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Ein neues Logo geht um die Welt

Auch Peer Steinbrück im Gleichheits-Fieber


Dieses Bild zeigt nicht den Kanzlerkandidaten der SPD, sondern die ebenfalls solidarische Internetberühmtheit Grumpy Cat

In immer mehr Facebook-Profilen taucht statt eines Userfotos das rosa Gleichheitszeichen auf – als Statement für die Ehe-Öffnung für Schwule und Lesben. Wir zeigen die schönsten Variationen.
Da hatte die Human Rights Campaign (HRC) wirklich eine geniale Idee. Zur Verhandlung des höchsten Gerichts der USA über das Eheverbot für Lesben und Schwule entwarf die Homo-Bürgerrechtsorganisation ein simples und doch sehr auffälliges Symbol für die Forderung nach einer Gleichstellung im Eherecht: ein dickes, rosa Gleichheitszeichen auf rotem Hintergrund, noch einprägsamer als die Formel "Gleiche Liebe – gleiche Rechte".

Das Logo (letztlich nur eine rosa Einfärbung des klassischen HRC-Logos) verbreitet sich seit letzten Dienstag viral in sämtlichen sozialen Netzwerken und auf der ganzen Welt, ein Ende ist nicht abzusehen.

Die SPD ist bei der Gleichstellungs-Kampagne vorn dabei


Peer Steinbrück zeigt seinen über 20.000 Facebook-Fans, dass er die Ehe für Lesben und Schwule öffnen will

Auch immer mehr deutsche Politiker präsentieren sich auf ihren Facebook-Seiten mit dem Gleichheitszeichen aus den USA, allen voran SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Die offizielle Seite der Sozialdemokraten. zeigt ebenfalls das HRC-Logo.

Bei den Grünen ist natürlich Volker Beck von Beginn an dabei. Bei der Linken zeigt der schwule Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn Flagge, die Partei selbst postete am Donnerstag ein Gleichheitszeichen mit ihrem Logo.

Auf den Facebook-Profilen von prominenten Politikern der FDP sind wir dagegen nicht fündig geworden. CDU-Bundesvorstandsmitglied Regina Görner, als heterosexuelles LSU-Mitglied die Schwulenmutti der Union, zeigt dagegen sehr wohl Flagge. Ihr Gleichheitszeichen leuchtet sogar in der Parteifarbe Orange auf schwarzem Grund.

Überhaupt tauchen immer mehr kreative Variationen des Motivs in den Sozialen Netzwerken auf – die mehr oder weniger appetitliche Version eines Fleischers mit Hackfleisch und zwei Speckstreifen hatten wir bereits am Donnerstag als Bild des Tages veröffentlicht. Die Vampirserie "True Blood" wiederum fügte dem Gleichheitszeichen zwei Beißzähne hinzu, die Biermarke "Bud Light" legte aus Solidarität zwei Dosen übereinander. Natürlich gibt es jede Menge Katzen und Hunde, die dem Logo einen niedlichen Touch geben sollen. Besonders beliebt sind auch Ernie und Bert oder ein Motiv, auf dem sich Justitia und die Freiheitsstatue küssen.

Die 25 schönsten Variationen des HRC-Logos haben wir in der unten verlinkten Galerie zusammengestellt. (mize)

Wöchentliche Umfrage

» Brauchen wir ein Logo für den Kampf um die Ehe-Öffnung?
    Ergebnis der Umfrage vom 01.04.2013 bis 08.4.2013


#1 Gleich HeitAnonym
  • 31.03.2013, 00:18h
  • Auf den Facebook-Profilen von prominenten Politikern von FDP und Linkspartei sind wir dagegen nicht fündig geworden.

    Die einen kümmern sich um Filet-Preise und die anderen um Frikadellen
  • Antworten » | Direktlink »
  • Anm. d. Red.: Korrektur: Bei der Linken zeigt Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn mit dem HRC-Logo Flagge auf Facebook.
#2 sanscapote
#3 KerouaclyAnonym
  • 31.03.2013, 04:35h
  • Sorry, aber von dem Bild von Regina Görner halte ich nicht viel, denn dieses suggeriert, dass die Union Vorreiter für Homo-Rechte sei, was sie definitiv nicht ist!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FinnAnonym
  • 31.03.2013, 11:43h
  • Wäre super, wenn diese tolle Aktion aus den USA komplett nach Europa und insbesondere auch nach Deutschland überschwappen würde...
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#5 TomBerlinProfil
  • 31.03.2013, 11:58hKoblenz
  • Die Kampagne ist eine wirklich gute Idee. Doch bei Politikern, egal welcher Partei, bin ich skeptisch. So ein Profilbild ist schnell mal ausgetauscht.
    Was für mich zählt, sind Taten, sprich: das Abstimmungsverhalten im Bundestag. Und da sah es bei fast allen Parteien in der Vergangenheit, wenn sie in Regierungsverantwortung standen, sehr mau aus.
    Für mich bedeuten die Gleichheitszeichen auf den Profilen der Politiker genau so viel wie ihre Sonntagsreden auf den CSDs - NICHTS!
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.03.2013, 13:55h
  • Das Logo kann man sehr leicht mit dem von RTL 2 verwechseln. Trotzdem: Frohe Ostern!
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#7 FOX-NewsAnonym
#8 Vera Rsch UngAnonym
  • 31.03.2013, 16:53h
  • Das verbürgerlichte "schwule" Unterwerfungsmanagement lebt weiterhin in seinem Paralleluniversum der "Gleichstellung":

    "Fast 90 Prozent der Fachkräfte, die zum Beispiel in Jugendzentren oder in Beratungsstellen an Schulen arbeiten, sehen zusätzliche spezifische Belastungsfaktoren für homo- und transsexuelle Jugendliche.

    Was damit gemeint ist? Die Angst vor Ausgrenzung. Der Druck, die eigene Sexualität verheimlichen zu müssen. Die Angst, Freunde zu verlieren. Oder tatsächlich homosexuellen-feindliche Erlebnisse.

    90 Prozent der Fachkräfte attestieren den Schulen, dass dort ein unfreundliches soziales Klima für homosexuelle Jugendliche herrscht.

    Bei den Befragten aus der Schulsozialarbeit, die noch näher dran sind, teilen sogar 97 Prozent die Meinung.

    Dass sich die jungen Leute bei Gleichaltrigen problemlos outen, halten die Fachleute daher für schwierig, wenn nicht unmöglich. Deshalb würde eine klare Mehrheit der Kräfte aus der Schulsozialarbeit ihnen auch nicht dazu raten.

    82 Prozent der Befragten geben an, dass an Orten wie Schulen oder Jugend-Freizeitstätten homophobe Ereignisse verbreitet sind.

    Und auch in den Familien, davon gehen 80 Prozent der Fachkräfte aus, wird die sexuelle Identität der jungen Leute nicht problemlos akzeptiert."

    www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.neue-studie-schwul-in-de
    r-schule.07c758bd-e8f6-458e-a1c2-b5b8c64cfbdd.html


    img27.imageshack.us/img27/402/bzga2.jpg
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#9 So frei wie nieAnonym
  • 31.03.2013, 19:37h
  • Antwort auf #8 von Vera Rsch Ung
  • Die Beobachtungen aus Studien des Hamburger Sexualwissenschaftlers Gunter Schmidt zeigen, dass in den 1970er Jahren noch 18% der männlichen Jugendlichen angaben, schon einmal sexuellen Kontakt mit einem gleichgeschlechtlichen Partner
    gehabt zu haben, in der Wiederholungsbefragung der 1990er Jahre waren es nur noch 2%.
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#10 Fred i BKKAnonym