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Wieder ein brutaler Übergriff in Berlin: Zwei Arabisch sprechende Jugendliche haben eine Transsexuelle jüdischen Glaubens angegriffen und beraubt.

Wie der "Tagesspiegel" berichtet, hat eine aus Litauen stammende 30-jährige jüdische Transsexuelle, die Frauenkleider trug, am frühen Mittwochmorgen um 6:30 Uhr in der Meraner Straße in Schöneberg "leise auf Hebräisch vor sich hingebetet". Daraufhin hätten zwei junge Unbekannte die Person zunächst antisemitisch sowie homophob beleidigt und anschließend tätlich angegriffen. Es sollen unter anderem die Worte "Schwule Judensau" gefallen sein.

Die Täter schubsten dem Bericht zufolge das Opfer, so dass es stürzte und eine Handtasche fallen ließ, die den Ausweis und das Portmonee enthielt. Diese Gegenstände entwendeten die beiden Männer und flohen in Richtung Bayerischer Platz.

Das Opfer beschrieb die Täter als 17- bis 18-jährig, dunkel gekleidet und Arabisch sprechend.

Die 30-Jährige erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen und begab sich in ärztliche Behandlung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und Fahndungen nach den Tätern. Bislang gibt es noch keine konkreten Spuren.

In Berlin hatte im August 2012 der Angriff auf den Rabbiner Daniel Alter für Empörung gesorgt, der vor den Augen seiner sechsjährigen Tochter von Jugendlichen brutal angegriffen worden war. Dieser Fall konnte bislang nicht aufgeklärt werden. In den letzten Jahren sorgten auch immer wieder Übergriffe auf Schwule für Empörung. So ist ein 25-jähriger Homosexueller vergangenen Monat in Berlin-Moabit von zwei Unbekannten homophob angegriffen und ausgeraubt worden (queer.de berichtete).

Die Justizbehörde hat wegen der sich häufenden homophoben Übergriffe im vergangenen Jahr eine Spezialabteilung für die Bearbeitung homosexuellenfeindlicher Übergriffe eingerichtet (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 Rosa OpossumAnonym
  • 13.03.2013, 19:38h
  • Warum wird hier auf die Sprache und damit Herkunft der Täter hingewiesen?
    Ich sehe hierfür keine ausreichende Relevanz gegeben. Antisemitismus und Homophobie sind allgemeine Probleme - unabhängig von Sprache und Herkunft der Täter.
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#2 torbaumProfil
  • 13.03.2013, 21:16hBerlin
  • Homophob? Antisemitisch?

    Wenn ich richtig gelesen habe, wurde ein 30 jähriger jüdischer litauischer Transsexueller , der um 6.30 h hebräisch betend nach einem Date bei seinem Freund , die um 6.30 h sofort wussten, dass es sich um Hebräisch handelt ("ey Du ist hebräisch"), haben den Transsexuellen überfallen und die Handtasche wurde gestohlen. Das Opfer wurde leicht veretzt und jetzt ermittelt der Staatsschutz? Ich möchte bei weitem nicht den Überfall verharmlosen - jeder Überfall ist ein traumatisches Erlebnis für das Opfer. Aber es ist für mich doch weit hergeholt, gleich von einem rassistischen Hintergrund auszugehen. Das es zu homophoben Beleidigungen kam kann ich mir in unserer Ecke bei so einer Gegebenheit durchaus vorstellen, aber bitte das Ganze nicht so hoch hängen.
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#3 RobinAnonym
  • 13.03.2013, 21:35h
  • Und wenn ich dann sehe, wie Union und FDP uns weiterhin rechtlich diskriminieren und behaupten, es müsse weiterhin ein Abstand in den Rechten von Heteros und Homos sein, könnte ich kotzen.

    Solche Politiker tragen zu einem Klima bei, das zu solchen Taten beiträgt.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.03.2013, 23:57h
  • Es ist schon erschreckend, wie oft es in Berlin in letzter Zeit zu homo- und transphoben Attacken kommt! Wann hört das endlich mal auf!?
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#5 anonymusAnonym
#6 AsefhlotAnonym
#7 AsefhlotAnonym
#8 MaFlyAnonym
  • 14.03.2013, 15:55h
  • Antwort auf #2 von torbaum
  • "Daraufhin hätten zwei junge Unbekannte die Person zunächst antisemitisch sowie homophob beleidigt und anschließend angegriffen. Es sollen unter anderem die Worte "Schwule Judensau" gefallen sein."

    Das das homophob war kannst Du Dir vorstellen, aber nicht das es antisemistisch war? Da fehlen mit die Worte bei dieser Ignoranz hinsichtlich von Hate-Crime, der nicht die eigene Community betrifft.
    By the Way: Über eine Transfrau spricht man selbstverständlich in der weiblichen Form - ausser natürlich man möchte die eigene Transphobie zum Ausdruck bringen.
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#9 normalAnonym
#10 Lich KingAnonym