Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?18840

Sopie sagt "Sayonara" zu Heidi Klum und verzichtet damit auf eine mögliche Karriere als Topmodel (Bild: Screenshot Pro7)

Heidi Klum war begeistert von ihr, im Online-Voting stand sie unter den ersten zehn. Doch Sophie wird nicht Germanys next Topmodel. Aus "privaten Gründen".

Sie war sicherlich nicht die erste lesbische Frau in der Show, doch immerhin war sie die erste, die vor der Kamera darüber sprach. Die 23-jährige Sophie Jungblut erklärte zum Start der achten Staffel von "Germanys next Topmodel" (GNTM) Ende Februar: "Einen Freund hab' ich nicht, aber eine Freundin". In der vierten Folge am vergangenen Donnerstag erklärte sie überraschend ihren Ausstieg.

Coole Geisha-Performance, doch dann sagt Sophie "Sayonara"


Sophie, die erste GNTM-Kandidatin, die sagte: "Ich bin lesbisch" (Bild: Screenshot Pro7)

Derzeit läuft noch der Vorentscheid, in dem kräftig aussortiert wird. Die Jury lässt die jungen Nachwuchsmodels durch schlüpfrigen Wüstensand und über holprige Steintreppen staksen, in viel zu enge Kleider stecken und bei viel zu hohen Temperaturen auftreten. Da gibt's Stürze, Schrammen und etliche Tränen, die Mutti Heidi zu trocknen hat. Doch nur so zeigt sich, wer schon jetzt die nötigen Talente in sich schlummern hat, um in der knallharten Fashion-Welt zu bestehen. Sophie war eine der potentiellen Kandidatinnen.

Beim Probewalk zur Disziplin Haute Couture begeisterte sie die Jury durch ihren grandiosen Geisha-Look und ihr dazu passend geheimnisvolles Pokerface. Heidi Klum überreichte das Modelfoto, das ihr Ticket in die nächste Runde sein soll. Doch dann die überraschende Ausstiegs-Ansage: "Das hat private Gründe, und die Entscheidung ist mir echt nicht leicht gefallen, ich habe mir das ein paar Tage lang überlegt. Aber ich werde zuhause gebraucht und deshalb muss ich leider gehen." In den GNTM-Foren und Blogs ist die Enttäuschung zu spüren, brachte sie doch neben Potential auch ein neues Selbstbewusstsein mit. "Ich kann in High Heels laufen, schöne Fotos machen, Kleider anziehen und trotzdem lesbisch sein", sagte sie noch eine Folge zuvor.

Sophie Jungblut hat ihre wahre Identität kaschiert


Schnappschuss von Sophies Facebook-Seite, an ihrer Seite das russische Model Irina (Bild: Screenshot Facebook)

Über die "privaten Gründe" gibt es bislang keine weiteren Angaben, weder von ihr noch vom Sender Pro7. Stattdessen rauschen Spekulationen durch das Netz. Angefeuert durch Berichte von Tageszeitungen, in denen die wahre Identität von Sophie Jungblut aufgedeckt worden war. In Wirklichkeit heißt die Psychologiestudentin nämlich Laura Jais und sie ist auch nicht in München sondern in Garmisch-Patenkirchen geboren. Anders als bei den meisten anderen Kandidatinnen gab es auch kein gemeinsames Fotoshooting mit den Eltern.

Sophie-Laura selbst beteiligt sich nicht an den Spekulationen, stattdessen bedankt sie sich auf ihrer Facebook-Seite bei ihren Fans: "Ihr lieben Menschen da draußen, ich bin überwältigt wie viele Leute mir geschrieben haben. Ich wollte eigentlich jedem einzelnen antworten, aber das würde den ganzen Tag in Anspruch nehmen. Deshalb mache ich das nun hier: vielen Dank für eure Unterstützung und eure lieben Worte. Mir geht's gut, es ist schade, dass ich aufgehört habe, mir fehlen die Mädels sehr, aber es war die richtige Entscheidung." (cs)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 wesco384Anonym
  • 22.03.2013, 15:14h

  • Girls Girls...fürs Aussehen und Styling weiblicher Teenager sind Pro Sieben ( für die Hauptzielgruppe der GNTM Zuschauer: noch jüngere Mädchen) keine Kosten zu hoch.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 ViolaAnonym
#4 FuchsAnonym
  • 22.03.2013, 18:28h
  • Antwort auf #3 von Viola

  • Nein. Zielgruppenanalysen ergeben das es in erster Linie Mädchen sind, gefolgt von Frauen.

