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Weiterer Republikaner wechselt Seiten

Hälfte der US-Senatoren für Ehe-Öffnung


Mark Kirk war von 2001 bis 2010 Abgeordneter im Repräsentantenhaus, bis er in den Senat gewählt wurde.

Im US-Senat befürworten seit Dienstag die Hälfte der Parlamentarier die Ehe-Öffnung, seit sich der zweite Republikaner auf die Seite der Schwulen und Lesben geschlagen hat.

Der republikanische Senator Mark Kirk aus dem Bundesstaat Illinois hat sich in seinem Blog für die vollständige Gleichstellung von homosexuellen Paaren im Eherecht ausgesprochen. Er begründete den Meinungswandel mit einem kurzen Text: "Als ich die Stufen zum Kapitol im Januar hoch gelaufen bin, habe ich mir geschworen, dass ich unvoreingenommen in den Senat zurückkehren werde und mit mehr Respekt für andere. Gleichgeschlechtliche Paare sollten das Recht auf eine Zivil-Ehe haben". Die Regierung habe kein Recht, sich zwischen Liebende zu stellen.

Er schrieb nicht direkt über seinen Meinungswandel, aber deutete den Grund an: "Die Zeit auf der Erde ist kurz. Ich weiß das mehr als andere", so Kirk. Hintergrund: Der 53-Jährige erlitt im vergangenen Jahr einen Schlaganfall und hat dadurch einige politische Positionen hinterfragt, darunter etwa auch beim US-Dauerwahlkampfthema Gesundheitsreform.

Bislang hatte sich mit Rob Portman nur ein republikanischer Senator für die Gleichstellung im Eherecht ausgesprochen. Er hatte seine Meinung nach dem Coming-out seines Sohnes geändert (queer.de berichtete).

In den letzten Wochen haben sich im Rahmen der nationalen Debatte um Homo-Rechte mehrere Senatoren von Gegnern der Gleichstellung zu Befürwortern der Ehe-Öffnung gewandelt. Mit Kirk unterstützen nun 50 der 100 US-Senatoren die Gleichbehandlung im Ehe-Recht. Unter ihnen sind 48 Demokraten und zwei Republikaner. Sieben Mitglieder der demokratischen Fraktion sind dagegen weiterhin gegen die Gleichstellung. Sie kommen aus eher ländlichen Gebieten und fürchten bei einem Meinungswandel um ihre Wiederwahl. Politische Beobachter gehen aber davon aus, dass die Zustimmung in den nächsten Jahren noch beträchtlich steigen wird. (dk)



#1 AlexAnonym
  • 03.04.2013, 12:27h
  • Im Repräsentantenhaus, vergleichbar mit dem Bundestag, sieht es leider ganz anders aus, wenn man bedenkt, dass von den 433 Abgeordneten 233 Republikaner sind. Bundesgesetze bedürfen immer der Zustimmung des gesamten Kongresses, also Repräsentenhaus und Senat.
    Zu hoffen ist, dass sich eher über den obersten Gerichtshof was bewegt.
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#2 257_178 * 59_41Anonym
#3 RobinAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.04.2013, 16:48h
  • Es wird endlich Zeit, daß der Supreme Court in Sachen Homorechte positive Urteile fällt!
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