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Kardinal O'Brien machte mit homophoben Bemerkungen Schwulen und Lesben das Leben schwer, führte aber offenbar selbst heimlich eine schwule Beziehung

Der zurückgetretene Kardinal Keith O'Brien soll eine langjährige schwule Beziehung geführt haben – sein Partner hat ihn dann offenbar an die Kirchenleitung verraten, weil er die homophobe Rhetorik des Kardinals leid war.

Wie die schottische Zeitung "The Herald" berichtet, hat Kardinal Keith O'Brien aus Edinburgh über Jahre eine Beziehung mit einem Priester unterhalten. O'Brien soll dem Mann einen Job auf dem europäischen Festland verschafft haben. Die beiden sollen in regelmäßigem Telefonkontakt gestanden haben. Außerdem soll der Mann O'Brien mehrfach in seinem Amtssitz in der schottischen Hauptstadt besucht haben.

Der Betreffende gehört zu jenen Priestern, die sich vergangenes Jahr über sexuelle Übergriffe des Kardinals seit den 1980er Jahren beschwert hatten. Darauf trat der 75-jährige Kardinal kurz vor der Papstwahl zurück (queer.de berichtete). Wenig später hatte der oberste Katholik Großbritanniens schwulen Sex zugegeben (queer.de berichtete). Zuletzt warf ein Priester O'Brien vor, dass er ihn nach seiner Wahl zum Kardinal in angetrunkenem Zustand im Vatikan befummelt habe (queer.de berichtete).

Rachegelüste bei Sex-Gespielen

Laut dem Bericht des "Herald" soll der heimliche Lebenspartner – ebenso wie andere Priester – den Kardinal bei der vatikanischen Führung angezeigt haben, weil sich O'Brien als aggressiver Lobbyist gegen Homo-Rechte in Großbritannien profiliert hat. So verglich O'Brien etwa die in England und Schottland geplante Ehe-Öffnung mit der Legalisierung der Sklaverei und nannte es eine "groteske Zersetzung eines allgemein akzeptierten Menschenrechts", wenn Schwule und Lesben heiraten dürften (queer.de berichtete). Deshalb verlieh ihm die britische Homogruppe Stonewall im vergangenen Jahr den Titel "Homo-Hasser des Jahres".

Derzeit führt der Vatikan eine Untersuchung gegen O'Brien durch. Es wird darüber spekuliert, ob der neue Papst Franziskus O'Brien den Kardinalstitel entziehen will. Eine solche Degradierung hat es in den vergangenen zwei Jahrhunderten nur drei Mal gegeben. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 SehlecasAnonym
  • 21.03.2013, 15:26h

  • Eigentlich ist der ganze Vatikan reif für eine Komödie, wenn er nicht so viele psychische und sexuelle Krüppel erzeugt hätte.
    Als Tragikomödie würde es aber durchgehen.
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#2 TheDadProfil
  • 21.03.2013, 15:27hHannover
  • Wem nutzt der Entzug des Kardinalstitels ?

    Die Untersuchugen müßen sich darauf konzentrieren, ob die Missbräuche an den Seminaristen den Straftatbestand der Unzucht mit Abhängigen und der Vergewaltigung erfüllen, und ob sie bereits verjährt sind..
    Wenn keine Verjährung eingetreten ist, muß diesem Mann der Prozess gemacht werden..

    DAS wäre ein Signal was die RKK dann vielleicht endlich einmal verstünde :
    Wir kriegen euch dran und sperren euch ein, wenn ihr nicht endlich die Strukturen bekämpft und abschafft, die den Missbrauch seit Jahrhunderten ermöglichen..
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#3 Aus Bad HomburgAnonym
  • 21.03.2013, 15:39h
  • Es tut mir sehr leid, zu sehen, wie Seine Eminenz jetzt alles verloren hat, was ihm im Leben wichtig war: seine Reputation, menschliche Beziehungen, seine Karriere. Und noch ein Opfer auf dem Altar der Homophobie.
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#4 turbo_gandhi
  • 21.03.2013, 15:44h
  • Ich verstehe manche Leute nicht. Immer vorausgesetzt die Anklagen gegen diesen Kardinal sind wahr - wie kann man eine Beziehung führen und sich so widersprüchlich verhalten? Entweder hab ich ne schwule Beziehung oder ich hetze gegen dieselben. Alles andere ist unglaubwürdig. Natürlch ist das Hetzen an sich schon inakzeptabel, klar. Ich meine aber, wenn jemand eine Beziehung haben will, soll er Respekt zeigen. Oder er will seine Hetze gegen Schwule ablassen - dann hat er kein Recht auf ne schwule Beziehung. Solche Leute sollte man aus SIcherheitsgründen einmauern.
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#5 Tut ihm leidAnonym
#6 daVinci6667
  • 21.03.2013, 16:02h

  • Sein Lebenspartner hatte viel zu lange Geduld mit dieser miesen, feigen, homophoben Schrankschwester.

    Mit so jemandem hätte ich es keinen Tag ausgehalten. Schlussendlich ist das doch nur verlorene Lebenszeit!

    Gut hat er diesen Kardinal dann doch noch verraten. Ich habe Null Mitleid mit einem der so dermassen gegen uns hetzt!
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#7 daVinci6667
#8 daVinci6667
#9 Tut ihm leidAnonym
#10 TheDadProfil