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Präsident Wladimir Putin will lieber Kinder im Waisenhaus dahinvegetieren lassen als sie Regenbogenfamilien anzuvertrauen

Russland hat bereits Amerikanern die Adoptionen von russischen Waisenkindern verboten – jetzt sind Schwule und Lesben dran.

Präsident Wladimir Putin hat die Regierung angewiesen, keine russischen Waisenkinder mehr an Schwule und Lesben zu vermitteln. Das berichtet der staatliche Nachrichtensender RT. Das Gesetz soll bis zum 1. Juli geändert werden. Zwar verbietet die augenblickliche Gesetzgebung bereits die Adoption durch Homo-Paare, allerdings gilt das Verbot nicht für Einzelpersonen. Die Entscheidung folgt einem Bericht des Außenministeriums, der Mitte Februar "psychologischen Schäden" entdeckt haben will, den russische Waisenkinder im Ausland erlebten.

Das Ministerium kritisierte unter anderem, dass eine Amerikanerin vor zwei Jahren ein Waisenkind aus Russland adoptiert, aber ihre Ehe zu einer anderen Frau verschwiegen habe. Der Fall wurde bekannt, weil sich das Paar getrennt und dann gerichtlich um das Sorgerecht gestritten hatte.

"Politischer Schachzug"

Der russische LGBT-Aktivist Nikolai Aleksejew sieht die Entwicklung als "politischen Schachzug" an, der wenig Konsequenzen für ausländische Schwule und Lesben haben werde: "Das wird aber russischen Kindern schaden, die unter schrecklichen Bedingungen dahinvegetieren, so Aleksejew gegenüber "Gay Star News". Ausländer mit finanziellen Mitteln könnten nach wie vor adoptieren, müssten aber wohl jetzt mit höheren Preisen rechnen.

Russland hatte Anfang des Jahres bereits Adoptionen durch US-Amerikaner verboten. Das führte international zu Unverständnis, weil derzeit 650.000 Kinder keine Familie haben. Die meisten von ihnen leben unter menschenunwürdigen Bedingungen in schlecht ausgestatteten Waisenhäusern. Die US-Bürger waren dort eigentlich gerne gesehen, weil sie auch viele behinderte Kinder adoptierten, die in Russland unvermittelbar waren. Allerdings verschlechterte sich vergangenes Jahr die russisch-amerikanischen Beziehungen, was zu einer Medienkampagne führte, in denen die US-Adoptionen kritisiert wurden – mit teilweise abenteuerlichen Argumenten: So ist verbreitet worden, dass Amerikaner nur Kinder adoptieren wollten, um an ihre Organe zu kommen oder um sie später für den Militärdienst zu verpflichten. Daraufhin hatte Putin das Verbot ausgesprochen. (dk)



#1 EnyyoAnonym
  • 28.03.2013, 17:08h
  • Und was ist ursächlich für diese Scheiß-Haltung? Die orthodoxe Kirche oder?

    Im Kommunismus sollten ja alle Menschen gleich sein, so weit ich weiß, insofern wäre in diesem Zusammenhang von Herrn Putin eine liberale Sozialisation und Verhaltensweise zu erwarten gewesen.

    Naja, dafür sind dort die Kinder ja auch schon mit 11 Jahren strafmündig - und in den Kindergefängnissen sitzen massenweise kleine Schwerverbrecher und jugendliche Mörder...

    www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/tips/140181/index.html
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#2 NitupAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 m123Anonym
  • 28.03.2013, 17:34h
  • Putin ist einfach nur ein böser Mensch. Er setzt sich selbst ein historisches Denkmal voller Erbärmlichkeit.
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#5 russlandAnonym
  • 28.03.2013, 17:35h
  • Antwort auf #1 von Enyyo
  • Aus deinem Link:
    "Ljoscha hat zwei Jahre und drei Monate gekriegt, weil er von einem Schrottplatz Metall geklaut hat, um es zu verkaufen. Er ist noch nicht einmal 13 Jahre alt."

    Bei aller berechtigten Kritik an der Inhaftierung von Pussy Riot, wo bleibt der Aufschrei das Kinder wegen Nichtigkeiten eingebuchtet werden?
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#6 HinnerkAnonym
  • 28.03.2013, 18:13h
  • Wie groß muss der Homohass sein, damit man ansonsten chancenlosen Kindern nicht mal diese Chance gibt?

    Wieder mal Homohass auf Kosten der Kinder...
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#7 Timm JohannesAnonym
  • 28.03.2013, 18:16h
  • Und der kommt jetzt auch noch zur Hannover Messe als Gast.

    Es ist schon schizophren, wie auf der einen Seite die SPD dem Herrn Putin umwirbt und Altkanzler Gerhard Schröder sich von Gazprom bezahlen läßt, aber auf der anderen Seite Putins Schergen die Friedrich Ebert Stiftung in Moskaus schikaniert und durchsuchen läßt.

    Aber die SPD hat sowieso schon seit Jahren nicht mehr kapiert, wie die deutsche Bevölkerung über Putin denkt.

    Sowieso ist die SPD und Gabriel total neben der Spur und dürfte wohl im Herbst die Wahlen verlieren; bestes Beispiel dafür ist aktuell, das Siegmar Gabriel es toll findet, wenn in Deutschland islamische gesetzliche Feiertage eingeführt werden.

    *
    www.welt.de/politik/deutschland/article114850317/Muslime-for
    dern-eigene-gesetzliche-Feiertage.html#disqus_thread


    Lernen wir doch sofort alle, wenn es nach den SPD-Spitzenpolitikern Gabriel und Gazprom-Schröder geht türkisch und arabisch, schaffen uns alle den Koran an und dann kann auch schön die homosexuelle Minderheit diskriminiert werden, wie es Erdogan so schön vormacht.

    Nee ich wette mittlerweile, dass es für Rot/Grün im Herbst nicht reichen wird, so mies wie der Wahlkampf der SPD verläuft.

    Wer wettet dagegen, dass es für Rot/Grün im Herbst reicht ? Ich glaube das nicht.

    Entweder gibt es Schwarz/Gelb oder eine Neuauflage einer Grossen Koalition unter Kanzlerschaft Merkel.
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#8 Aus Bad HomburgAnonym
#9 goddamn liberalAnonym
  • 28.03.2013, 21:56h
  • Antwort auf #7 von Timm Johannes
  • Ich finde es ja eher schizophren, wenn jemand Schröder den bürgerlichen Aufstieg neidet, der sich andererseits bürgerlich gibt.

    Und wenn jemand hier ständig Werbung für die evangelische Kirche macht, die sich schützend vor ein evangelikales Homo-Heiler-Institut schmeißt, das er selbst als 'Geht gar nicht'-Einrichtung ansieht.
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#10 goddamn liberalAnonym
  • 28.03.2013, 22:04h
  • Antwort auf #8 von Aus Bad Homburg
  • Das reaktionäre Rußland Putins hat doch Deinen Nikolaus den Blutigen und die andere antisemtisch-feudalistische Romanow-Mischpoke heilig gesprochen, über die Du hier sentimentale Tränchen vergießt.

    Was willst Du eigentlich?
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