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Die Online-Reiseagentur "Air Fast Tickets" versucht mit einem homophoben Werbespot, Kunden zu erreichen.

In der 30-sekündigen Werbung wird das Klischee vom schwulen alten Mann verbreitet, der einen jungen Heterosexuellen auch gegen dessen Willen verführen will: Der Film beginnt mit einem auf der Straße stehenden jungen Mann, der per Anhalter verreisen will. Schließlich hält ein älterer Lkw-Fahrer an. Als der Bursche einsteigt, macht ihm der Fahrer schöne Augen – sehr zu Irritation des Jungen. Ein Sprecher erklärt daraufhin, um derlei Situationen zu vermeiden, müsse man in dem Reisebüro buchen.

Hier der Spot:

Das Reisebüro ist übrigens auch in mehreren europäischen Ländern tätig, darunter auch in Deutschland. (dk)



#1 anomeAnonym
  • 28.03.2013, 16:11h
  • Also ich find den Werbespot lustig. Man müsste meinen, Schwule könnten über sich selber lachen, aber man lernt eben immer wieder dazu.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 EnyyoAnonym
#4 TruckerAnonym
  • 28.03.2013, 17:17h
  • Manchmal kann man schwule Medien auch nicht verstehen.
    Entwerder man betrachtet so einen Spot mit Agenzwinkern oder man kehrt erstmal vor der eigenen Haustür.

    Beispiel: Aus einer großen Masse an Schwulen, wie die auf dem Kreuzfahrtschiff, von denen die überwältigende Mehrheit nicht als Frau verkleidet rumläuft, schafft es Queer.de einen großen Teil der dazugehörigen Fotogalerie den Schwulen zu widmen die scherzhaft Frauen spielen, anstatt die knackigen Jungs und Männer zu zeigen die das nicht tun oder die sich als Mann sexy verkleiden...anstatt die Stewardessen z.B. die Stewards zeigen usw.

    (Auch generell: Die Mehrheit der Schwulen verkleidet sich nicht als Frauen deshalb wundert es das Drag Queens und Co in einigen schwulen Medien verhältnismäßig oft dargestellt werden)

    Auf der anderen Seite wird sich über die "Hetero"- Medien beschwert wenn die den CSD klischeehaft durch vornehmlich solche Bilder darstellen oder wenn ein Werbespot suggeriert das manche Schwule auf Jüngere und/ oder heteroknacken stehen.

    Es kann einen schmalen Grad zwischen augenzwinkerndem Klischee und homophober Darstellung geben, deshalb sollte man die Klischees nicht selber andauernd fördern, wenn man mit Homophobie- Vorwürfe gegen Andere ernst genommen werden will.
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#5 GerhardAnonym
#6 NicoAnonym
#7 YannickAnonym
  • 28.03.2013, 21:14h
  • Antwort auf #1 von anome
  • Wenn es gut gemacht wird, können wir auch über schwule Witze, u.ä. lachen. Aber nicht, wenn man einfach nur homophobe Ressentiments nutzt, um daraus auf unsere Kosten Gewinn zu machen.
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#8 Roman BolligerAnonym
  • 29.03.2013, 00:29h
  • Griechenland ist im 21. Jh. nicht mehr das Land der klassizistisch-hellenistischen Ideals, "die Wiege der Demokratie"; es gehört auch nicht mehr zum aufgeklärten Westen, sondern zum sich immer mehr verdunkelnden Osten. Die griechischen Nazis vergleichen sich mit Morgenröte, ich seh da eher braune Stürme aufkommen.

    Passen wir auf, dass diese nicht ganz Europa verwüsten. Das hatten wir schon mal.
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#9 PhysikerAnonym
#10 IchausOlAnonym