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  • 18.03.2013           15      Teilen:   |

Sexual Happiness (Teil 1)

Französisch? Zypriotisch? Schwuler Sex in Europa

Artikelbild
Diese Herren schauen nicht glücklich aus beim Sex. Woran es liegt, verraten wir hier (Bild: Vito and the Love Bandit (AMG-Video), Montage: queer)

Schwule haben viel Sex und sind ständig bereit, so das Klischee. Aber haben wir auch guten Sex? Unsere Sex-Zufriedenheit im europäischen Vergleich.

Von Ulrich Würdemann

Unzufrieden mit seinem Sexleben zu sein, das ist offenbar ein in ganz Europa weit verbreitetes Phänomen. Das ergibt sich aus den Zahlen des Projekts EMIS, bei dem 2010 in 38 Staaten Männer, die mit Männern Sex haben, zu ihrem Liebesleben Auskunft gaben.

Immerhin 38,6% aller befragten schwulen und bisexuellen Männer der europaweiten EMIS-Befragung (180.000 ausgefüllte Fragebögen!) gaben an, nicht mit ihrem Sexleben zufrieden zu sein! Die Gründe für diese sexuelle Unzufriedenheit sind vielfältig, reichen von Lebensalter über Bildungsniveau über die Wohnortgröße bis zur Frage, wie offen man(n) mit seinem sexuellen Interesse an Männern umgeht.

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European Sex-Umfrage: And here are the results...

So sieht man uns: Ganz viel Sex und immer bereit. Stimmt so nicht. - Quelle: Szene aus "Ballett down the Highway" (1975), Montage: queer
So sieht man uns: Ganz viel Sex und immer bereit. Stimmt so nicht. (Bild: Szene aus "Ballett down the Highway" (1975), Montage: queer)

- Je jünger, desto zufriedener: im Vergleich zur Altersgruppe 25 bis 39 Jahre (1,0) haben MSM über 40 Jahre ein leicht (1,02) erhöhtes Risiko sexueller Unzufriedenheit, während es bei jungen MSM unter 25 Jahren deutlich (0,92) niedriger ist.

- MSM mit einem mittleren Bildungs-Niveau haben ein höheres Risiko sexueller Unzufriedenheit als Männer mit niedrigem oder hohem Bildungsniveau.

- Die Provinz macht (sexuell) eher nicht glücklich: Bei Männern, die in kleinen Städten sowie in Dörfern leben, ist sexuelle Unzufriedenheit häufiger als bei Männern in Städten über 100.000 Einwohner.

- Männer, die sich noch nie in ihrem Leben auf HIV hatten testen lassen, äußerten deutlich öfter, sexuell unzufrieden zu sein, als HIV-positiv getestete Männer. HIV-negativ getestete Männer hatten wiederum ein deutlich niedrigeres Risiko sexueller Unzufriedenheit.

- Männer, die sich selbst als bisexuell bezeichneten, waren mit geringerer Wahrscheinlichkeit sexuell unzufrieden als Männer, die sich als homosexuell oder schwul bezeichneten, diese wiederum waren seltener sexuell unzufrieden als diejenigen Männer, die keinen oder einen anderen als die drei bisherigen Begriffe für sich verwenden.

- Fickt sich's mit Coming-out zufriedener? Ja. Im Vergleich zu Männern, die mit ihrem Schwulsein offen allen oder nahezu allen Menschen in ihrem Umfeld gegenüber waren, war das Risiko sexueller Unzufriedenheit signifikant höher selbst bei Männern, bei denen über die Hälfte des Umfelds 'es' wusste, und bei denen, die niemandem von ihrem Begehren für Männer erzählten, war das Risiko sexueller Unzufriedenheit mehr als doppelt so hoch.

[Alle Werte berücksichtigen bereits etwaige Unterschiede hinsichtlich Alter, Ausbildung, Wohnortgröße, bisherigen HIV-Tests, sexueller Identität, Offenheit im Umgang mit dem eigenen sexuellen Interesse an Männern und Quelle des Fragebogens (AOR, adjusted odds ratio)]

Es mag eine Vielzahl von Gründen geben, die dazu beitragen, dass jemand mit seinem Sexleben unzufrieden ist. Für die in Europa befragten schwulen und bisexuellen Männer allerdings gab es einen Grund, der klar heraus ragt: in 35 der 38 teilnehmenden Staaten war der meist genannte Grund sexueller Unzufriedenheit: sich eine beständige sexuelle Beziehung mit einem Partner zu wünschen, diese aber nicht zu haben.

Die Sehnsucht nach einer stabilen sexuellen Beziehung wurde selbst häufiger genannt als der Wunsch nach mehr Sex oder nach mehr Sexpartnern – und auch häufiger als der Wunsch nach mehr sexuellem Selbstvertrauen. Typischerweise war ein Viertel der Männer in jedem Land deswegen sexuell unzufrieden, weil sie Single sind.

Französisch macht glücklich? Oder: viel Arbeit für die EU!

Unzufrieden, weil einem doch etwas fehlt beim Sex?
Unzufrieden, weil einem doch etwas fehlt beim Sex? (Bild: Szene aus "Heavy Equpiment", Vidco Video 1983, Montage: queer)

Innerhalb Europas schwankt der Anteil der schwulen und bisexuellen Männer, die unzufrieden mit ihrem Sexleben sind, ausgesprochen stark.

Ausgesprochen hoch ist der Grad an sexueller Unzufriedenheit bei schwulen und bisexuellen Männern in Bosnien-Herzegowina (61,3%), Mazedonien (55,4%) und Zypern (53,7%), dicht gefolgt bemerkenswerterweise von Schweden mit 47,8%. MSM in Deutschland sind mit 38,4% annähernd im Durchschnitt aller Befragten (38,6%), während es schwulen wie bisexuellen Männern in Belgien (31,7% unzufrieden), den Niederlanden (30,7%), Spanien (31,9%) und der Schweiz (31,2% unzufrieden) scheinbar sexuell recht gut zu gehen scheint. Und am besten scheint es – wer hätte es vermutet – den Franzosen zu gehen. Nur 27,8% gaben an: "Nein, ich bin nicht zufrieden mit meinem Sexleben."

Nun mag man gegen diesen Ländervergleich einwenden, nicht aus allen Staaten nahmen Männer im gleichen Alter teil – und sicherlich ist z.B. der Anteil offen schwul lebender MSM in manchen Staaten höher als in anderen. Die Forscher haben dies berücksichtigt: Sie haben diese Unzufriedenheits-Werte zur besseren Vergleichbarkeit justiert (AOR, adjusted odds ratio) nach Alter, Ausbildung, Wohnortgröße, bisherigen HIV-Tests, sexueller Identität, Offenheit im Umgang mit dem eigenen sexuellen Interesse an Männern und auch nach Quelle des Fragebogens (z.B. Internetsite, Magazin etc.). Das Ergebnis veränderte sich hierdurch nicht gravierend. In Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Zypern und Schweden ist sexuelle Unzufriedenheit am weitesten unter MSM verbreitet, MSM in Deutschland geht es mit einem Wert von 0,85 leicht besser als dem Referenz-Mittelwert Großbritannien (1,0), und die geringsten Werte an Unzufriedenheit stammen aus Spanien, Portugal, der Schweiz und Frankreich.

In welchem Staat ein Mann, der sexuell Männer begehrt, in Europa lebt, ist damit der wichtigste Faktor für das Risiko, sexuell unzufrieden zu sein! Das Risiko eines schwulen oder bisexuellen Mannes, unzufrieden mit seinem Sexleben zu sein, ist in Bosnien-Herzegowina über zweieinhalb mal so hoch wie in Frankreich!

Unzufriedenheit weit und breit?

Wir fassen zusammen: Sexuelle Unzufriedenheit ist unter Männern, die Sex mit Männern haben, in Europa weit verbreitet. Für Männer, die nicht offen mit ihrem sexuellen Interesse für andere Männer umgehen, ist das Risiko sexueller Unzufriedenheit deutlich erhöht, ebenso für Männer die sich nicht als homosexuell oder schwul bezeichnen. Wer in Kleinstädten oder Dörfern lebt, hat ein höheres Risiko sexueller Unzufriedenheit, ebenso Männer die sich noch nie auf HIV haben testen lassen.

Unzufriedenheit mit dem eigenen Single-Sein, die Sehnsucht nach einer stabilen sexuellen Beziehung sind für schwule und bisexuelle Männer in allen Staaten Europas ein wichtiges Thema und Quelle sexueller Unzufriedenheit. Werden unsere derzeitigen Szenen, ob Bars und Kneipen, Saunen und Partys, Internetportale und Magazine dieser Sehnsucht gerecht?

Innerhalb Europas sind die Unterschiede sexueller Zufriedenheit bei schwulen und bisexuellen Männern groß. Bis alle schwulen und bisexuellen Männer so zufrieden mit ihrem Sexleben sind wie die Franzosen, ist es offensichtlich noch ein weiter Weg. Eine Europäische Union, die sich zum Ziel setzt, allen Europäern gleichwertige Lebensverhältnisse zu ermöglichen, hat auf dem Gebiet sexueller Zufriedenheit schwuler und bisexueller Männer also noch viel zu tun!

