Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 04.04.2013           32      Teilen:   |

Umstrittene Interview-Äußerung

Jeremy Irons besorgt über Ehe-Öffnung

Artikelbild
Jeremy Irons vertritt im Interview seltsame Ansichten

Die Homo-Ehe könne die traditionelle Ehe "herabwürdigen", fürchtet der Oscar-Preisträger. Schlimmer noch: Ein Vater könne nach der Ehe-Öffnung seinen Sohn heiraten.

In einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der "Huffington Post" äußerte sich der britische Schauspieler Jeremy Irons besorgt über die geplanten Ehe-Öffnungen in den USA und Großbritannien. Ihm sei zwar das Thema nicht so wichtig, der 64-Jährige sagte aber trotzdem seine Meinung: "Was wir in England haben, war nicht die Ehe, es war eine Lebenspartnerschaft. […] Es scheint mir so, als ob nur noch um den Namen gekämpft wird. Ich mache mir Sorgen, dass wir die Ehe herabwürdigen oder verändern."

Gerade beim Steuerrecht habe er Vorbehalte: "Sehen Sie, könnte ein Vater dann nicht seinen Sohn heiraten?". Als der Moderator antwortete, dass es Gesetze gegen Inzest gebe, erklärte Irons: "Es ist nicht Inzest, wenn es um Männer geht". Da sich Schwule nicht fortpflanzten, könne man auch nicht von Inzest sprechen. Also könne er seinen Sohn heiraten, damit er später keine Erbschaftssteuer zahlen muss. Irons glaubt, dass die Ehe-Öffnung Rechtsanwälten viel Arbeit bescheren werde.

Trotz seiner Vorbehalte wünscht Irons jedem viel Glück, "der mit einer anderen Person zusammenlebt": "Mit einem anderen Tier zusammenzuleben, egal ob ein Ehemann oder ein Hund, ist großartig."

Fortsetzung nach Anzeige


Jeremy Irons hat in dutzenden Filmen mitgewirkt, darunter Blockbuster wie "Stirb langsam – Jetzt erst recht", "Eragon" und "Der rosarote Panther 2". In der ZDF-Serie "Die Borgias" spielte er zuletzt den Familienpatriarchen Rodrigo Borgia. Für seine Rolle in "Die Affäre der Sunny von B." bekam er 1991 den Oscar und den Golden Globe als bester Hauptdarsteller.

In der Vergangenheit hat sich Irons immer wieder in politischen Themen geäußert. So unterstützte er 1998 die Labour-Partei von Tony Blair, außerdem setzt er sich für alternative Medizin ein. 1991 war Irons einer der ersten prominenten Schauspieler, der bei öffentlichen Auftritten die Rote Schleife trug, das Symbol der Solidarität mit HIV-Positiven. (dk)


Direktlink | Hier die Fragen zum Thema Homo-Ehe an den 64-jährigen Briten
Mehr zum Thema:
» Republikaner-Chefin: Homo-Ehe macht Heteros zu Betrügern (02.04.13)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 32 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 117             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: jeremy irons, homo-ehe
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Jeremy Irons besorgt über Ehe-Öffnung"


 32 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
04.04.2013
12:37:23


(+2, 6 Votes)

Von Kurt-FL


"Ein Vater könne nach der Ehe-Öffnung seinen Sohn heiraten."

Natürlich kann er das. Dank der Hetero-Ehe kann er ja auch jetzt schon seine Tochter heiraten


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
04.04.2013
12:40:59


(+11, 11 Votes)

Von fink


ich finde, man sollte leute, die den unterschied zwischen personen und tieren nicht verstehen, grundsätzlich nicht zu politischen themen befragen.

das einzig tröstliche hier ist, dass der journalist zumindest hier und da ein paar mal nachgehakt und nicht jeden unfug einfach stehengelassen hat.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
04.04.2013
12:50:27
Via Handy


(+9, 9 Votes)

Von Logik78


Ich glaube der Gute ist mit dem Thema an sich überfordert.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
04.04.2013
14:02:49


(+9, 9 Votes)

Von Peter1


Schlimmer geht nimmer. Manche sollten lieber die Schnauze halten von Dingen von denen sie keine Ahnung haben ! Aber hauptsache man wir wieder irgendwo namentlich erwaehnt........Presse ueber alles! Kotz


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
04.04.2013
14:21:24
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von Foxie
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Bestimmt will er bei "Little Britains"
oder so auftreten.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
04.04.2013
14:25:58


(-6, 10 Votes)

Von Aus Bad Homburg


Warum unbedingt sich aufregen lassen, und mal seine Worte nicht als ironisch verstehen - letztlich handelt es sich hier um einen Engländer. Und als ob das alleine noch nicht genug wäre, sein Name ist ganz zufällig "Jeremy Irons".


