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Der FC St. Pauli ist ein wenig anders als andere Vereine: Bis 2010 war mit Corny Littmann ein schwuler Mann Präsident des Bundesligisten. Beim Zweitligaspiel am Montag gegen den SC Paderborn forderte der Club seine Fans zudem auf, sich an der Choreografie zum Thema "Homophobie beim Fußball" zu beteiligen. Die Anhänger ließen sich das nicht nehmen und kamen mit Regenbogenfahnen und Transparenten mit Aufschriften wie "Lieb doch, wen du willst". Hier ein Video von der Stadionatmosphäre:

Die Fußballgötter waren dem FC übrigens wohlgesinnt: Nach einer 0:2-Rückstand glich die Mannschaft kurz vor dem Schlusspfiff aus – Torschütze war Pauli-Torwart Philipp Tschauner, der in letzter Sekunde mitgestürmt war. (dk)



#1 _bln_Anonym
  • 02.04.2013, 11:40h
  • Tolle Aktion. Am Engagement von St. Pauli sollten sich unsere Berliner Clubs mal eine Scheibe abschneiden!
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#2 NicoAnonym
  • 02.04.2013, 12:02h
  • Viele Regenbogenflaggen habe ich da aber nicht gesehen. Und dieses entstehende Riesentransparent kann ich auch nicht zuordnen.

    Da fand ich damals die Aktion in Mainz, wo eine ganze Tribüne eine riesige Regenbogenflagge gebildet hat, deutlich eindrucksvoller...
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#3 finkAnonym
#4 Turkiso
#5 TheDad
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.04.2013, 16:51h
  • Eine wunderbare Aktion! Übrigens: das Spiel gegen den SC 07 Paderborn war am Ostermontag.
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#7 tookeeAnonym
  • 03.04.2013, 03:53h
  • Antwort auf #1 von _bln_
  • "Am Engagement von St. Pauli sollten sich unsere Berliner Clubs mal eine Scheibe abschneiden!"

    Auch wenn das vielleicht nicht jedem bekannt ist: Im Kampf gegen Homophobie im Fußballsport war genau ein Berliner Club absoluter Vorreiter, und zwar Tennis Borussia (gemeinsam mit dem LSVD). Die sind schon seit mehr als fünfzehn Jahren massiv am Thema dran - nicht von oben, sondern von der Basis/der Fankurve initiiert. Und die enorm erfolgreiche Initiative "Fußballfans gegen Homophobie", die eine wahre Lawine ins Rollen gebracht hat, wurde ebenfalls durch die TeBe-Anhänger ins Leben gerufen. Insofern braucht sich Berlin da also keineswegs verstecken. Naja, und die Hertha-Junxx wurden ja auch schon erwähnt, auch wenn die innerhalb der Fanszene leider etwas isoliert sind. Aber dennoch auch ganz wichtig.

    www.facebook.com/pages/Fu%C3%9Fballfans-gegen-Homophobie/157
    992624267679?ref=ts&fref=ts
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