In einem zweiten Teil gehen wir in Kürze noch einmal gezielt auf die Ergebnisse in Deutschland ein.

  Weitere Infos zu EMIS / Fußnoten
Die "sexual happiness", übersetzt als 'Zufriedenheit mit dem eigenen Sexleben', ist bis 2010 in Befragungen in Deutschland und Europa nie ein Kriterium gewesen. Erstmals überhaupt wurde sie im Rahmen des europaweiten Projektes EMIS [2] (European MSM Internet Survey) sowie der im Rahmen von EMIS stattfindenden deutschlandweiten Befragung Schwule Männer und Aids (SMA) thematisiert [1].

"Sind Sie mit Ihrem Sexleben zufrieden?", wurden die Teilnehmer im deutschen EMIS-Fragebogen gefragt. Im englischen Original heißt es "Are you happy with your sex life?", die Autoren empfanden für die deutsche Übersetzung "glücklich" als zu pathetische Formulierung und entschieden sich für "zufrieden". Die Frage konnte von den Teilnehmern mit 'ja' und 'nein' beantwortet werden, und in einem zweiten Schritt konnten sie begründen, warum sie nicht mit ihrem Sexleben zufrieden sind.

Für die Auswertung standen insgesamt Daten von 180.000 schwulen und Bi-Männern (MSM, Männer die Sex mit Männern haben) aus 38 Ländern in Europa zur Verfügung. Aus Deutschland konnten über 14.000 Fragebögen EMIS und über 40.000 Zusatzfragebögen SMA ausgewertet werden.

[1] "Sexual happiness". In: Michael Bochow, Stefanie Lenuweit, Todd Sekuler, Axel J. Schmidt: "Schwule Männer und HIV/Aids: Lebensstile, Sex, Schutz- und Risikoverhalten". Aids-Forum DAH Nr. 60, Berlin Dezember 2012 [Anmerkung: Die Befragung "Schwule Männer und Aids" (SMA) findet bereits seit 1987 statt. Aids-Forum DAH Nr. 60 berichtet über die Befragung 2010, die im Rahmen des Projektes EMIS stattfand]
[2] "Sexual Unhappiness" in: "The EMIS Network: The European MSM Internet Survey 2010 -Descriptive report of survey results", Stockholm, ECDC; 2013 (forthcoming / Veröffentlichung geplant)
[3] Weltgesundheitsorganisation WHO: Sexuelle und reproduktive Gesundheit (Definition)
[4] Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA: Definitionen von sexueller und reproduktiver Gesundheit
Wochen-Umfrage: Wie zufrieden bist du mit deinem Sexleben? (Ergebnis)

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Tags: emis, sexstudie, bochow, sexzufriedenheit
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Reaktionen zu "Französisch? Zypriotisch? Schwuler Sex in Europa"


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
18.03.2013
17:26:18


(0, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Interessante Ergebnisse!


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#2
18.03.2013
17:40:11


(+6, 6 Votes)

Von jens


unrealistische vorstellungen von einer sexbesessenen szene führen zu sexueller unzufriedenheit.
man denkt alle haben besseren und mehr sex als man selber, alles dreht sich überall um sex als wenn sex das wichtigste ist. sex ist schön und geil aber auch nur ein teil der wichtigen sachen im leben.
sex hat einen so hohen stellenwert erreicht das man sich unnormal fühlt wenn der eigene sex nicht das leben ausmacht.


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#3
18.03.2013
18:06:10


(-16, 16 Votes)

Von anome


Ich kotze, wenn ich solche Bilder sehe. Ist das hier eine Seite für schwule Nachrichten oder für die Sexfantasien von Schwulen? Bitte klärt mich auf, damit ich weiß, ob ich mich noch länger hier rumtreiben muss.


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#4
18.03.2013
18:06:57


(+4, 10 Votes)

Von wie immer


"Männer, die sich selbst als bisexuell bezeichneten, waren mit geringerer Wahrscheinlichkeit sexuell unzufrieden als Männer, die sich als homosexuell oder schwul bezeichneten,"

angeblich geht es um schwule, aber dann geht's doch wieder nicht ohne (zwangs)heterosexualität und deren vermeintliche überlegenheit.


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#5
18.03.2013
18:20:27


(+9, 9 Votes)

Von PaXXX
Antwort zu Kommentar #3 von anome


Du suchst gezielt nach schwulen Nachrichten und kotzt wenn du dabei Bilder mit nackten Kerlen siehst?

Dann such nicht mehr nach SCHWULEN Nachrichten!