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
04.04.2013
15:48:11


(+8, 8 Votes)

Von Kokolemle
Aus Herschweiler
Mitglied seit 02.12.2009


So eine dumme Argumentation habe ich schon sehr lange nicht gehört. Es scheint mir, das er mit aller Gewalt die Öffnung der Ehe aus ideologischen Gründen verhindern will. Nur darum gehr es Jeremy Irons


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
04.04.2013
16:01:12


(+8, 8 Votes)

Von panzernashorn
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ob der Gute angesichts des langsam nicht mehr zu übersehenden Altwerdens mit einigen Dingen nicht mehr klarkommt..........???

Si tacuisses philosophus mansisses.

Er war (!) wirklich mal ein interessanter Mann, der seine Wirkung auch einzusetzen wusste...........


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
04.04.2013
16:02:43


(0, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Kurt-FL


Was für ein Schwachsinn..

Sowohl von Mr.Irons als auch von Dir kann Mann erwarten so einen Blödsinn nicht lesen zu müssen..

In den westlich orientierten Staaten in denen es Gesetze gegen Inzest gibt, kann kein Vater seine Tochter heiraten, und nach ener Eheöffnung für alle, logischerweise auch den Sohn nicht, zumal ein Nachlass bei der Erbschaftssteuer da kein tragfähiges Argument darstellt, die ist bei direkten Angehörigen wie Ehegatten und Kindern zumeist gleich hoch, respektive niedrig, im Gegensatz zu der dem Lebenspartner auferlegten..

Insgesamt ist es abstrus gegen die Eheöffnung mit Sodomie und Inzest zu argumentieren, die dadurch legitimiert würden..

In Deutschland gibt es kein Gesetz gegen Sodomie, so lange Mann nicht gegen das Tierschutzgesetz verstößt indem Mann dem Hund als Liebhaber körperlichen Schaden zufügt..

Allein Sodomie-Porno´s sind hier verboten..
Warum auch immer..

Inzest ist in den meisten Staaten nicht einmal verboten, was nicht gleichbedeutend damit ist, das es gerne gesehen wird..

Trotzdem ist es ein Vorurteil das aus einer inzestuösen Beziehung vermehrt behinderter Nachwuchs entstünde..
Das ist wissenschaftlich nicht haltbar, denn die genetische Nähe einzelner Menschen zueinander wird von anderen Faktoren bestimmt, als davon von den gleichen Eltern abzustammen..

Welche "Herabwürdigung" denn genau würde die Ehe durch die Öffnung für alle erfahren ?

Welchen "Schaden" nimmt das rechtliche Institut, wenn sich mehr Menschen als bislang unter diesen Schirm stellen ?

Irons bleibt wie alle Gleichstellungsgegner unkonkret, und verweist auf´s Steuerrecht..

Ist es ein Schaden für den Staat wenn privates Vermögen vor einem Zugriff des Staates geschützt wird ?
Ist es so eine Art von legalisierter Steuerhinterziehung die sich als eigentlicher Grund hinter der Gleichstellung verbirgt ?

Die Frage die sich mir hier stellt ist :
Wer ist an dem Interview eigentlich mehr Schud ?
Der Interviewer, der jemandem die Fragen stellt, die dieser nicht kompetent beantworten kann, oder der Befragte, der sich auf die Fragen einläßt, und ohne eigene Meinung dazu nur etwas antwortet um zu provozieren, im Gespäch zu bleiben ?

Ein überflüßiges Interview mit unnützen Fragen und dümmlichen Antworten, das Mann getrost überlesen kann..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
04.04.2013
16:14:05


(+2, 4 Votes)

Von Enyyo
Antwort zu Kommentar #9 von TheDad


Den Sinn von Ironie hast Du wohl nicht verstanden? Die verwendete nämlich der Kollege in #1.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Drei Barkeeper in Berlin homophob beleidigt Mit "Regenbogenfahne im Herzen": Werner Graf neuer Chef der Berliner Grünen "Homoheiler"-Verein droht wieder freier Träger der Jugendhilfe zu werden Volker Beck: "Ich bin noch lange nicht weg"
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt