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Uganda, wo homosexuelle Handlungen schon jetzt mit Lebenslänglich bestraft werden können, beschäftigt und besorgt Aktivisten seit Jahren

Das kanadische Außenministerium hat sich in den letzten Monaten geräuschlos in den Kampf gegen die geplante Strafverschärfung von Homosexualität eingeschaltet. Wie die Tageszeitung "National Post" berichtet, seien in den letzten Wochen rund 200.000 kanadische Dollar (knapp 150.000 Euro) nach Uganda geflossen.

Mit den Geldern sollen aufs Land verteilt mehrere LGBT-Organisationen unterstützt und gestartet werden. Zugleich wurden bereits mehrere Fortbildungsveranstaltungen für Rechtsanwälte und Aktivisten abgehalten, so die Zeitung. Ein Ziel ist, die Strafverschärfung nach einer möglichen Verabschiedung juristisch zu bekämpfen und Angeklagten professionell zur Seite zu stehen.

Der Gesetzentwurf, der unter Umständen auch eine Todesstrafe für "schwere Fälle" von homosexuellen Handlungen vorsieht, findet sich auch in der aktuellen Legislaturperiode auf der langfristigen Tagesordnung des Parlaments. Anfang Januar hatte die deutsche Bundesregierung bekannt gegeben, sie sei "besorgt" über die Lage in dem Land und suche zusammen mit anderen Ländern den Dialog, um eine Verabschiedung zu verhindern (queer.de berichtete). Im November 2012 hatte Entwicklungsminister Dirk Niebel die Entwicklungshilfe für das Land ausgesetzt (queer.de berichtete). (nb)



#1 Harry1972Profil
  • 08.03.2013, 13:19hBad Oeynhausen
  • Wow! 150.000,- Euro! Das ist ein enormer Batzen Geld und er kommt direkt dort an, wo das Geld sinnvoll verwendet wird.
    Entwicklungsminister Niebel sollte die eingesparte Entwicklungshilfe ähnlich investieren.
    Dadurch würde sich da unten massiv etwas ändern können, auch Gesamtgesellschaftlich könnte dadurch viel bewegt werden.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 finkAnonym
  • 08.03.2013, 19:59h
  • vorbildlich. das ist entwicklungshilfe, die diesen namen verdient. und es zeigt, dass es alternativen zum "alle gelder streichen!" gibt.
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