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Neun der 50 US-Bundesstaaten und die Hauptstadt Washington haben die Ehe für Schwule und Lesben bereits geöffnet

Rund zwei Drittel der US-Bürger glauben einer neuen Umfrage zufolge, dass die Öffnung der Ehe in den Vereinigten Staaten nicht mehr aufzuhalten ist.

64 Prozent der Amerikaner denken demnach, dass die Gleichstellung im Ehe-Recht "unausweichlich" sei, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinistuts Lifeway Research zeigt. Das Institut gehört der Südstaaten-Baptistenkirche und gilt als homofeindlich. 58 Prozent der US-Bürger denken demnach, dass es sich bei der Homo-Ehe um eine Bürgerrechtsfrage handelt.

Laut der Umfrage glauben 63 Prozent, dass Pfarrer nicht gezwungen werden sollten, eine gleichgeschlechtliche Eheschließung abzuhalten. 58 Prozent denken, dass Fotografen die Arbeit verweigern dürfen sollten, wenn es sich um eine gleichgeschlechtliche Hochzeit handelt. Nur eine Minderheit von 20 Prozent glaubt, dass es Vermietern erlaubt sein soll, gleichgeschlechtliche Ehepaare diskriminieren zu dürfen, 14 Prozent wollen das auch Arbeitgebern gestatten.

Insgesamt befragte Lifeway rund 1.200 US-Bürger. Die Fehlertoleranz liegt bei 2,9 Prozentpunkten.

Seit 2009 gibt es Umfragen zufolge eine Mehrheit für die Ehe-Öffnung in den Vereinigten Staaten. Unterschiede gibt es insbesondere unter verschiedenen religiösen Gruppen: Weniger als jeder fünfte evangelikale Christ spricht sich etwa gegen die Gleichbehandlung im Eherecht aus, während es bei Juden und Katholiken eine deutliche Mehrheit für die Gleichstellung gibt. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.03.2013, 12:51h
  • Da haben wir es Schwarz auf Weiß! Nun muß man diese Umfrage den thumben Republikanern um die Ohren hauen und damit deren Homophobie killen!
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#2 Jan94Anonym
  • 15.03.2013, 16:12h
  • "Weniger als jeder fünfte evangelikale Christ spricht sich etwa gegen die Gleichbehandlung im Eherecht aus"

    Also sind 4/5 der Evangelikalen FÜR die Gleichstellung? Entweder habe ich einen Denk- oder ihr einen Rechtschreibfehler...
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#3 DemokratAnonym
  • 15.03.2013, 16:24h
  • Wenn man wirklich eine Demokratie sein will, ist die Eheöffnung tatsächlich unausweichlich!

    Alles andere (auch separate Rechtsinstitute wie eingetragene Partnerschaften) verstößt gegen eines der elementarsten demokratischen Prinzipien: den Gleichheitsgrundsatz!
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#4 RobinAnonym
  • 15.03.2013, 17:58h
  • Da sieht man wieder mal, dass kontinuierliche Aufklärungsarbeit doch Nutzen zeigt und die Gesellschaft wandeln kann.

    Der Kampf für unsere Rechte mag manchmal anstrengend sein und auch von Rückschlägen geprägt sein. Und auch ich bin oft frustriert, dass das überhaupt nötig ist.

    Aber man sieht immer wieder, dass sich das lohnt...

    Wir alle (egal wo wir sind, egal wie alt wir sind, etc.) dürfen niemals aufgeben und müssen unseren Kampf für volle Gleichstellung unvermindert fortführen. Oder am besten noch intensivieren...
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#5 MarekAnonym
  • 15.03.2013, 19:09h
  • Antwort auf #4 von Robin
  • Es wäre schon ein riesiger Gewinn, wenn Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle (und deren Freunde und Familien) nicht mehr homophobe Parteien wie CDU/CSU und deren Schoßhündchen von der FDP wählen oder da sogar Mitglied sind.

    Und auch nicht Mitglied in homophoben Kirchen sind und diese damit ideologisch, gesellschaftlich und finanziell fördern.
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