Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 25.03.2013           10      Teilen:   |

Appell von Judith Holofernes

"Helden"-Sängerin engagiert sich für Regenbogenfamilien



Die Sängerin der derzeit pausierenden Band "Wir sind Helden" macht sich in ihrem Blog für Regenbogenfamilien stark: Die 36-jährige Judith Holofernes wirbt für die Seite "Wir sind Familie", die Sichtbarkeit für Familien mit homosexuellen Eltern schaffen will. Die Künstlerin ist selbst in einer Regenbogenfamilie aufgewachsen (queer.de berichtete). Auf ihrer Seite schreibt sie, wie sie von ihrer nichttraditionellen Familie profitiert hat:

Als Tochter einer lesbischen Mutter kann ich tatsächlich meine Gitarre spielenden, Songs schreibenden, Nachwuchs fütternden Hände dafür ins Feuer legen, dass aus Kindern aus "Nicht-Standard-Familien" sehr wohl was werden kann. Zum Beispiel ziemlich quietschfidele Künstler – aber ganz bestimmt auch irgendwas Bürgerlicheres, falls euch das umtreibt. Ich für meinen Teil bin froh und dankbar für Alles, was ich schon als Kind durch diese, meine Familiensituation gelernt habe: innere und äußere Flexibilität, vor Allem. Selbstverständlichkeit in der Ausnahme. Einen ziemlich furchtlosen Umgang mit Grenzen und mit Träumen. Und ein mit der Muttermilch aufgesogenes Wissen darum, dass es viele Wege zum Glück gibt. Dazu gab's gratis, wie in allen Familien, ein paar Macken und Ticks und das eine oder andere Päckchen, das ich mit Fassung trage. Alles in Allem nicht die schlechteste Ausrüstung für ein freudiges, regelwidriges Leben in einer Welt, die sich sowieso nicht an viele Regeln hält.



Dazu postete Holofernes Links, die sich mit der Gleichstellungsdebatte innerhalb der Union beschäftigten. Bei der letzten Bundestagsdebatte zum Thema hatten beide Redner der Fraktion die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren kategorisch abgelehnt und Regenbogenfamilien indirekt als Gefahr für Kinder bezeichnet. So erklärte die CDU-Abgeordnete Ute Granold, dass es eine "Schutzpflicht gegenüber unseren Kindern" gebe und diese deshalb nur in traditionellen Familien aufwachsen sollten (queer.de berichtete). (dk)

Bild: Wiki Commons / Megafutzi / CC-BY-3.0

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 10 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 392             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: wir sind helden, judith holofernes, regenbogenfamilien
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu ""Helden"-Sängerin engagiert sich für Regenbogenfamilien"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
25.03.2013
15:55:59


(-2, 2 Votes)

Von Dennis
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das erste Mal haben mich Songs Mitte der 60ger - 70ger Jahre wie z.b. "Love the one you re with" von Steven Stills - CSNY gekickt. Das zweite mal waren es Songs aus der Disco Zeit von Nile Rogers wie "We are Familiy" für Sister Sledge . . .

Mehr gibts da von mir nicht zu sagen Dennis, Hete by Fate . . .


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
25.03.2013
16:01:48


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Klasse!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
25.03.2013
17:03:58


(+2, 2 Votes)

Von Peer


Toll!

Gerade Kinder aus Regenbogenfamilien können das Geschwafel der Ewiggestrigen am besten entkräften. Vor allem, wenn sie prominent sind.

Ich würde mir wünschen, dass sie sich nicht nur in ihrem Blog engagiert, sondern auch zu dem Thema in Talkshows eingeladen wird. Oder dass der LSVD oder so sie für Kampagnen nutzt. So dass sie mehr Leute erreichen kann als nur mit ihrem Blog.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
25.03.2013
20:29:15


(-4, 4 Votes)

Von HaarspalterWEEK
Antwort zu Kommentar #3 von Peer


Ja, aber sie verwendet heteronormative Terminologie: "das Wissen mit der Muttermilch aufgesogen".

Wie bitte sollen das zwei Väter leisten?!

Außerdem: "Künstler, oder etwas Bürgerlicheres"

Sie war immer sehr bürgerliche Künstlerin ;-)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
26.03.2013
10:12:42


(-2, 2 Votes)
 
#6
26.03.2013
11:41:01


(0, 2 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #5 von FoXXXyness


und das postest du jetzt hier, weil...?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
26.03.2013
17:18:23


(0, 2 Votes)

Von Christine


Liebe Judith,
ich danke dir sehr herzlich für deine Sichtbarkeit und deine Tatkraft. Du bist und bleibst Heldin.
Christine


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
26.03.2013
17:39:10


(-3, 3 Votes)

Von Cooler Freund
Antwort zu Kommentar #5 von FoXXXyness


"Die Rosenstolz-DVD, die ich ihm geschenkt hatte, hat er jedenfalls nach drei Liedern ausgemacht. Er fand es langweilig."

Link zu www.welt.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
26.03.2013
19:03:23


(+2, 2 Votes)

Von HaarspalterWEEK
Antwort zu Kommentar #8 von Cooler Freund


Hallo,

Peter Plate war nach seiner schwierigen Zeit in London und hat dort in einer WG gelebt. Ebenda hat er seinen Freund kennengelernt. Dieser konnte mit der Musik nicht viel anfangen, weil er die deutschen Texte nicht versteht.

Mfg


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
26.03.2013
19:31:40
Via Handy


(0, 2 Votes)

Von Tollboy
Antwort zu Kommentar #9 von HaarspalterWEEK


Gut zu wissen. Aber das steht schon in den Zeitungen.
Hast du Insidernews und kannst mehr verraten?
Gruß zurück.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 Queer.de-Blog

Top-Links (Werbung)

 MEINUNG



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
25 Jahre "Schwulen-Verrat" im Fernsehen LiSL: Keine deutschen Steuergelder für Verfolgerstaaten Marokko: Küssende Mädchen freigesprochen Niederlande: Kommission empfiehlt bis zu vier Eltern pro Kind
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt