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So soll die Bühne in Malmö aussehen (Bild: SVT)

Von leise bis schrill, von Bonnie Tyler bis Cascada: Trotz vieler Balladen ist auch beim Grand Prix in Malmö für jeden was dabei.

Von Norbert Blech

Noch acht Wochen und in Malmö beginnt das Finale des diesjährigen Eurovision Song Contests. Seit Sonntag stehen alle Teilnehmer fest: 39 Länder sind in Schweden mit dabei. Queer.de gibt Dir den Überblick und eine kommentierte Video-Galerie mit allen Teilnehmern, die Du für die kleine Unterhaltung zwischendurch auch als Playlist in einem Pop-up abspielen kannst.

Fans, die sich Tickets für den Innenraum besorgten und erstmals vor der Bühne stehen statt sitzen, müssen sich auf einiges gefasst machen: Es gibt eine ernorme Anzahl an Balladen. Ohnehin droht ein eher mittelmäßiger Jahrgang mit vielen langweilenden Nummern. Klare Favoriten gibt es keine, auch wenn Dänemark mit einem flotten, individuellen Popsong gute Chance eingeräumt werden.

Ein Sieg von Emmelie de Forest dürfte in Malmö die Erde erbeben lassen – Kopenhagen liegt ja direkt gegenüber. Die Niederländerin Anouk mit dem traurigsten Lied des Abends hat dank Jury ebenfalls gute Chancen, auch Norwegen, Schweden und Russland liegen bei den Buchmachern vorn. Deutschland sehen sie immerhin in den Top Ten – aus den wenigen Tanznummern sticht Cascadas "Glorious" durchaus hervor.

Youtube | Findet der Grand Prix 2014 in Kopenhagen statt?

Wenig Trash – der aber richtig


Gianluca aus Malta ist eine Augenweide – und als Arzt eine gute Partie. Auch fürs Auge: Der Belgier Roberto Bellarosa (im Teaserfoto zu diesem Artikel) und ein paar weitere Bengel.

Auf der anderen Seite der Qualitätsskala gibt es 2013 erstaunlich wenig Trash – dafür überstrahlt der Rumäne Cesar mit einer campen Operetten-Pop-Nummer ein ganzes Halbfinale. Den Schnuckel des Jahres schickt hingegen Malta mit dem Sänger und Arzt Gianluca, während Griechenland die Kerle des Jahres schickt: Zu Ska skandieren sie "Alcohol is free". Da dürfte das teure Schweden noch eine Überraschung für sie sein.

Ohnehin hat das ausrichtende Sveriges Television die ein oder andere Neuigkeit zu bieten: So werden die Startplätze nicht mehr ausgelost, sondern von den Produzenten vergeben. Das kann die Show lebendiger machen, aber auch Vorwürfe der Schiebung nach sich ziehen. Ausgelost wurde nur, wer in welcher Hälfte von welcher Show auftritt, der Rest wird bis Ende März entschieden. Für das Finale steht bislang nur Startplatz 16 für den Gastgeber fest. Auf die Big Five, darunter Deutschland, wartet in Malmö noch das Los, ob sie in der ersten oder zweiten Hälfte des Finales antreten – der Rest wird dann erst nach dem zweiten Halbfinale festgelegt.

Youtube | Gut, dass moderne Fernseher und Monitore ohne Glasscheibe auskommen. Bei Cesar müssen so nur die Ohren leiden.

Neue Punkteverteilung


ESC-Moderatorin Petra Mede vor dem Logo der Show, das an "Das Schweigen der Lämmer" erinnert (Bild: Carl-Johan Söder/SVT)

Klingt kompliziert und auch eine weitere Neuerung ist es: Wurden bisher von Jury und Televoting je 1-8, 10 und 12 Punkte an Teilnehmer vergeben und dann auf diese Zählweise gemeinsam verrechnet, werden nun alle Songs mit Punkten bedacht, beim Finale gibt es also zweimal 1 bis 25 Punkte. Daraus errechnet sich dann wieder die klassische Punktevergabe. Das könnte zu einer Stärkung des Mittelmaßes führen; Songs, die bei Jury und Zuschauern sehr unterschiedlich ankommen, stehen schlechter da.

Die erste Probenrunde findet erstmals abgeschirmt von Fans und Journalisten statt, die das ganze nicht in der Arena und im Pressezentrum verfolgen können, sondern per Übertragung in den "Euro Club". Auch Pressekonferenzen wird es in den ersten Tagen nicht geben. Trotzdem wird Queer.de erneut von Anfang an mit einem zweiwöchigen Liveblog dabei und vor Ort sein. Es wird schon noch genügend zu berichten geben, schließlich ist das Eurovision. Zur Erinnerung: So war es in Düsseldorf und in Baku.

teaserbild
(40 Videos) Alle Videos der Teilnehmer des Grand Prix in Malmö. Bekannte Stars wie Cascada und Bonnie Tyler treffen auf unbekannte, darunter Favoritin Emmelie De Forest und die Schnuckel Gianluca und Roberto Bellarosa.



#1 esc-fanAnonym
  • 23.03.2013, 14:56h
  • Meine Top 6:

    1. Dänemark (bester Song im ESC 2013, live sogar besser als in Aufnahme)
    2. Norwegen (leider schlechte live-Stimme)
    3. Italien (sehr schöner Song)
    4. Georgien (beste Ballade im ESC 2013)
    5. Russland (etwas schnulziger Song, aber extrem gute live-Stimme)

    Der Eurovision Song Contest 2013 in Malmö ist eher insgesamt schwächer von den Songs her. Ich hab mir letztens noch die DVD des ESC 2012 in Baku geholt, da waren viel bessere Songs dabei als 2013:

    amzn.to/ZEIjVn
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#2 esc-fanAnonym
#3 esc-fanAnonym
#5 schwarzerkater
#6 BombärAnonym
#7 EidgenossAnonym
#8 WezelAnonym
#10 RobinAnonym
  • 24.03.2013, 12:10h
  • Deutschland wird sich wieder mal bis auf die Knochen blamieren.

    Der Cascada-Titel ist eine dreiste Kopie des letztjährigen Gewinnertitels.

    Ich hoffe, Deutschland kommt sehr weit am Anfang, am besten direkt nach dem Gewinnertitel von letztem Jahr zu Beginn, damit die europäischen Zuschauer sehen, wie dreist plagiiert das ist.
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