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Die Sängerin der derzeit pausierenden Band "Wir sind Helden" macht sich in ihrem Blog für Regenbogenfamilien stark: Die 36-jährige Judith Holofernes wirbt für die Seite "Wir sind Familie", die Sichtbarkeit für Familien mit homosexuellen Eltern schaffen will. Die Künstlerin ist selbst in einer Regenbogenfamilie aufgewachsen (queer.de berichtete). Auf ihrer Seite schreibt sie, wie sie von ihrer nichttraditionellen Familie profitiert hat:

Als Tochter einer lesbischen Mutter kann ich tatsächlich meine Gitarre spielenden, Songs schreibenden, Nachwuchs fütternden Hände dafür ins Feuer legen, dass aus Kindern aus "Nicht-Standard-Familien" sehr wohl was werden kann. Zum Beispiel ziemlich quietschfidele Künstler – aber ganz bestimmt auch irgendwas Bürgerlicheres, falls euch das umtreibt. Ich für meinen Teil bin froh und dankbar für Alles, was ich schon als Kind durch diese, meine Familiensituation gelernt habe: innere und äußere Flexibilität, vor Allem. Selbstverständlichkeit in der Ausnahme. Einen ziemlich furchtlosen Umgang mit Grenzen und mit Träumen. Und ein mit der Muttermilch aufgesogenes Wissen darum, dass es viele Wege zum Glück gibt. Dazu gab's gratis, wie in allen Familien, ein paar Macken und Ticks und das eine oder andere Päckchen, das ich mit Fassung trage. Alles in Allem nicht die schlechteste Ausrüstung für ein freudiges, regelwidriges Leben in einer Welt, die sich sowieso nicht an viele Regeln hält.

Dazu postete Holofernes Links, die sich mit der Gleichstellungsdebatte innerhalb der Union beschäftigten. Bei der letzten Bundestagsdebatte zum Thema hatten beide Redner der Fraktion die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren kategorisch abgelehnt und Regenbogenfamilien indirekt als Gefahr für Kinder bezeichnet. So erklärte die CDU-Abgeordnete Ute Granold, dass es eine "Schutzpflicht gegenüber unseren Kindern" gebe und diese deshalb nur in traditionellen Familien aufwachsen sollten (queer.de berichtete). (dk)

Bild: Wiki Commons / Megafutzi / CC-BY-3.0



#1 Dennis
  • 25.03.2013, 15:55h
  • Das erste Mal haben mich Songs Mitte der 60ger - 70ger Jahre wie z.b. "Love the one you re with" von Steven Stills - CSNY gekickt. Das zweite mal waren es Songs aus der Disco Zeit von Nile Rogers wie "We are Familiy" für Sister Sledge . . .

    Mehr gibts da von mir nicht zu sagen Dennis, Hete by Fate . . .
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 PeerAnonym
  • 25.03.2013, 17:03h
  • Toll!

    Gerade Kinder aus Regenbogenfamilien können das Geschwafel der Ewiggestrigen am besten entkräften. Vor allem, wenn sie prominent sind.

    Ich würde mir wünschen, dass sie sich nicht nur in ihrem Blog engagiert, sondern auch zu dem Thema in Talkshows eingeladen wird. Oder dass der LSVD oder so sie für Kampagnen nutzt. So dass sie mehr Leute erreichen kann als nur mit ihrem Blog.
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#4 HaarspalterWEEKAnonym
  • 25.03.2013, 20:29h
  • Antwort auf #3 von Peer
  • Ja, aber sie verwendet heteronormative Terminologie: "das Wissen mit der Muttermilch aufgesogen".

    Wie bitte sollen das zwei Väter leisten?!

    Außerdem: "Künstler, oder etwas Bürgerlicheres"

    Sie war immer sehr bürgerliche Künstlerin ;-)
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#6 finkAnonym
#7 ChristineAnonym
  • 26.03.2013, 17:18h
  • Liebe Judith,
    ich danke dir sehr herzlich für deine Sichtbarkeit und deine Tatkraft. Du bist und bleibst Heldin.
    Christine
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#8 Cooler FreundAnonym
#9 HaarspalterWEEKAnonym
  • 26.03.2013, 19:03h
  • Antwort auf #8 von Cooler Freund
  • Hallo,

    Peter Plate war nach seiner schwierigen Zeit in London und hat dort in einer WG gelebt. Ebenda hat er seinen Freund kennengelernt. Dieser konnte mit der Musik nicht viel anfangen, weil er die deutschen Texte nicht versteht.

    Mfg
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#10 TollboyAnonym