Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 03.04.2013           29      Teilen:   |

Homophobie

Gambias Präsident: Homosexualität "widerspricht Menschsein"

Artikelbild
Präsident Yahya Jammeh gehört zu den homophobsten Staatschefs der Welt (Bild: IISD)

Der gambische Staatschef hat Schwule und Lesben davor gewarnt, in sein Land zu kommen. Andernfalls würde es ihnen leid tun, "je geboren worden zu sein".

Yahya Jammeh, der Gambia seit seinem Putsch im Jahr 1994 regiert, hat zum wiederholten Male mit einer homophoben Tirade für Aufsehen gesorgt. Der 47-Jährige sagte anlässlich der Eröffnung der Sitzungsperiode des Parlaments am Sonntag: "Homosexualität widerspricht dem Menschsein. Ich habe nie ein homosexuelles Huhn oder einen homosexuellen Truthahn gesehen", so Jammeh nach Angaben des "Freedom Newspaper". "Wer in diesem Land wegen Homosexualität verurteilt worden ist, kann keine Gnade erwarten."

Homosexualität bezeichnete er als "gegen den Gott gerichtet, gegen die Menschen und gegen die Zivilisation". Bei der Sitzung, bei der auch ausländische Diplomaten anwesend waren, warnte er Schwule und Lesben mit wirren Vergleichen: "Wenn wir euch erwischen, wird es euch leid tun, je geboren worden zu sein. Ich besitze Büffel aus Südafrika und aus Brasilien und die haben nie ein Rendezvous miteinander. Wir sind bereit, Gras zu essen, aber in dieser Fragen werden wir nie einen Kompromiss eingehen. Legale Homosexualität ist ein satanisches Recht."

Fortsetzung nach Anzeige


Jammeh: Homosexualität ist ein westliches Konzept

In Gambia stehen auf Homosexualität 14 Jahre Haft. Gleichzeitig ist das westafrikanische Land, das halb so groß ist wie Hessen und 1,8 Millionen Einwohner zählt, mit einem Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt von zirka 500 US-Dollar ärmer als Krisenstaaten wie Afghanistan oder Simbabwe. Jammeh hat aber wiederholt betont, dass er aus Rücksicht auf ausländische Hilfen nicht seine Gesetze bezüglich der Homosexualität ändern würde. Vergangenes Jahr sagte er, dass er sich vom Westen nicht "bestechen" lassen werde (queer.de berichtete). Homosexualität sei ein westliches Konzept, das in Afrika nichts zu suchen habe.

Auch beim Thema HIV sorgte Jammeh international für Kopfschütteln. So erklärte er wiederholt, dass er mit gemischten Kräutern den Virus heilen könne (queer.de berichtete). In Gambia sind nach Angaben von UNICEF zwei Prozent der Bevölkerung HIV-positiv. (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 29 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 194             6     
Service: | pdf | mailen
Tags: gambia, yahya jammeh
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Gambias Präsident: Homosexualität "widerspricht Menschsein""


 29 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
03.04.2013
16:12:53


(+12, 12 Votes)

Von Robin


Dann will er ja sicher auch keine Entwicklungshilfe-Gelder mehr. Denn die werden ja auch von schwulen und lesbischen Steuerzahlern gezahlt...

Also kann man die Entwicklungshilfe ja sofort streichen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
03.04.2013
16:35:48


(+6, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die häßliche Fratze der Homophobie hat wieder einmal gesprochen! Keine Entwicklungshilfe mehr für Gambia!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
03.04.2013
16:39:06


(+8, 10 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Entwicklungshilfe streichen !

Internationalen Haftbefehl ausstellen !

Wer zu Mord aufruft, und nichts anderes bedeutet seine Drohung ""Wenn wir euch erwischen, wird es euch leid tun, je geboren worden zu sein"" verstößt gegen jedes Recht..

Unfaßbar..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
03.04.2013
16:50:13


(+8, 8 Votes)

Von XDAS


"Der gambische Staatschef hat Schwule und Lesben davor gewarnt, in sein Land zu kommen. Andernfalls würde es ihnen leid tun, "je geboren worden zu sein"."

Nun ja, würde der mir mal irgendwo begegnen, würde er sich auch wünschen, niemals geboren worden zu sein. So ein Pack wie der muss gleich die richtige Antwort bekommen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
03.04.2013
16:50:23


(+9, 9 Votes)

Von Burkhard Krause
Antwort zu Kommentar #1 von Robin


Na ja, hoch lebe die Internationale der lebensgefährlich Bekloppten. Nachdem der überaus "bescheidene" neue Papst Satan schon im argentinischen Parlament verortet hat, kann er die ihm zugetanenen Brüder im Geiste nur beglückwünschen. Vielleicht geht ja die nächste Reise des Papstes in den afrikanischen Dschungel, da kann er diesen Hirnies dann die Füsse küssen.Hier kann man ermessen , um in Afrika zu bleiben, welch kostbares " Gottesgeschenk" ein Mann wie Bischof Tutu ist.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
03.04.2013
17:17:30


(+5, 9 Votes)

Von micha271
Profil nur für angemeldete User sichtbar


ich bin ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis westerwelle und niebel den gemeingefährlichen kasper nach deutschland einladen. in der cdu und csu gibt es doch sicher einige, die ihm gerne die füße küssen würden!! oder???


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
03.04.2013
17:20:00


(+12, 12 Votes)

Von Yannick


Also ich bin schwul und ich bin ein Mensch.

Und alle anderen Schwulen auch.

Offenbar widersprechen sich Homosexualität und Menschsein nicht, denn es gibt nicht nur im Tierreich Homosexualität, sondern auch bei Menschen.

Ein weiterer Beleg für die Dummheit dieser Witzfigur.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
03.04.2013
17:20:26


(+7, 7 Votes)

Von lentil


Muss der unzufrieden mit seinem eigenen Leben sein, dass er sich mit so viel Hass ablenken muss.

psychologisch gesehen ziemlich banal


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
03.04.2013
18:08:46
Via Handy


(+6, 8 Votes)

Von Foxie
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von micha271


Und gleich nach dem Deutschlandbesuch gehts zum Vatikan. Da sind homophobe Staatschefs besonders willkommen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
03.04.2013
19:38:07


(+8, 8 Votes)

Von SchwTA


Ich sag's immer wieder: Bücher und Bildung in afrikanischen Sprachen nach Afrika! Bücher auf Swahili, Yoruba, Hausa, Mandinka, IsiNdbele, Wolof, SiSotho, SiSwati, Fongbe, Bambara, Kinyarwanda, KiKongo, Mooré, Lingala und wie sie alle heißen. Nur so wird sich da irgendetwas ändern; Die Menschen müssen die Chance haben, selbst nachdenken zu können, denn nur so kann der Wandel passieren, um zu verhindern, irgendwelche Primitivlinge wie diesen Wichser Jammeh auch nur an die Macht zu lassen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  123  vor »


 Ort: Banjul


 POLITIK - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Clubkid verliebt sich in russischen Stricher Tom Ford: Jeder Mann sollte mal passiven Analverkehr haben Malta verbietet Homo-"Heilung" Video: Schwuler Heiratsantrag vor dem Dom
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt