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Das Bündnis gegen die Ehe-Öffnung gibt nicht auf

Das französische Protestbündnis gegen die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben, La Manif Pour Tous, weitet seinen Protest auf Europa aus.

Das Bündnis, das Anfang des Jahres Hunderttausende gegen die Ehe-Öffnung in Paris versammeln konnte, plant für Palmsonntag einen weiteren Großprotest an der Champs-Elysées in Paris. Zugleich sollen sich auch in London am Trafalgar Square Tausende Menschen versammeln, um gegen die geplante Ehe-Öffnung sowohl in Frankreich als auch in Großbritannien zu demonstrieren.

Bereits im Januar und Februar war es in Abstimmung mit den französischen Aktivisten zu zwei kleineren Demonstrationen vor der französischen Botschaft in London gekommen. Seitens La Manif Pour Tous heißt es, dass man sich in Zukunft auch Proteste in weiteren Ländern Europas vorstellen könnte.

An der "Demo für alle" im Januar in Paris hatte bereits die deutsche und erzkatholische Publizistin Gabriele Kuby teilgenommen, die danach die Aktionen gegen die "nicht repräsentative Homolobby" als "Ermutigung" für den "Widerstand in ganz Europa" beschrieb. Trotz der massiven Proteste hatte das französische Parlament Mitte Februar in erster Lesung für die Ehe-Öffnung gestimmt (queer.de berichtete). (nb)



#1 Marion DzendzykAnonym
  • 11.03.2013, 15:00h
  • Diese Demos haben den Charakter von Volksverhetzung, sie diskriminieren ganz offen Minderheiten. Wenn solcherart Diskriminierungen gesellschaftsfähig sind - was muss man in Folge dessen an *legalen* Konsequenzen für den schwul/lesbischen Bevölkerungsanteil fürchten ?
    Wenn diese Protestler sich durchsetzen würden, was soll dann passieren dann mit all den verheirateten Schwulen und Lesben? Sollen deren Ehen dann aufgelöst werden?
    Ich kann da als Alt-Lesbe nur den Kopp schütteln.
    Haben die Menschen denn nix anderes zu tun als sich um die Partnerschaften ihrer Nachbarn und Kollegen zu kümmern?
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#2 ProtesteAnonym
  • 11.03.2013, 15:23h
  • Gegenproteste machen gegen Nonnen. Die Gesellschaft ist für Homoehen. Nur erbitterte Nonnen dagegen.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.03.2013, 15:24h
  • Dann bleibt ja bis Palmsonntag noch viel Zeit, um die passenden Gegendemonstrationen in Paris und London zu organisieren. Noch besser wäre es, den Kanaltunnel zu fluten, damit die homophoben und strunzdummen Homogegner gar nicht erst auf die britische Insel Großbritannien ausreisen können!
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#4 m123Anonym
  • 11.03.2013, 16:21h
  • Solche Demonstrationen sollten verboten werden. Sie haben ganz klar das Ziel einer Minderheit Rechte wegnehmen zu wollen.

    Demonstrationen gegen gleiche Rechte für dunkelhäutige Menschen oder gegen gleiche Rechte für Frauen sind ja auch verboten.

    Also ich würde die Veranstalter der Demonstrationen gerne vor Gericht sehen.

    In der Zukunft wird man sich für sowas schämen.

    Die homosexuellenfeindlichen Menschen werden größtenteils aussterben. Meist sind es ja auch die alten Knacker, die Schwule am liebsten noch ins Gefängnis werfen würden.
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#5 Katrin
  • 11.03.2013, 17:29h
  • Weil man im eigenen Land nicht genügend Deppen für einen grossen Protest zusammen bekommt, importiert man zusätzliche Deppenbattalione. Die Deppenkarawane zieht quer durch Europa und sammelt Lumpen und sonstigen Abfall. Mitmachen kann jeder, von Rechts bis Ultrarechts und von Evangekal bis Pius. Einzige Vorraussetzung ist ein bescheidener Intellekt. Bibelfestigkeit erwünscht.
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#6 finkAnonym
  • 11.03.2013, 18:00h
  • na super, dann kommen die vielleicht auch nach deutschland. bei großaufmärschen gegen minderheiten können wir ja auf reichlich erfahrung zurückgreifen.

    bin mal gespannt, ob sich bei uns noch genügend leute daran erinnern...
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#7 goddamn liberalAnonym
#8 eu bündnisseAnonym
#9 SebiAnonym
  • 11.03.2013, 21:53h
  • Wollen die jetzt auch noch anderen Staaten ihre Faschisten-Meinung aufzwingen?

    Die können sich einfach nicht mit ihrem Scheitern abfinden...

    Diese homophoben Demo-Touristen haben scheinbar nichts zu tun und müssen sich deshalb die Zeit so vertreiben...
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