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Jorge Gonzalez entscheidet mit, welcher Promi die beste und welcher die unglücklichste Figur macht (Bild: RTL)

Am Freitag startet die neue Staffel der Tanzshow "Let's Dance" Mit dabei: Der schwule Catwalk-Trainer Jorge Gonzalez und Transmann Balian Buschbaum.

Zehn neue Prominente im Tanzfieber und ein neues Jurymitglied: Am Freitag startet die neue Staffel der RTL-Tanzshow "Let's Dance" Ganz neu dabei: Der kubanische Catwalk-Trainer Jorge Gonzalez (45). Der schwule Mann, der auf Stöckeln eine verdammt gute Figur macht. Und der bei "Germany's next Topmodel" den Mädels die richtigen Schritte auf High Heels beibrachte (queer.de berichtete).

Jorge gibt Tipps für Männer

Nun wird er mit Wertungsrichterin Motsi Mabuse (31) und Tanzjuror Joachim Llambi (48) darüber entscheiden, welcher Promi die beste und welcher die unglücklichste Figur macht. Da in der Vergangenheit bislang meist Frauen das Rennen machten, hier ein Tipp von Jorge an die Männer: "Ich glaube, dass die deutschen Männer zu viel nachdenken – die haben zu viel Angst. Wenn ich sage 'mehr Hüftschwung', dann denken die Männer oft: 'oh, Gott – dann wirke ich schwul'. Das ist schade."

Und weiter: "Das Herz muss richtig bei der Sache sein. Wenn sie Rumba tanzen, müssen sie die Chicas im Kopf haben und Flirten! Sie müssen Temperament zeigen, denn die Frauen mögen das! Also, Chicos: Mehr 'Fuego', das bedeutet Feuer!" Welche/r der zehn Kandidaten und Kandidatinnen den schwulen Hüftschwung wohl ganz besonders gut beherrschen wird, lässt sich bereits anhand der Galeriebilder erahnen.

Buschbaum: Jeder hat was Weibliches und Männliches


Transmann Balian Buschbaum zeigt sein Brustfell (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Mit Balian Buschmann ist auch erstmals ein Transmann dabei. Der heutige Stabhochsprungtrainer wuchs als Frau auf und hatte eine erfolgreiche Karriere als Leichtathletik-Sportlerin hinter sich, bis sie diese mit dem Coming-out als Transmann 2007 beendete.

RTL wollte von dem durchtrainierten Mann wissen: "Sie waren mal eine Frau. Haben Sie dadurch eine andere, eine bessere Grundlage? Die Männer sind ja nicht alle dafür bekannt, dass sie sehr feinfühlig oder tänzerisch begabt sind…"

Buschbaums Antwort: "Ich würde das nie so benennen, dass ich mal eine Frau war. Ich wurde mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren, das ist richtig. Aber wenn man den biologischen Aspekt kennt und weiß, dass die Geschlechtsidentität im Gehirn festgelegt wird und wer mich beobachtet hat, der wusste: Das ist schon immer ein Kerl gewesen. Er hat halt bei der Penis- und Hodenausgabe im Mutterbauch nicht laut genug geschrien. Aber ich denke, dass jeder Mensch irgendwo etwas Männliches und etwas Weibliches in sich hat. Und wer das leugnet, dem kann es, glaube ich, nicht so wirklich gut gehen."

Redaktionskommentar

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#1 FinnAnonym
  • 03.04.2013, 11:44h
  • Jorge ist echt sympathisch und witzig ohne peinlich zu sein.

    Sein Jury-Vorgänger Harald Glööckler wird ja echt immer peinlicher und immer extremer...
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#2 Men BurkaAnonym
  • 03.04.2013, 12:26h

  • Ach die Show in der Frauen in einer Art Bikini auftreten und die Männer im Vergleich dazu nicht in einer Pants, sondern in einer Art Anzug?
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#3 GerhardAnonym
#4 Pino BauchAnonym
#5 kermetAnonym
  • 03.04.2013, 13:24h
  • gähn...
    Ich bin es echt leid, immer wieder wird die Masse der schwulen Männer von diesen anstrengenden Krawalltunten repräsentiert und nach aussen getragen.
    Es nervt einfach nur noch wenn alle Klischees gezogen werden um Aufmerksamkeit in den Medien zu bekommen!
    Vielleicht sollte ich zur nächsten Visite auch mal rosa Kittel und Pumps tragen...?!
    ....komm ich getz in Fernsehen...?
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#6 GerhardAnonym
#7 kermetAnonym
#8 alltagAnonym
  • 03.04.2013, 13:43h
  • Antwort auf #5 von kermet
  • ich frage mich auch immer, wo im alltag, wenn im öffentlichen raum alle 5 minuten "schwul" und "schwuchtel" als schimpfwörter fallen, all die gleichheitsfordernden, schwulen geblieben sind.

    wo widersprechen sie, halten händchen, tauschen zärtlichkeiten, heiße küsse usw. aus, geben sich selbstbewusst zu erkennen?
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#9 saucoolAnonym
  • 03.04.2013, 13:51h
  • Antwort auf #4 von Pino Bauch
  • rtl und co. zeigen schwule genau so, wie sie sie brauchen. als wandelnde stereotype und klischees, die der ständigen zementierung der gesellschaftlich gemachten norm und der abgrenzung von "abweichlern" dienen. klemmschwestern wie marco schreyl und viele andere wirken, üppig entlohnt, tatkräftig dabei mit.
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#10 EntblößungAnonym