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Der protestantische Pfarrer Soloman Male erklärte in seiner Rede, dass Kato wegen seines Verlangens nach Anal-Sex sterben musste

In Uganda haben 100 christliche Homo-Gegner am Ostersonntag an der Grabstätte des ermordeten Homo-Aktivisten David Kato im Dorf Mukono gegen Homo-Rechte demonstriert.

Wie die Homo-Gruppe Sexual Minorities Uganda meldet, wurde die Aktion von den Pfarrern Solomon Male und Thomas Musoke organisiert. Sie stand unter dem Motto: "Sag nein zu Homosexualität". Die protestantischen Aktivisten forderten auf der Veranstaltung eine Verschärfung der Gesetze gegen Schwule und Lesben und forderten Gefängnisstrafen für Menschen, die für Homosexualität werben würden. Bei der Protestaktion sprachen auch mehrere sogenannte "Ex-Gays", die behaupteten, sie hätten den "homosexuellen Lebensstil" hinter sich gelassen.

Die Aktion wurde in Sichtweite des Hauses von David Kato abgehalten. Der Aktivist war 2011 in seinem Anwesen erschlagen worden und wurde dort beerdigt (queer.de berichtete). Der Mörder ist später zu 30 Jahren Haft verurteilt worden (queer.de berichtete).

Dem Bericht zufolge war während der Protestaktion die Mutter Katos im Haus. Sie musste auch die Reden mitanhören, in denen die christlichen Aktivisten Kato vorwarfen, für seinen Tod verantwortlich zu sein. Kato habe versucht, seinen späteren Mörder zum Homosexuellen zu machen und sei aus diesem Grund umgebracht worden, so Pfarrer Male.

Die Regierung Ugandas debattiert seit Jahren über eine Verschärfung der Gesetze gegen Homosexuelle, denen bereits heute eine lebenslange Haftstrafe droht. Seit 2009 streiten sich die Parlamentarier darüber, ob die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex eingeführt werden solle (queer.de berichtete). Das hat zu einem internationalen Aufschrei geführt. So hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel im vergangenen Jahr die Hilfsgelder für das bitterarme Land ausgesetzt (queer.de berichtete). Unterstützung erhielt Uganda jedoch vom Vatikan: So segnete der inzwischen zurückgetretene Papst Benedikt XVI. im Dezember Parlamentssprecherin Rebecca Kadaga, kurz nachdem sie eine Gesetzesverschärfung gegen Homosexuelle als "Weihnachtsgeschenk" bezeichnet hatte (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 RobinAnonym
  • 03.04.2013, 16:19h
  • Diese angeblich ach so christlichen Fundamentalisten schrecken nicht mal vor der Störung der Totenruhe zurück.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 XDASAnonym
  • 03.04.2013, 16:51h
  • Solche Fanatiker schrecken echt vor nichts zurück. Die müssen endlich gestoppt werden.
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