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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Reagans Sohn vergleicht Homo-Ehe mit Mord


Michael Reagan wurde 1945 als Baby vom damaligen Filmschauspieler Ronald Reagan und dessen erster Ehefrau Jane Wyman adoptiert

Präsident Ronald Reagan tat während der Aids-Krise nichts für "sündige" Schwule – und sein ältester Sohn führt die Familientradition weiter: Er vergleicht die Gleichstellung von Homosexuellen mit Tier-Sex und Mord.

Der 68-jährige republikanische Kommentator Michael Reagan hat in einer am Dienstag veröffentlichten Kolumne Christen aufgefordert, endlich etwas gegen die Gleichstellung von Homosexuellen zu unternehmen. Die Überschrift des Artikels lautet: "Kirchen: Es ist Zeit zurückzuschlagen". In dem Text warnt er vor den angeblichen Folgen der Homo-Ehe: "Wir begeben uns aufs Glatteis. Das führt zu Polygamie, Sodomie und womöglich sogar Mord", so Reagan.

Im Kampf um die gleichgeschlechtliche Ehe vor dem Supreme Court gehe es um mehr als nur Minderheitenrechte: "Es geht am Ende darum, die Kultur des ganzen Landes zu verändern. Das wird mit Sicherheit dazu führen, dass Kindern in öffentlichen Schulen gelehrt wird, dass die Homo-Ehe in Ordnung ist. Sie wird als gleichwertig mit der traditionellen Ehe beschrieben werden."

Wie viele konservative Verschwörungstheoretiker warf auch Reagan den "linken Mainstream-Medien" vor, nicht die Argumente von gläubigen Christen zu berücksichtigen. Daher müssten Kirchen ein größeres Wort bei dem Verfahren einlegen, "damit die Medien gezwungen werden, darüber zu berichten und auch der Supreme Court das mitbekommt." Er vertraue nicht mehr auf den Widerstand der Republikaner, da die Partei derzeit mit sich selbst beschäftigt sei.

In den USA gibt es erst seit wenigen Jahren eine Mehrheit für die Ehe-Öffnung. In einer neuen Umfrage von ABC sprachen sich zuletzt 58 Prozent der US-Bürger für die Gleichstellung aus, allerdings lehnt immer noch eine deutliche Mehrheit der älteren Generation die Gleichbehandlung ab. Im US-Senat schließen sich inzwischen die Hälfte der Parlamentarier dieser Meinung an (queer.de berichtete). (dk)



#1 Heide-LindeAnonym
  • 03.04.2013, 13:02h
  • Onne seinen Vater Ronald Reagan gäbe es jetzt noch die Mauer in Berlin. Zu Recht hat die Stadt Berlin ihn zu ihrem Ehrenbürger ernannt.
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#2 Kurt-FLAnonym
  • 03.04.2013, 13:07h
  • Die ewig Gestrigen. Kamen solche Argumente nicht auch damals bei den Diskussionen um die Gleichstellung der Schwarzen? Wie man sieht ist die Welt seit damals der zügellosen Sodomie verfallen. Rudelbums überall auf den Straßen, ständige Plünderungen, Überfälle im Sekundentakt und an jeder Ecke ein Mord. Die ganze Welt ist das reinste Sodom und Gomorrha...
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#4 Tim_ChrisProfil
  • 03.04.2013, 13:25hBremen
  • Huch. Am Ende bin ich gar nicht schwul. Ich hab noch niemanden ermordet und mich auch noch nie an einem Tier vergangen. Wenn ich eine echte Schwuchtel bin, muss ich dann damit anfangen, wenn ich meinen Freund heiraten will?
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#5 ErhatrechtAnonym
  • 03.04.2013, 14:02h
  • Ja es kann zur Mordlust führen wenn man mit homophoben Äußerungen konfrontiert wird
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#6 knatzgilProfil
  • 03.04.2013, 14:15hettelbruck
  • Genauso strunzdumm wie der Vater.Mich wundert es dass Amerika noch immer existiert mit der Reihe an Idiotischen Politikern
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#7 Wie dummAnonym
#8 RobinAnonym
  • 03.04.2013, 16:18h
  • Der ganze Reagan-Clan ist doch geistig völlig degeneriert. Welchen halbwegs intelligenten Menschen interessieren noch die Äußerungen aus der äußersten rechten Ecke?!
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#9 TheDad
#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.04.2013, 16:44h
  • Solange es eine Mehrheit für die Homoehe in den USA gibt, verpuffen solche debilen Aussagen wie im Nu.
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