    (Über den Sinn und die Wirkung von Castingshows auf Jugendliche im generellen lässt sich natürlich streiten, das ist aber ein anderes Thema.)

    Schwule Jungs die sich mehr für das Aussehen von Frauen interessieren als für das Aussehen von Jungs sind in der Minderheit.

    Du solltest nicht den Klischee- Schwulen der in den Medien überwiegend gezeigt wird, als Beispiel für alle Schwulen sehen.
    Da geht es auch einfach viel um Kohle und ein Modelcaster und Modedesigner verdient nunmal mehr mit weiblichen Models.
    Lagerfeld meinte dazu mal, er kleide gerne junge hübsche Männer ein, aber das bringe für die Heterowelt halt weniger Profit.

    Auch wenn es in diesem Forum anscheinend Schwule ( oder Bisexuelle?) gibt, denen die wenige Sichtbarkeit von schwulen Jugendlichen und generell die fehlende Sichtbarkeit von Homoerotik in den deutschen Medien scheißegal ist, gibt es zum Glück immer mehr Menschen die die rein profitorientierte Medienlandschaft kritisieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 ViolaAnonym
#6 FuchsAnonym
#7 ViolaAnonym
#8 seb1983
  • 23.03.2013, 11:15h
  • Antwort auf #7 von Viola
  • Also How I met your mother und Big bang theory sind nun echt keine schwule Sache.
    Wurde von Freunden als "Experte" ausgefragt als sich verbreitete dass Barney schwul ist im wahren Leben.

    Auch wenn Fuchs das abstreitet denke ich aber auch dass es eine große schwule Fraktion gibt die ihre abende irgendwo zwischen Eurovison Songcontest, GNTM, und Sex and the City verbringen.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 FuchsAnonym
  • 23.03.2013, 13:22h
  • Antwort auf #8 von seb1983

  • Guckt ihr das ruhig. Ich bezweifel das es die Mehrheit tut.
    Selbst unter den femininen Schwulen:
    Bei Topmodels gibt es weder Jungs zum " anschmachten", es geht nicht um Musik ( wie bei Eurovision), keine Handlung ( wie Alltägliches und die "Jagd nach schönen Männern" bei Sex and the City) oder?
    Das wird schonmal einen beträchtlichen Teil der Sex and the City und Eurovisionsgucker ( mein Musikgeschmack ist es btw überhaupt nicht ) die Topmodelshow uninteressant wirken lassen.
    Selbst die " femininen" Schwulen werden unterschiedliche Geschmäcker haben und während Eurovision als " schwules" Event bezeichnet werden kann, (da werden neben der Musik gezielt schnuckelige Sänger und männlichen Tänzer geboten über die sich die Schwulen dann auslassen) scheiden sich spätestens bei Topmodel die Geister und die Mehrheit guckt es nicht.
    Es gibt wie gesagt nicht nur Extrem- Klischees, als hätten Schwule nichts anderes als Frauenanziehsachen im Sinn.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 FuchsAnonym
  • 23.03.2013, 13:46h

  • Ganz abgesehen von schwul oder nicht schwul ist es auch eine Altersfrage.
    Die Vorstellung das sich Freundeskreise jenseits der Mitte 20 zum gemeinsamen Topmodel, Dsds oder sonstige Realityshows gucken treffen um die jugendlichen Kandidaten anzufeuern, finde ich schon wieder amüsant :-)
    Ich bleibe lieber beim gemeinsamen Fußball gucken mit einer gemischten Gruppe aus hetero und schwulen Freunden.
  • Antworten » | Direktlink »