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Stichwahl zum Oberbürgermeister

Wiesbaden wählt schwulen OB


Sven Gerich im Wahlkampf (Bild: SPD)

Überraschung in Hessen: Bei einer Stichwahl setzte sich der offen schwule SPD-Kandidat Sven Gerich gegen Amtsinhaber Helmut Müller (CDU) knapp durch.

Die CDU hat erneut eine Großstadt verloren – und das noch an einen Schwulen. In Wiesbaden setzte sich der SPD-Kandidat Sven Gerich bei einer Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt knapp, aber nach einer großen Aufholjagd überraschend gegen Amtsinhaber Helmut Müller (CDU) durch.

Nach dem vorläufigen Endergebnis kommt Gerich auf 50,8 Prozent der Stimmen, Müller auf 49,2 Prozent. Im ersten Wahldurchgang vor zwei Wochen hatte Müller noch 48 Prozent erzielt, Gerich 38,4 Prozent. Von 205.000 Wahlberechtigten gingen allerdings nur 34,1 Prozent wählen – immerhin 0,5 Prozent mehr als im ersten Wahlgang.

Der 38-jährige Gerich war erst 2003 in die SPD eingetreten. Seit 2006 ist er Stadtverordneter, von 2008 bis 2011 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Stadtverordnetenfraktion. Der gelernte Schreiner ist Geschäftsführer einer Druckerei und lebt mit seinem Lebenspartner Helge im Künstlerviertel.

Der 60-jährige Müller galt als beliebt und hatte sich in seiner Amtszeit keine Schnitzer geleister. Umso überraschter ist man vom Wahlsieg des SPD-Kandidaten. Wiesbaden wird von CDU und SPD in einer großen Koalition regiert.



#1 goddamn liberalAnonym
#2 ZeitfensterAnonym
  • 10.03.2013, 20:16h
  • Gut so! Wer sich als Partei von vorgestern erweist, der soll in den Städten auch keine Schnitte mehr haben!
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#3 fundusAnonym
  • 10.03.2013, 20:31h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Gesang

    www.gerich-wiesbaden.de/meldungen/30322/125903/Was-uns-zusam
    menhaelt-sind-die-Menschen.html


    Singer

    Am Abend des 7. Dezember 1886 starb Johann Philipp Becker in Genf. Engels wurde die Nachricht vom Tode Beckers am folgenden Tag von dessen Tochter Elise Delafontaine-Becker, von dem derzeit in Genf lebenden dänischen Sozialisten Niels Lorents Petersen sowie von der von Hermann Schlüter geleiteten Volksbuchhandlung in Hottingen-Zürich telegrafisch übermittelt (IISG, Marx-Engels-Nachlaß, Sign. L1096, L 5240 und L 6203). Gemeinsam mit Wilhelm Liebknecht und Paul Singer, die bei ihm in London weilten, beauftragte Engels Eduard Bernstein in Zürich, im Namen der deutschen Sozialdemokratie an Beckers Grab zu sprechen und einen Kranz niederzulegen (Eduard Bernstein an Engels, 11. Dezember 1886; Die Beerdigung J.Ph. Beckers ... In: Der Sozialdemokrat. Zürich. Nr. 51,17. Dezember 1886. S. 3, Sp. 2/3). Selbst ging er unverzüglich daran, das Lebenswerk und die Persönlichkeit Beckers in einem Nachruf für den Sozialdemokrat" zu würdigen.
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#4 RaffaelAnonym
#5 Heide-LindeAnonym
#6 doktorProfil
#7 joladihüAnonym
#8 JodeleiplomAnonym
#9 alexander
  • 10.03.2013, 22:34h
  • Antwort auf #7 von joladihü
  • DANKE FÜR DEN LINK !
    darüber gab es ja sehr viel aufregung beim sender !
    [Nach Spiegel-Online-Informationen schlug die Einladung Wellen bis in die Spitze des NDR, in den Gremien des Senders sorgte sie für Unverständnis. Der Tenor: Warum gibt Jauch bei einer Sendung über exzessive Managergehälter einem Mann ein Forum, der mit umstrittenen Geschäftsmethoden Millionen gemacht hat?]
    der hat eventuell etwas zu sagen, im gegensatz zu :
    "warum gab jauch einer katharina reiche ein forum ???"
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#10 alexander
  • 10.03.2013, 22:39h
  • Antwort auf #5 von Heide-Linde
  • ich denke, auf grund von dusseligen "roten pünktchen", dass wieder mal keiner deinen kommentar verstanden hat !
    ich hoffe , wie du, dass das dieser mann mit einer ausserordentlichen, sympathischen biographie, es schafft in wiesbaden erfolgreich zu sein ! denn diese stadt ist nicht sonderlich sozial und freundlich einzustufen.
    ich habe dort lange genug gelebt, ist aber schon eine zeitlang her.
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