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Neue Handreichung für Lehrer

Tipps gegen Homo- und Transphobie in der Schule


Ausschnitt aus dem Cover des Faltblatts

Die Berliner Humboldt-Universität hat ein Faltblatt zum Thema "Wie können wir Homo- und Transphobie bei Kindern und Jugendlichen abbauen?" erstellt.

Der im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft konzipierte Flyer richtet sich mit konkreten Tipps und Anregungen an Lehrkräfte, Schulleitungen, Sozialpädagogen und Erzieher. Er werde derzeit in einer Auflage von 5.000 Exemplaren gedruckt und soll anschließend kostenlos verteilt werden, erklärte Autor Dr. Ulrich Klocke vom Institut für Psychologie der Humboldt-Uni.

Eine PDF-Version des Faltblatt steht online zum Download bereit. (mize)



#1 Kim SchicklangAnonym
  • 24.03.2013, 10:27h
  • Aus dem Flyer:

    "Die Einstellungen der Schüler_innen zu lesbischen,
    schwulen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Personen
    hängen deutlich mit ihren Einstellungen zu Geschlechterrollen
    zusammen: Dürfen Jungen Schwäche
    zeigen und Mädchen Fußball spielen? Oder wird nicht
    geschlechtskonformes Verhalten missbilligt?"

    Wenn transsexuelle Mädchen sich wie Mädchen verhalten, verhalten sie sich geschlechts"konform" und nicht "nicht geschlechtskonform".

    Aus der Studie:

    "Personen, die lieber das andere Geschlecht haben möchten"

    Nein. Transsexuelle Menschen wollen in ihrem eigenen Geschlecht anerkannt werden. Homosexuelle Menschen sind auch keine heterosexuellen Menschen, die "schwul sein wollen"...

    Als ankreuzbare Frage:

    "151. Transsexuelle Männer (also Männer, die sich zu einer Frau umoperieren lassen wollen), sind alle schwul."

    Wie bitte? Transsexuelle Frauen sind also Männer?

    "208. ...über transsexuelle Menschen gesprochen hat. (Das sind Menschen, die den Körper des anderen Geschlechts haben möchten, also z. B. Menschen, die als Mädchen geboren werden, aber lieber den Körper eines Jungen haben möchten.)"

    Da bleibt einem vor lauter Staunen, der Mund offen stehen. Es ist schön, dass es eine Handreiche gegen Homophobie gibt, aber sind sich die Autoren sicher, dass sie in der Lage sind, transsexuelle Menschen als das anzuerkennen, was sie sind?
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#2 TippsAnonym
  • 24.03.2013, 14:36h
  • Tipps, Tipps...

    und weiterhin keine einklagbaren Rechte!

    Das wird die Medienkonzerne, die schon Kinder mit einer nie dagewesenen, brutalen heterosexistischen Bilderflut vergewaltigen - die Resultate lassen sich überall im öffentlichen Raum besichtigen - bestimmt ungemein beeindrucken.
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#3 FinnAnonym
  • 24.03.2013, 14:51h
  • Hoffentlich wird das nicht wieder von Union und FDP verboten, wie damals schon mal, als die bereits vom Steuerzahler finanzierte Broschüren für Lehrer einstampfen ließen, weil dort Homosexualität nicht kritisch genug gesehen wurde.

    Ja, auch die FDP hatte damals für die homophobe Zensur gestimmt. Ist gerade mal 5 Jahre her.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 alexander
  • 24.03.2013, 22:57h
  • ist ja alles schön und gut (gemeint), hat aber was von kochrezepten !!! (auf flugblättern!)
    wie wäre es denn "mal" mit einer gesetzlichen gleichstellung, verbunden mit dem staatlichen schutz von "ANDERSARTIGEN"()!
    dann sollen doch die herrschaften der "Berliner Humboldt-Universität", die diese FLYER (NATÜRLICH EHRENAMTLICH ???), erstellt haben, doch lieber in die offensive gehen und in der öffentlichkeit, persönlich das maul aufmachen und auch politisch insistieren !
    ich komme darauf, weil ich seit jahrzehnten konkrete stellungnahmen, intelligenter menschen, sprich wissenschaftler, die sich unter anderem ja auch mit dieser problematik beschäftigen, vermisse ! MERWÜRDIG ???
    der rest ist doch nur MARKETING (erstes semester!), da gibt es absolut keinen unterschied !
    aber immerhin, wir schwule haben es "mitbezahlt"! (diese augenwischerei!)
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