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  • 22.03.2013           7      Teilen:   |

Berufung möglich

Gericht: Keine Werbung für "Ex-Gays" auf Londoner Bussen

Artikelbild
Original und Fälschung. Aber darf eine Werbung erlaubt sein, die andere verboten?

Eine christliche Gruppe darf weiterhin nicht auf Bussen für eine angebliche Therapie Homosexueller werben.

Der "Core Issues Trust", eine britische Organisation sogenannter "Ex-Gays", also von Schwulen, die angeblich durch Therapien wieder heterosexuell wurden, ist vor einem Londoner Gericht mit einer Klage gegen den konservativen Londonder Bürgermeister Boris Johnson gescheitert. Das Stadtoberhaupt hatte es Transport for London, den städtischen Verkehrsbetrieben untersagt, auf Bussen Werbung für "Homo-Heilung" zu machen.

In Anlehnung an einen auf vielen Bussen verbreiteten Spruch der LGBT-Organisation Stonewall, "Some People are Gay. Get over it!", hätte es in ähnlicher Aufmachung heißen sollen: "Not Gay! Ex-Gay, Post-Gay and Proud. Get over it!" Johnson hatte die Bedenken von Homo-Aktivisten ernst genommen und die "anstößige Werbung" verboten.

Fortsetzung nach Anzeige


Freie Meinungsäußerung verletzt?

Richterin Beverley Lang vom High Court gab ihm am Freitag Recht: Zwar hätte Transport for London die von einem "Ex-Gay" angeführte Gruppe in der Prozedur "unfair behandelt" und damit gegen eigene Richtlinien verstoßen. Allerdings würde eine Veröffentlichung der Anzeige auf den Bussen "das Risiko von Vorurteilen und homophober Überfälle" erhöhen.

Ein Sprecher des "Core Issues Trust" sagte, man werde in Berufung gehen. Man sehe durch das einseitige Verbot das durch die Europäische Menschenrechtskonvention garantiere Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt. Allerdings hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zuletzt entschieden, dass homophobe Hassreden nicht von diesem Recht gedeckt werden (queer.de berichtete). Der Fall wirft schwierige Fragen auf, zumal Mitglieder der Homoheiler-Gruppe behaupten, ein Anrecht auf Achtung ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu haben. Auch Personen, die ihre sexuelle Orientierung verändern wollten, hätten Respekt verdient.

Youtube | Ein Bericht von Channel 4 zum Thema aus dem letzten Jahr
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Tags: großbritannien, london, boris johnson, ex-gay
Schwerpunkte:
 Ex-Gay-Bewegung
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Reaktionen zu "Gericht: Keine Werbung für "Ex-Gays" auf Londoner Bussen"


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
22.03.2013
16:58:22


(+5, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das geschieht der Gruppierung ganz recht! Für sie ist in der Gesellschaft kein Platz!


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#2
22.03.2013
17:39:43


(+9, 9 Votes)

Von Finn


Sehr gut!

Man darf keine Werbung für Gehirnwäsche erlauben.

Diese Gehirnwäschen verursachen schwerste psychische Schäden bis hin zum Selbstmord. Für sowas darf man keine Werbung zulassen!


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#3
22.03.2013
18:19:19


(+7, 7 Votes)

Von Stretchingmaster
Aus Essen / Holsterhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.01.2012


Man kann Homosexualität nicht heilen. Es ist keine Krankheit. Das wurde schon vor langer Zeit festgestellt.

Jeder der heute noch behauptet man könne es "heilen" der ist nicht ganz richtig im Kopf.

Schönen Tag noch


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#4
22.03.2013
19:11:53


(+7, 7 Votes)

Von Yannick


Diese durchgeknallten Fundamentalisten lassen sich nur gerichtlich stoppen!


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#5
23.03.2013
11:49:33


(+9, 9 Votes)

Von Kenneth


Seit wann ist der "rote Ken" (Livingstone) ein Konservativer?


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#6
23.03.2013
12:13:57


(+5, 7 Votes)

Von schillernd
Antwort zu Kommentar #5 von Kenneth


Na und? Volker Beck ist ja auch CSU-Mitglied.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Ken_Livingstone


Obgleich nach der repräsentativen Umfrage des Pew Research Center die meisten Menschen angeblich keine Kenntnis von den finanziellen Hintergründen der Sparmaßnahmen haben, wurde von vielen bemerkt, dass Quantität und Qualität sanken. Das war wiederum der Grund, warum sie aufgehört haben, die Nachrichtenmedien zu lesen, zu sehen oder zu hören, was natürlich erneut die Einkünfte schmälert und weitere Sparmaßnahmen zur Folge hat.

Link zu www.heise.de


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#7
23.03.2013
13:40:11


(+3, 5 Votes)

Von ECHTZEIT
Antwort zu Kommentar #6 von schillernd


Alexander Boris de Pfeffel Johnson (* 19. Juni 1964 in New York) ist ein britischer Publizist und konservativer Politiker. Seit Anfang Mai 2008 ist er Bürgermeister von London.


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