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Aus für die "Schoppenstube"

Berlins älteste Gay-Bar macht dicht


Die Jubikäumsparty ist gleichzeitig die Abschiedsparty

Nach 50 Jahren schließt die "Schoppenstube" in Berlin-Prenzlauer Berg am 15. Juni für immer ihre Pforten. Nach einem Bericht des Magazins "blu" wurde dem Wirt Wolfhard Zehe der Mietvertrag gekündigt, weil das Haus in der Schönhauser Allee renoviert werden soll.

Die "Schoppe", wie die Kneipe kurz genannt wurde, ist die älteste Schwulenbar der Hauptstadt. Zu DDR-Zeiten war sie einer der wenigen Treffpunkte der Szene. Ende der 1980er Jahre war das Lokal neben dem "Burgfrieden" auch Kulisse für Heiner Carows Film "Coming Out". Nach der Wende fand in der "Schoppenstube" die erste Party von Nina Queer statt.

Zehe selbst kündigte an, sich nach der Schließung zur Ruhe zu setzen: "Ich bin 68, mir wurde quasi meine Entscheidung abgenommen, ewig kann man ja auch nicht Wirt sein", sagte er der "blu". Er selbst stand 38 Jahre hinter dem Tresen: "Reich bin ich zwar nicht geworden, aber es war eine wirklich schöne Zeit." (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 SebiAnonym
  • 11.03.2013, 21:54h
  • Immer wieder schade, wenn unsere Lokalitäten dicht machen. Erst recht, wenn sie auf so eine lange Tradition zurückblicken können.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 wanderer LEAnonym
  • 13.03.2013, 22:03h
  • Seit der Türsteher mich vor 25 Jahren bei 30 Grad Hitze im Hochsommer nicht reingelassen hat, weil ich kurze Hosen trug und auch gar keine andern im Gepäck hatte, war ich nie wieder dort und weine diesem Schuppen keine Träne nach. Sowas wie im Westen heute "Dresscode" gab es in der DDR nicht.
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#5 wengoAnonym
#6 WengoAnonym