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#6
18.03.2013
19:35:30


(+2, 6 Votes)

Von Ulli_2mecs
Aus Hamburg
Mitglied seit 01.05.2008


#1: danke .-)
Es folgen noch weitere spannende Ergebnisse speziell zur Situation in D

#3: im originaltext geht es um MSM (und eben nicht nur um Schwule), also Männer die Sex mit Männern haben,. Man mag von diesem Begriff halten was man will - er ist in der Sozialforschung, bes. in Public Health, ein gängiger und üblicher Begriff (der auch nicht grundlos entstanden ist ...)
und: von Überlegenheit gleich welcher Couleur find ich nichts in der Formulierung ;-)


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#7
18.03.2013
19:53:55


(+9, 9 Votes)

Von Mister_Jackpot
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Also ich bin Single und finde es selbst in Köln schwierig als schwuler Single ein wirklich erfülltes Sexleben zu führen. Entweder man soll total schnell mal eben zwischendurch zum Sexdate per Smartphoneapp oder man muss sich in irgendwelchen Clubs oder Saunen rumtreiben, um zumindest mal den Hauch von Sex zu bekommen. Und wenn man dann noch nicht einmal nen super Körper hat hat man noch ein größeres Problem, weils bei Sexdates für die meisten auf trainierte Bodys oder auf irgendwelche Fetische ankommt. Es ist auf jeden Fall sehr anstregend, obwohl immer behauptet wird es sei ja soooo einfach für den schwulen Mann in Großstädten an Sex zu kommen...dabei wird aber vergessen: je größer die Auswahl, desto wählerischer werden die Typen. Das kann manche schwule Männer in Großstädten sehr einsam machen. Ich bin froh, dass ich zumindest noch Familie habe und ein zwei gute Freunde. Sex hol ich mir zumindest meine Notration.... obwohl ich das Ganze auch lieber in ner festen Beziehung habe, aber dazu ist kaum ein Mann bereit meiner Erfahrung nach oder aber ich werd nur als guter Freund gesehen, was mir dann aber auf Dauer auch nicht erreicht. Das ist so ca. meine persönliche Erfahrungswelt in punkto schwules Sexleben als Single


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#8
18.03.2013
21:23:21
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das Singles wieder einmal unzufriedener sind wundert mich überhaupt nicht.

Sie haben viel weniger Sex und müssen für den viel mehr Aufwand betreiben. entsprechende Studien wurden hier auch schon vorgestellt.

Zum Vergleich, wer als Paar im selben Bett schläft muss für Sex nur die Hand ausstrecken.

Auch das Personen die sich selbst keiner sexuellen Orientierung zuordnen können und/oder ungeoutet leben, unglücklicher sind scheint logisch.

Viele Ergebnisse aber halte ich für schwer erklärbar, z.B, warum die Schweden so unglücklich mit ihrem Sexleben sind. Man müsste da mit Studien von Heterosexuellen desselben Landes vergleichen.

Vielleicht liege ich falsch, aber ich vermute das Heten in Schweden wahrscheinlich auch nicht die glücklichsten in Europa sind...

Erstaunlich dass Länder am zufriedensten sind welche Französisch sprechen. (Frankreich, Schweiz, Belgien) Vielleicht weil wir gemäss unserer Mentalität nicht immer alles so bitter ernst nehmen und über Sex auch eher lachen können?

Oder ist es schlicht die leicht andere Fragenstellung?

Gerne würde ich die Details der Schweiz nach Sprachregionen oder Kantonen kennen.


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#9
18.03.2013
21:42:16


(+2, 6 Votes)

Von You re not alone
Antwort zu Kommentar #2 von jens


"sex hat einen so hohen stellenwert erreicht das man sich unnormal fühlt "

Auch dazu wurde schon vor längerer Zeit das Wesentliche gesagt...

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Repressive_Entsublimierung


Um den Konsum immer höher zu treiben und um die Einsicht in die Mechanismen der Herrschaft ständig mehr zu erschweren, manipulieren die Herrschenden die sexuellen Bedürfnisse der Beherrschten, indem sie Bedürfnisse neu zulassen, anreizen oder gar wecken, deren Befriedigung sie gleichzeitig eben durch die Vermarktung der Sexual-Sphäre teils unmöglich, teils nur zum Schein möglich machen.

Link zu www.spiegel.de


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#10
18.03.2013
21:50:42
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von anome


"Ich kotze, wenn ich solche Bilder sehe"

Ach komm gibt's zu: Darauf hast du dir eben zwei mal einem runtergeholt!

Nun hast du ein schlechtes Gewissen und behauptest du würdest kotzen.

Es hat schon seinen Grund warum du hier bist. Steh zu dir, akzeptiere erst deine schwulen Wixfantasien und dann dein Schwulsein, Junge!


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