wurde erstochen in seiner Badewanne aufgefunden.

In Berlin-Wilmersdorf ist am Dienstag der bekannte Club-Besitzer Jochen S. ermordet worden. Die Mordkomission des Landeskriminalamts ermittelt inzwischen aufgrund eines Tötungsdeliktes.

Eine Putzfrau hatte den leblosen Körper des 59-Jährigen gegen 10 Uhr in dessen Wohnung in der Pfalzburger Straße gefunden und die Polizei alarmiert. Berichten zufolge wurde er durch mehrere Stiche in den Oberkörper ermordet und blutüberströmt in der Badewanne aufgefunden.

Da Wertgegenstände fehlten, wird von einem Raubmord ausgegangen. Die Polizei will keine näheren Angaben zu den Ermittlungen machen. Eine Boulevardzeitung spekulierte über eine durch Stricher begangene Tat. Einziger Anlass dafür ist offenbar die Homosexualität des Opfers, die auch andere Medien ins Spiel brachten.

Fortsetzung nach Anzeige


Unterstützung der Szene

Der gelernte Hotelfachmann hatte 1984 den "First Club" an der Lietzenburger Straße eröffnet. In der kleinen Promi-Disco sammelte sich internationale Prominenz, darunter nach eigenen Angaben Diana Ross, George Michael, Robert de Niro, Boris Becker, Brigitte Nielsen und viele mehr.

S. gehörte damit selbst zur Berliner Prominenz und nahm am VIP-Nachtleben der Stadt teil. Als regelmäßiger Besucher der Galas gegen Aids und mit einem Stand beim schwul-lesbischen Straßenfest auf der Motzstraße nahm er auch an Veranstaltungen der Szene teil.

Auf seiner Facebook-Seite schrieb S., er sei "nun schon seit 27 Jahren mit dem 'First Club' verheiratet und immer noch glücklich. In welcher Beziehung gibt es das noch?" (nb)

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Tags: berlin, mord, wilmersdorf, first club
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Reaktionen zu "Berlin: Prominenter Disco-Besitzer ermordet"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
06.03.2013
14:10:06


(+1, 11 Votes)

Von Schantal


Ein Stricher, den man von der Straße mitnimmt, ist kein seriöser Escort!
Aber für manche Männer ist es eben der Kick, sich eine Natter an den Hals zu legen. Das wissen wir nicht erst seit Moshammer.


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#2
06.03.2013
14:33:13


(+1, 13 Votes)

Von Sabrina
Antwort zu Kommentar #1 von Schantal


Vielleicht war es auch ein Kleinbürger?

Link zu www.queer.de


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#3
06.03.2013
15:07:06


(+3, 11 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #1 von Schantal


ich wusste schon beim lesen, dass sich hier wieder jemand finden würde, der 1. die stricher-theorie schon für bewiesen hält und der 2. es nicht peinlich finden würde, einem toten ohne jede kenntnis der umstände "selbst schuld!" hinterherzurufen.

und schwupps, schon beim ersten kommentar ein treffer.

ist es jetzt schlimmer, dass ich sowas schon ahne, oder, dass ich damit auch noch recht habe?


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#4
06.03.2013
15:20:47


(+4, 4 Votes)

Von DerRick
Antwort zu Kommentar #3 von fink


Du weißt halt, wie die Homos ticken.


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#5
06.03.2013
16:57:28


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Hoffentlich wird der Täter bald gefaßt! Ach ja, die Frau heißt Brigitte NIELSEN!


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#6
06.03.2013
17:19:26


(+1, 9 Votes)

Von Schantal
Antwort zu Kommentar #3 von fink


fink:

Dann erzähl uns doch mal, wie Stricher wirklich sind. Du scheinst dich auf dem Gebiet ja auszukennen.


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#7
06.03.2013
17:56:25


(+4, 4 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar


für mich sehr tragisch, ich kannte jochen seit 1975 und habe auch mit ihm gearbeitet, wir waren locker befreundet innerhalb unserer clique der damaligen "nachteulen" in berlin!
ich glaube nicht an diese "strichertheorie", die bei ermordung von schwulen sofort als erstes herangezogen wird.
dazu war gerade jochen, viel zu clever und durch das 40 jährige nachtleben zu erfahren und ausgebufft, um einem stricher "in seiner eigenen wohnung, den entsprechenden auslauf zu gewähren"!
ich möchte nur soviel dazu sagen, er wollte schon vor ca. 20 jahren diesen "FIRST CLUB", verkaufen, hatte aber ärger und schwierigkeiten, speziell mit russen, die sich damals schon als "die herren des clubs aufspielten" und ihm den verkauf nicht gestatteten! die hintergründe kann auch ich nur vermuten, da ich die genauen interna nicht kenne.
es wäre allerdings von seiten der polizei angebracht, die nachtclubbetreiber in der umgebung zu befragen, ich denke hier könnten sie mehr über diese abscheuliche tat in erfahrung bringen ?
z.b. in seinem wohnhaus in der pfalzburger strasse befindet sich der CLUB KOMMA, den er vor dem FIRST mit seinem damaligen freund betrieb. ich gehe davon aus, dass er noch kontakt zu den jetzigen betreibern hatte, da wir uns alle aus den 70igern kennen.
anmerken möchte ich noch, weder das KOMMA, noch das FIRST, sind oder waren je schwule locations, sondern immer gut gemischt.
so, ich muss diese nachricht erst noch verdauen.


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#8
06.03.2013
21:45:03


(+2, 4 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #6 von Schantal


ich diskutiere gern mit dir weiter, sobald ich das gefühl habe, dass es dir um eine sachbezogene diskussion und nicht nur um diffuse unterstellungen geht.


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#9
07.03.2013
01:01:36


(+1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von fink


Nöö..
Ist beides nicht schlimm..

Zeigt nur wie gut Du "geerdet" bist..


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