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  • 08.03.2013           3      Teilen:   |

Entwicklungshilfe

Kanada: 200.000 Dollar für Ugandas LGBT

Uganda, wo homosexuelle Handlungen schon jetzt mit Lebenslänglich bestraft werden können, beschäftigt und besorgt Aktivisten seit Jahren
Uganda, wo homosexuelle Handlungen schon jetzt mit Lebenslänglich bestraft werden können, beschäftigt und besorgt Aktivisten seit Jahren

Das kanadische Außenministerium hat sich in den letzten Monaten geräuschlos in den Kampf gegen die geplante Strafverschärfung von Homosexualität eingeschaltet. Wie die Tageszeitung "National Post" berichtet, seien in den letzten Wochen rund 200.000 kanadische Dollar (knapp 150.000 Euro) nach Uganda geflossen.

Mit den Geldern sollen aufs Land verteilt mehrere LGBT-Organisationen unterstützt und gestartet werden. Zugleich wurden bereits mehrere Fortbildungsveranstaltungen für Rechtsanwälte und Aktivisten abgehalten, so die Zeitung. Ein Ziel ist, die Strafverschärfung nach einer möglichen Verabschiedung juristisch zu bekämpfen und Angeklagten professionell zur Seite zu stehen.

Der Gesetzentwurf, der unter Umständen auch eine Todesstrafe für "schwere Fälle" von homosexuellen Handlungen vorsieht, findet sich auch in der aktuellen Legislaturperiode auf der langfristigen Tagesordnung des Parlaments. Anfang Januar hatte die deutsche Bundesregierung bekannt gegeben, sie sei "besorgt" über die Lage in dem Land und suche zusammen mit anderen Ländern den Dialog, um eine Verabschiedung zu verhindern (queer.de berichtete). Im November 2012 hatte Entwicklungsminister Dirk Niebel die Entwicklungshilfe für das Land ausgesetzt (queer.de berichtete). (nb)

Links zum Thema:
» Der Bericht der National Post
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Tags: uganda, kanada
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Reaktionen zu "Kanada: 200.000 Dollar für Ugandas LGBT"


 3 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
08.03.2013
13:19:55


(+3, 3 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Wow! 150.000,- Euro! Das ist ein enormer Batzen Geld und er kommt direkt dort an, wo das Geld sinnvoll verwendet wird.
Entwicklungsminister Niebel sollte die eingesparte Entwicklungshilfe ähnlich investieren.
Dadurch würde sich da unten massiv etwas ändern können, auch Gesamtgesellschaftlich könnte dadurch viel bewegt werden.


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#2
08.03.2013
16:35:47


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Sehr gut! Keine Chance für Homophobie!


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#3
08.03.2013
19:59:58


(+3, 3 Votes)

Von fink


vorbildlich. das ist entwicklungshilfe, die diesen namen verdient. und es zeigt, dass es alternativen zum "alle gelder streichen!" gibt.


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