Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 03.04.2013           8      Teilen:   |

Hollywood-Posse

Vorwurf der sexuellen Belästigung: Travolta zahlt Schweigegeld

Artikelbild
John Travolta als Schleimer im Hit-Musical "Grease" (1978)

Seit vergangenem Jahr werfen eine Reihe von Masseuren dem Hollywood-Star vor, sich ihnen gegenüber "unangemessen" verhalten zu haben. Obwohl Travolta alles abstreitet, hat er nun offenbar 84.000 US-Dollar (65.000 Euro) an zwei Kläger überweisen lassen.

Die Versicherung von John Travolta hat zwei Männer, die den Schauspieler der sexuellen Belästigung beschuldigt hatten, eine finanzielle Entschädigung zukommen lassen, ohne die Schuld anzuerkennen. Das geht aus einem Dokument hervor, das vom Klatschmagazin "Gawker" veröffentlicht wurde. Demnach zahlte die Versicherung, die zum AIG-Konzern gehört, 80.750 Dollar an einen ungenannten Masseur. Der recht kleine Betrag von 3.250 Dollar ging an einem "ehemaligen Angestellten". Nach "Gawker"-Informationen handelt es sich dabei um einen Sporttherapeuten aus Irland, der Travolta nach einem Unfall beim Golf-Spielen behandelte.

Insgesamt waren auf der Liste der Versicherung sechs Männer aufgeführt, die Travolta sexuelle Übergriffe vorwerfen. Die vier anderen Kläger haben allerdings kein Geld erhalten.

Der Schauspieler hat bislang zu dem Bericht keine Stellung genommen. In der Vergangenheit hatte ein Sprecher des Scientologen die Gerüchte immer wieder dementiert und den Klägern vorgeworfen, vom Ruhm Travoltas profitieren zu wollen.

Fortsetzung nach Anzeige


Im vergangenen Jahr haben mehrere Masseure Millionen-Klagen gegen Travolta eingereicht (queer.de berichtete). Eine Hotel-Sauna in New York soll dem Schauspieler vorgeworfen haben, die Masseure nackt angemacht zu haben, um zu sehen, wie weit er gehen kann. Bislang wurden alle Klagen zurückgezogen. Es ist allerdings nicht bekannt, ob bereits Geld an die Kläger geflossen ist, die sich dann vertraglich verpflichten, nicht mehr öffentlich über Vorfälle zu reden.

Es gibt bereits seit langem Homo-Gerüchte über John Travolta, der seit 1991 mit der Schauspielerkollegin Kelly Preston verheiratet ist. Viele Jahre lang erklärte er, dass ihm diese Geschichten "völlig egal" seien (queer.de berichtete). Als ein Autor 2010 in einem Buch die "geheime Welt der Promis mit schwulem Sauna-Sex" beschrieben hat und dabei besonders Travolta erwähnte, änderte der Schauspieler seine Taktik und verklagte den Mann. Danach wurde in den Boulevardmedien immer mehr über die sexuelle Orientierung des 59-Jährigen spekuliert. So hatte ein Pilot im vergangenen Jahr über eine mehrjährige Beziehung mit dem Filmstar geplaudert (queer.de berichtete). (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 8 Kommentare
Teilen:                  
Service: | pdf | mailen
Tags: john travolta
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Vorwurf der sexuellen Belästigung: Travolta zahlt Schweigegeld"


 8 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
03.04.2013
17:46:43


(0, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Geld regiert die Welt!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
03.04.2013
18:01:22


(+2, 4 Votes)

Von Schweigegeld


Hat da jemand was zu verbergen?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
03.04.2013
18:50:09


(+2, 4 Votes)

Von maaaartin
Antwort zu Kommentar #2 von Schweigegeld


das ist ein teil des problems. der andere, dass er sich dabei so unglaublich dumm anstellt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
03.04.2013
20:40:31


(+2, 4 Votes)

Von Ikaiko
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Youtube-Video:


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
03.04.2013
21:42:12


(+3, 3 Votes)

Von jochen
Aus münchen (Bayern)
Mitglied seit 03.05.2008


Wie "schlimm" kann die Anmache zwischen 2 erwachsenen Männern sein, die dann 84 000 Dollar "Entschädigung" nach sich zieht??

Hier wird einer der Geld hat, mal wieder auf ganz schäbige Art und Weise zur Melkkuh missbraucht, für - meines Erachtens- geldgeile Typen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
04.04.2013
08:54:42


(+2, 4 Votes)

Von Finn
Antwort zu Kommentar #5 von jochen


Wer nichts zu verbergen hat, bracht auch kein Schweigegeld zu zahlen.

Außerdem sind es ja ganz viele, die das im Laufe der Jahrzehnte immer wieder (unabhängig voneinander) behauptet haben.

In dem Moment, wo man sich das Schweigen anderer erkauft, wird auch dem letzten klar, dass sie Sachen wissen, die die Öffentlichkeit nicht erfahren soll.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
04.04.2013
16:35:45


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Wer den Geldbeutel öffnet erklärt sich selbst zum Freier, und den anderen zur Hure..

In den prüden USA ein probates Mittel um von der eigenen "Unzulänglichkeit" abzulenken..

Eine perfekte Täter-Opfer-Umkehr besonders vor dem Hintergrund der juristichen Erklärung "ohne die Schuld anzuerkennen""..

Längst stehen viele andere Prominente zu ihrer Homo-und Bisexualität..

Aber immer dort wo religiöse Zwänge die Umstände bestimmen, egal ob bei Michael Jackson mit den Zeugen Jehova, oder bei Travolta mit den Scientologen kann es offenbar ein Outing nicht geben..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
05.04.2013
21:06:39


(+3, 3 Votes)

Von jochen
Aus münchen (Bayern)
Mitglied seit 03.05.2008
Antwort zu Kommentar #6 von Finn


Ich finde die Aussage,- hinter der auch meist ein vorschnelles Urteil steht:
... "wer nichts zu verbergen hat, der...."
oft sehr schwierig. Und nicht immer klug.
Denn haben wir nicht alle "etwas zu verbergen"?
Einfach vielleicht auch nur deswegen, weil es Dinge gibt, die in der Öffentichkeit absolut nix verloren haben. Von so Harmlosigkeiten wie
- In der Nase popeln,
- peinliche Begebenheiten, besonders im Privat u. im Sexleben, die wir zu Recht versuchen vor der Öffenltihckeit zu verbergen...
...und mehr...

Behauptungen von Menschen, sie hätten nichts zu verbergen sind meist pure Heuchelei, oder auch dumm. Manchmal sind es aber auch Tugendwächter; Puritaner und sonstige Moralprediger, denen man erfahrungsgemäss auch nicht immer trauen sollte.

Ein Schweigegeld zu zahlen muss nicht zwangläufig ein "Schuld"eingeständniss bedeuten ( in diesem Fall kann man ja nicht von der Schuld Travoltas reden.)
Michael Jackson hat "Schwiegegeld" bezahlt, obwohl er - wie man später rausfand - unschuldig war.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Malta verbietet Homo-"Heilung" Video: Schwuler Heiratsantrag vor dem Dom Landkreis wehrt sich weiter gegen "Homoheiler"-Verein Russische Abgeordnete: FIFA-Game ist Homo-"Propaganda"
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt