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Die Rolle des Captain Picard machte Patrick Stewart weltweit bekannt.

Der englische Schauspieler wird in den USA als Hetero-Verbündeter der schwul-lesbischen Community ausgezeichnet.

Die amerikanische Gruppe "Eltern, Familien und Freunde von Lesben und Schwulen" (PFLAG) hat bekannt gegeben, dass sie bei ihrer "Straight for Equality Awards Gala" am 4. April Patrick Stewart mit einem Preis für seinen Einsatz für Homo-Rechte ehren wird. Der Captain-Picard-Darsteller, der 2010 von Königin Elisabeth II zum Ritter geschlagen wurde, erhält den Titel "Straight Ally" (Heterosexueller Verbündeter).

Neben dem 72-jährigen Schauspieler werden damit auch die Football-Spieler Brendon Ayanbadejo und Chris Kluwe ausgezeichnet, die sich in der NFL für Homo-Rechte engagieren (queer.de berichtete). Auch der US-Romanautor John Irving ("Gottes Werk und Teufels Beitrag") und der Haushaltsgerätehersteller Whirlpool werden bei der Gala für ihr Engagement geehrt.

Keine Angst vor Schwulenrollen

Stewart erklärte in einer ersten Stellungnahme, dass er sich über die Auszeichnung freue und stolz darauf sei, in einem Beruf zu arbeiten, in dem viele kreative Köpfe für die Bürgerrechte kämpften. PFLAG-Chefin Jody Huckaby lobte Stewart, weil er sich anders als andere Schauspieler früh traute, auch schwule Rollen zu spielen, wie etwa im Film "Jeffrey" (1995) oder bei Auftritten in der Fernsehserie "Frasier". "Er wirkte in 'X-Men' und 'Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert' mit, also in zwei Serien, die Themen wie Diskriminierung behandeln. Sie senden eine kompromisslose Botschaft an Zuschauer, speziell an junge Schwule und Lesben, die glauben, dass sie keine Verbündeten haben", sagte Huckaby.

Stewart engagiert sich seit Jahren politisch. Er bezeichnet sich selbst als Sozialist und hat sich für Frauenrechte, gegen den Irak-Krieg und Einschnitte bei Bürgerrechten durch die britische Regierung gewehrt. Außerdem ist er ein Aktivist für die Legalisierung von Sterbehilfe. Privat ist er mit der Jazz-Sängerin Sunny Ozell liiert, die er in Kürze in den USA heiraten will. Letzte Woche ist bekannt geworden, dass der schwule Schauspieler Ian McKellen, mit dem Stewart in den "X-Men"-Filmen vor der Kamera stand, die Ehe schließen soll. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 XYZ1Anonym
#3 alexander
#4 DavidJacobEhemaliges Profil
#5 gniwerjProfil
  • 27.03.2013, 23:38hdortmund
  • "Heterosexueller Verbündeter"?!
    Spitzen-Name für 'ne Auszeichnung für Verhalten, das selbstverständlich sein sollte, weil's der menschliche Anstand gebietet.
    Wenn das homophobe Volldeppen verfolgen, werden sie sich bestätigt sehen. Es ist Krieg. Weiterspalten bitte...

    Ansonsten: Ich mag Patric Stewart sehr. Unterbewerteter Schauspieler.
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#6 olikAnonym
  • 28.03.2013, 05:27h
  • Finde ich sehr gut, finde es nur schade das in den Star trek Serien nicht ein einziger Homosexueller vorkommt.. :(
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#7 Harry1972Profil
  • 28.03.2013, 10:42hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #6 von olik
  • Ein Homosexueller mag in der Serie nicht explizid vorkommen, das Thema Andersartigkeit wird aber doch mehrfach aufgegriffen und sei es durch die Geschichte von Dator dem Maschinenmenschen, der immer wieder Wege sucht, seine Andersartigkeit zu begreifen, sich dabei emanzipiert und letztlich immer mehr Anerkennung findet.
    Wenn ich mich recht erinnere, wurde jedoch das Thema Bisexualität aufgegriffen, als die doch recht lebhafte Mutter von Counselor Troi in die Serie eingeführt wurde und durch ungewöhnliche sexuelle Freizügigkeit für Auf- und sicher auch Erregung sorgte.
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#8 Aramis
  • 28.03.2013, 15:57h
  • Antwort auf #6 von olik
  • Es wird zwar nicht ausdrücklich Homosexualität bei TNG erwähnt, aber es gibt verschiedene, für das damalige USA-Verständnis schon provokative, Andeutungen:

    - es gibt mehrere Spezies, die kein-geschlechtlich leben
    - der 1. Offizier, Riker, wird mind. zweimal gefragt, ob er Jungs oder Mädchen bevorzugt
    - in einer Begrüßungsrede werden alle Frauen, Männer und sonstige Geschlechter begrüßt

    In einer anderen Serie von Star Trek, Deep Space Nine, gibt es eine Folge, in der sich zwei Frauen küssen, welche auch dann in den USA nicht ausgestrahlt wurde...
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#9 puschelchenProfil
  • 28.03.2013, 16:20hirgendwo in nrw
  • Antwort auf #7 von Harry1972
  • "Dator dem Maschinenmenschen"

    Data ist sein Name. Nicht Dator! Und "Maschinenmensch"? Könnte direkt von Dr. Polaski kommen, die Beverly Crusher nie und nimmer hätte ersetzen dürfen. Er ist ein Android! Und je mehr ich schreibe und darüber nachdenke: Warum muss ich grad an Dr. Sheldon Cooper denken?

    Die Folge mit "Captain Picard" in Frasier (oder waren es zwei?) ist übrigens eine der Besten. Ihr Tanz und das ganze Drumherum ist einmalig, und ich bin vor Lachen fast aus dem Bett gefallen.
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#10 ClaudiaAnonym
  • 28.03.2013, 21:48h
  • Glückwunsch! Guter Typ!
    Und ich mochte Capt. Picard immer, so intellektuell!

    Also:
    Warp 9, engage! :)
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