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Therapien für "ungewollte Heterosexualität"

LSVD Sachsen gründet Institut zur Heilung von Heterosexualität


Unsere Gastautorin Dr. h.c. Christel Rebecca von Holdt leitet das neue Institut (Bild: LSVD Sachsen)

Heterosexualität ist nicht angeboren. Oftmals ist sie Folge sexuellen Missbrauchs, Verführung oder anderer traumatischer Erfahrungen.

Von Dr. h.c. Christel Rebecca von Holdt

Tagtäglich haben sich Menschen, die unter ihren unerwünschten heterosexuellen Gefühlen leiden, an den Lesben- und Schulenverband Sachsen gewandt. Sie wünschten sich eine Entwicklung ihres homosexuellen Potentials, doch mussten sie lange Zeit enttäuscht weggeschickt werden. Mit dem Deutschen Institut zur Heilung von Heterosexualität (DIHH) können wir nun endlich fachkompetente Heteroheilungskurse anbieten.

Denn Heterosexualität ist nicht angeboren. Oftmals ist sie Folge sexuellen Missbrauchs, Verführung oder anderer traumatischer Erfahrungen. Laut langjährigen, intensiven Forschungen können heterosexuelle Empfindungen auch als Versuch angesehen werden, chronische Bindungsverletzungen aus der Kindheit auszugleichen. In der Heterosexualität werden aus der Kindheit stammende, ungestillte emotionale Bedürfnisse nach Zuwendung und Wertschätzung durch den gegengeschlechtlichen Elternteil sexualisiert. Allerdings bleibt Heterosexualität immer ein vergeblicher Versuch, denn sexuelles Verhalten kann niemals emotionale Verletzungen heilen.

Heterosexuelle Gefühle mit Psychotherapie überwinden

Das DIHH bietet den betroffenen Heterosexuellen an, über mehrere Jahre bei uns zu leben. Mit vorurteilsfreien Gesprächen über ihre Sexualität, aber auch mit Hilfe von Rollenspielen und psychotherapeutischer Begleitung können sie ihre heterosexuellen Gefühle bei uns überwinden. Sie werden selbstbewusste, stabile und glückliche Lesben und Schwule. Diese Therapien werden häufig auch von den Krankenkassen übernommen.

Wir verstehen uns als Pendant zum bereits bestehenden "Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)" und möchten nun ebenfalls als Mitglied des Diakonie-Dachverbandes die Wahlmöglichkeiten in Sexualitätsheilungsfragen erweitern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem DIJG, der Evangelischen Allianz oder der Organisation Wüstenstrom.

Der LSVD-Bundesverband begrüßt die Gründung des Instituts und wünscht zahlreiche Therapieerfolge. Bündnis 90/Die Grünen, die Linke, FDP und SPD haben ebenfalls ihre Unterstützung zugesagt. Einzig Bundeskanzlerin Merkel sowie einzelne Unionspolitikerinnen und -politiker zeigen sich skeptisch. Sie befürchten die Diskriminierung heterosexueller Minderheiten.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 maibaumAnonym
  • 01.04.2013, 11:18h
  • Brüder und Schwestern, warm oder nicht,
    Kapitalismus bekämpfen ist unsere Pflicht!
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#4 Fred i BKKAnonym
  • 01.04.2013, 11:27h
  • nach das ist ja mal eine positive Nachricht aus Sachsen....und heute am 1-4-2013 ist schon die erste Therpiesitzung...wie erfreulich fuer die armen Heten..Hilfe ist in Sicht....
    nun noch eine kurze Frage an Frau Dr.hc.von Holdt
    kann ich auch mit meinem Hetro-Dackel vorbei kommen ,sind auch Hetro-Tiere zu heilen....
    das Tier leidet hoerbar und schreit und johlt rum in der Nacht ,wegen den heissen Huendinen...
    Meine Eltern waren ja auch Hetro ..aber ich kann mich nicht erinnern ,dass die jemals so laut in der nacht gejohlt haetten...
    freue mich auf eine positive Antwort ...
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#7 jacke wie hoseAnonym
  • 01.04.2013, 12:21h
  • "Einzig Bundeskanzlerin Merkel sowie einzelne Unionspolitikerinnen und -politiker zeigen sich skeptisch."

    Fürchtet sie um ihre Missionarsstellung (im Hosenanzug)?

    ___________

    Sachbücher des Monats: April 2013:
    Pierre Bourdieu
    Die männliche Herrschaft

    www.heise.de/tp/artikel/38/38833/1.html
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#8 Foxie
  • 01.04.2013, 12:28h
  • Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, soll ein hochrangiger Vatikanmitarbeiter
    ("Fr.1") schon um einen Termin gebeten
    haben.
    Damit er besser zu seinen Kollegen passt!
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#9 lucdfProfil
#10 chillanderAnonym
  • 01.04.2013, 13:30h
  • Antwort auf #2 von maibaum
  • Spaßverderber. Aber auf keinen Fall Sozialismus. Dort habe ich die fast die Hälfte meines Lebens verbracht. Danke nie wieder, obwohl ich, als Leistungssportler "priviligiert" war und in den Westen reisen durfte. Und jetzt ab, weiter Frust schieben.
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