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  • 02.04.2013           9      Teilen:   |

Homophobie

Russland: CSD in Provinz verhindert

Dieser Aktivist wurde vergangene Woche von einem Rechtsradikalen in Syktywkar angegriffen und verletzt
Dieser Aktivist wurde vergangene Woche von einem Rechtsradikalen in Syktywkar angegriffen und verletzt

In der nordwestrussischen Stadt Syktywkar haben Behörden am Wochenende einen CSD verhindert und zwei Aktivisten, die Einzelmahnwachen durchgeführt haben, verhaftet.

Die zwei Aktivisten hatten am Wochenende alleine mit Plakaten mit den Aufschriften "Demonstrationsfreiheit – nicht für alle?", "Die Sex-Mehrheit stopft uns den Mund. Wir weigern uns, unsichtbar zu sein!", "Modernisierung in Syktyvkar: Homophobie, Zensur, Faschismus" demonstriert. Die Polizei nahm die Aktivisten fest mit der Angabe, die Einzelmahnwachen wären "nicht angemeldet" gewesen – eigentlich ist aber in Russland die Durchführung von Einzelmahnwachen erlaubt.

Der verhaftete Demonstrant Wjatscheslav Sljusarev erklärte seine Aktion mit den Worten: "Demonstrationsfreiheit gilt für alle, sogar für Gay-Paraden. Die Regierenden müssen aufhören, uns den Mund zu verbieten. Die Tatenlosigkeit der Regierenden macht uns unsichtbar."

Zuvor war eine Anmeldung für einen gemeinschaftlichen Protest von den Behörden abgelehnt worden. Die 230.000 Einwohner zählende Stadt Syktywkar hat parallel zum Verbot des CSDs die Einführung eines Gesetzes angekündigt, das "Propaganda" für Homosexualität verbieten soll. Ähnliche Gesetze sind bereits in Teilen des Landes wirksam – etwa in St. Petersburg – und verbieten es, in der Öffentlichkeit positiv über Homosexualität zu sprechen. Damit sollen Kinder und Jugendliche "geschützt" werden.

Gleichzeitig mit dem verbotenen CSD fand in Syktywkar eine Demonstration der rechtsextremistischen Organisation "Rubezh Severa" statt, die unter anderem die strafrechtliche Verfolgung von allen Homosexuellen fordert. Diese Protestaktion war erlaubt worden. Vergangene Woche hatte ein Rechtsradikaler einen Homo-Aktivisten auf offener Straße angegriffen und zusammengeschlagen. Der Vorfall wurde von einem russischer Fernsehsender gefilmt. (dk)

Youtube | Video von dem Vorfall aus der letzten Woche
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Tags: russland, syktywkar, homo-propaganda, csd
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Reaktionen zu "Russland: CSD in Provinz verhindert"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
02.04.2013
12:46:23


(+3, 5 Votes)
 
#2
02.04.2013
16:55:00


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Noch ein Beispiel dafür, daß Putin endlich gestürzt werden muß!


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#3
02.04.2013
20:30:37


(+1, 3 Votes)

Von Finn


Schlimm, dass man Grundrechte abschafft.

Und schlimm, dass man Menschen diskriminiert und verfolgt, nur weil sie lieben...


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#4
03.04.2013
07:46:23


(+3, 3 Votes)

Von Subcoma Marcus


und ich wette der homophobe schlägeridiot hat beim homo-kloppen eine erektion, und outet sich damit als der wirklich kranke anwesende.
zum kotzen, solche testosteron-bomben.


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#5
03.04.2013
11:30:31


(+2, 2 Votes)

Von userer
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Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


Es ist zu befürchten, dass das mit Putin nicht erledigt wäre. Diese Kräfte beziehen maßgeblich aus der christlichen russisch-orthodoxen Kirche ihre Rechtfertigung.


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#6
03.04.2013
11:59:22


(+1, 3 Votes)
 
#7
03.04.2013
12:16:23


(+2, 2 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von -hw-


Ganz genau! Danke für den Bild-Link zum "Ruhm des russischen Reichs".


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#8
04.04.2013
16:40:48


(+3, 3 Votes)

Von lentil


Solche Aktivisten sind für mich wahre Helden und Vorbilder.

Unendlichen Repsekt

mehr muss ich nicht sagen


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#9
06.04.2013
12:48:39


(+3, 3 Votes)

Von Hugo
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


Nicht nur Putin auch die orthodoxische Kirche


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