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Das Ergebnis der Umfrage ist eindeutig und lässt doch Fragen offen. (Bild: Screenshot tagesschau.de)

Die positiven Umfragen zur Gleichstellung der Lebenspartnerschaft setzen sich fort. Nach den neuesten Zahlen von Infratest dimap für die ARD sind sowohl eine Mehrheit der CDU-Anhänger (55,4 Prozent) als auch eine Mehrheit der CSU-Anhänger (52,4 Prozent) für eine Gleichbehandlung von Lebenspartnerschaften mit der Ehe.

Insgesamt zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) sind laut dem neuesten "DeutschlandTrend" der Ansicht, dass die Homo-Ehe in allen rechtlichen und steuerlichen Fragen genauso behandelt werden sollte wie die Ehe zwischen Mann und Frau. 30 Prozent finden hingegen, es sollte weiter unterschiedliche Rechte geben.

Befragt wurden am Montag und Dienstag knapp über 1.000 Deutsche bei einer Fehlertoleranz zwischen 1,4 bis 3,1 Prozent.

Zustimmung zur Gleichstellung gesunken?


Oans, zwoa, Gleichstellung! (Bild: Chiemgau - Bayerns Lächeln / flickr / by-nd 2.0)

Im ARD-"DeutschlandTrend" eine Woche zuvor (queer.de berichtete) hatten sich noch 70 Prozent für die Gleichstellung ausgesprochen (- 4 Prozent), nur 25 Prozent waren dagegen (+ 5 Prozent). Unter Unions-Anhängern lag die Zustimmung noch bei 60 Prozent – das ist ein ungefähres Minus von fünf bis sechs Prozent. Bei der Sonntagsfrage gibt es im Vergleich der Umfragen Schwankungen von maximal einem Prozent.

Die WDR-Pressestelle konnte auf Rückfrage von queer.de zunächst nicht erklären, ob diese Abnahme der Zustimmung zur Gleichstellung innerhalb von einer Woche an natürlichen Umfragenschwankungen lag oder ein Symptom der seitens der Union überwiegend negativ geführten Debatte ist.

Letztlich ist auch eine unterschiedliche Fragestellung als Grund wahrscheinlich: In der aktuellen Umfrage wurde nach einer Gleichstellung "in allen rechtlichen und steuerlichen" Bereichen gefragt, was ohne explizite Erwähnung auch das Adoptionsrecht erfasst, in der vorherigen ging es speziell um das Steuerrecht.

Wenige Tage zuvor hatte eine Umfrage des "Stern" gar eine Zustimmung von 74 Prozent der Deutschen zur Gleichstellung ergeben. Ein Lichtblick aus der aktuellen ARD-Umfrage: "Am größten sind die Vorbehalte gegenüber einer Gleichstellung bei den über 60-Jährigen. Doch auch dort plädiert eine – wenn auch knappe – Mehrheit für eine Ende der Unterschiede zwischen schwulen bzw. lesbischen und Mann-Frau-Partnerschaften". (nb)

 Update  15.20h: Antwort WDR
Die unterschiedlichen Ergebnisse erklärt man sich offiziell mit der unterschiedlichen Fragestellung.

Wöchentliche Umfrage

» Wie wichtig ist dir das Heiraten?
    Ergebnis der Umfrage vom 11.3.2013 bis 18.3.2013


#1 Aus Bad HomburgAnonym
  • 08.03.2013, 14:46h
  • Wohl die beste Botschaft an alle, die immer noch mit bzw. im Klischee 'schwarz-weiss' leben. Oder genauer gesagt, Schwarz-Rot.
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#2 finkAnonym
  • 08.03.2013, 15:00h
  • Antwort auf #1 von Aus Bad Homburg
  • was genau willst du uns hier sagen?

    dass es gar keine unterschiede zwischen schwarz und rot gibt?

    bitte mal genau hinschauen: hier ist von den partei-ANHÄNGERN die rede.

    die partei-SPITZEN tun dagegen nicht gerade viel, um klischees auszuräumen...
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#3 erbswurstAnonym
  • 08.03.2013, 15:03h
  • Antwort auf #1 von Aus Bad Homburg
  • Es geht um Homo-Ehe mit Zuckerbsen!

    Es wächst hienieden Brot genug
    Für alle Menschenkinder,
    Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
    Und Zuckererbsen nicht minder.

    Ja, Zuckererbsen für jedermann,
    Sobald die Schoten platzen!
    Den Himmel überlassen wir
    Den Engeln und den Spatzen.

    "So spielten die Finanzmärkte gestern Abend bei Maybrit Illner kaum noch eine Rolle, wenn man von der obligatorische Bankenschelte einmal absieht. Dort waren sich fast alle einig in jener Aussage des ehemaligen Parteivorsitzenden der Linken, Oskar Lafontaine, der von Gaunern und Ganoven sprach. " (FAZ)
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#4 TheDadProfil
  • 08.03.2013, 15:15hHannover
  • Antwort auf #1 von Aus Bad Homburg
  • ""Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe""..
    (Sir Winston Churchill)

    Das Problem an der Empirik, ist das des Verständnisses..

    Hier, wie in fast allen Befragungen die mehr oder weniger repräsentativ daherkommen wollen, wird der Wähler gefragt, und hier sogar nur der potentiell ausschließliche Wähler der CSU..

    Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob eine Gleichstellung mit den Parteien des konservativen Spektrum´s machbar wäre, oder nicht, sondern ausschließlich damit, das der Wähler "nichts dagegen hätte" wenn es mit diesen Parteien TROTZ DEREN GRUNDSÄTZLICHER HALTUNGEN dazu kommen WÜRDE..

    Das ändert sich dann spätestens am Wahltag..

    Ändert die CSU bis dahin ihre bisherige Blockade-Haltung, brechen genau diese Wählerschichten die in den Umfragen mit "NEIN" geantwortet haben, dann weg..

    Das werden weder die CSU, noch die große Schwester CDU, und schon gar nicht die FDP riskieren, denn bei den Wählerschichten die in den Umfragen eine Gleichstellung nach wie vor ablehnen, handelt es sich um die Stammwähler, die keine Partei verprellen will, da sie den Rückhalt darstellen, auf den die Parteiprogramme abgestellt sind..

    Da hilft auch kein "jubilieren" über die angebliche "Modernität" konservativer Kreise. die seit Jahrhunderten stur und starr an diskriminierenden Gesetzen und Verordnungen festhalten, und diese selbst im Falle einer Verurteilung durch höchste Gerichte "neu ausgestalten" wollen..

    Wer an dieser Politik festhält hat an der Spitze eines demokratischen Staates als Regierung nichts zu suchen..
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#5 KlabautermannAnonym
#6 gatopardo
#7 gatopardo
#8 fachärztlichAnonym
#9 Aus Bad HomburgAnonym
#10 TheDadProfil
  • 08.03.2013, 16:20hHannover
  • Antwort auf #9 von Aus Bad Homburg
  • Glanz ?

    Wer braucht Deine Vorstellung von TUNTENBAROCK ? ? ?

    Hier in der Republik HUNGERN KINDER !

    Im reichsten Staat inmitten von Europa..

    Und Dir fehlt der Glanz in den Hütten..

    Es wird Zeit das Dir mal einer mit einem Sicherheitsschuh ganz kräftig auf den Pumps tritt..

    Unverschämtheit..
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