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  • 05.04.2013           58      Teilen:   |

Leihmutterschaft

Ein Baby für 42.500 Euro

Artikelbild
Doron Gidony (li.) und sein Partner Doron Mamet haben ihr Baby über eine Leihmutter bekommen
Bild: Doron Mamet

Die Agentur "Surrogate Baby" im russischen Kaliningrad vermittelt Eizell-Spenderinnen und Leihmütter gezielt an homosexuelle Paare. Ein anstößiges, gutes Geschäft oder praktische Lebenshilfe? Wir sprachen mit dem Direktor.

Die gesetzliche Gleichstellung von eingetragenen Partnerschaften zur traditionellen Ehe scheint zum Greifen nah. Dennoch können sich viele schwule Paare einen Wunsch bislang nicht erfüllen: die Gründung einer eigenen Familie. Der Gesetzgeber hat hier in Deutschland einen Riegel vorgeschoben und Leihmutterschaft verboten, sogar auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis. In anderen Ländern ist die rechtliche Situation wesentlich freundlicher: So hat sich in den letzten Jahren ein reger Babytourismus entwickelt – Russland, Indien und die USA sind die beliebtesten Destinationen. Paare, die sich ihren Kinderwunsch auf diese Weise erfüllen, haben bei der Rückkehr nach Deutschland nichts zu befürchten.

Gezielt an schwule Paare mit Kinderwunsch richtet sich die Agentur Surrogate Baby in Kaliningrad (dem ehemaligen Königsberg). Von Direktor Viatcheslav Motayev wollten wir wissen, was auf einen zukommt, wenn man den Familienzuwachs über eine Leihmutter in Angriff nehmen möchte. (cw)

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Kein einfacherer Weg: Michell und Cameron aus "Modern Family" haben ihr Baby aus Vietnam adoptiert
Kein einfacherer Weg: Michell und Cameron aus "Modern Family" haben ihr Baby aus Vietnam adoptiert

Mal angenommen, ich möchte mit meinem Partner eine Familie per Leihmutterschaft gründen und wende mich an Sie: Wie funktioniert die Prozedur?

Für viele schwule Paare ist die Leihmutterschaft die letzte Hoffnung für den lang gehegten Traum der Familiengründung. Unsere Agentur kümmert sich um alle Phasen des Programms: Im Laufe von zwei bis drei Monaten finden wir normalerweise eine geeignete Eizell-Spenderin und Leihmutter, lassen beide Frauen untersuchen und eine hormonelle Stimulation durchführen. Dabei wird die Agentur die Interessen der Eltern gegenüber der IVF-Klinik (In-Vitro-Fertilisation), der Eizellenspenderin und der Leihmutter vertreten. Während der Schwangerschaft werden wir den Gesundheitszustand der Leihmutter regelmäßig überprüfen.

Die Wunscheltern werden durch wöchentliche Berichte über den Schwangerschaftsverlauf mit allen dazugehörigen medizinischen Untersuchungen und Ultraschallbildern informiert. Nach der Geburt des Kindes wird der Name eines Elternteils in die russische Geburtsurkunde eingetragen. Dieses Dokument brauchen die Eltern in übersetzter und beglaubigter Form, um sich an das deutsche Konsulat zu wenden und einen deutschen Kinderreisepass zu beantragen. Die Hilfestellung bei der Übersetzung/Beglaubigung der Geburtsurkunde wird von uns auch geleistet.

Haben Sie bereits Kinder an schwule oder lesbische Paare vermittelt und wie waren dabei Ihre Erfahrungen?

Wir haben schon eine Vielzahl an schwulen bzw. lesbischen Paaren betreut, aber auch alleinstehende Eltern aus Deutschland. In Russland werden eingetragene Partnerschaften nicht anerkannt, deshalb kann nur einer der Partner als Vater oder Mutter des Kindes in die Geburtsurkunde eingetragen werden. Wenn diese in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, kann der zweite Partner das Kind dann in Deutschland adoptieren. Dies nennt man Stiefkindadoption, im Gegensatz zur Adoption eines mit keinem der Partner verwandten Kindes ist diese in Deutschland möglich.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Leihmutterschaft gegenüber einer Adoption?

Die gemeinsame Adoption eines Kindes für homosexuelle Paare ist in Deutschland rechtlich noch nicht erlaubt, deshalb ist ein Vergleich schwer möglich. Zudem ist selbst für alleinstehende Adoptionswillige eine Adoption mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden und verläuft selbst nach langem Warten häufig erfolglos. Eine Leihmutterschaft erweist sich somit oft als einzige Chance das angestrebte Familienglück zu erreichen. In Russland wird nur die Leihmutterschaft über künstliche Befruchtung (und nicht durch Insemination) gesetzlich reguliert. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft für die Einpflanzung nach einer IVF liegt bei 40 bis 55 Prozent, bei mehreren Versuchen weit höher.

Unsere Agentur bietet den Wunscheltern Leistungspakete an, bei welchen immer drei bis vier Einpflanzungsversuche eingeschlossen sind, so dass die Schwangerschaft mit großer Wahrscheinlichkeit erreicht werden kann. Wenn die Schwangerschaft trotz mehrmaliger Versuche nicht gelingt, kann man auch weitere Versuche organisieren oder eine andere Kandidatin auswählen. Ein weiterer wichtiger Punkt einer Leihmutterschaft ist, dass man auf diesem Wege ein leibliches Kind in die Welt setzen kann. Für viele Paare und Einzelpersonen spielt diese "Lebensweitergabe" eine wichtige symbolische Rolle.

US-Familien dürfen seit 2013 aus wirtschaftspolitischen Grünen keine russischen Kinder mehr adoptieren, Putin will dieses Verbot auf ausländische Schwule und Lesben ausweiten. Gibt es derzeit irgendwelche rechtlichen Beschränkungen für die Leihmutterschaft?

Die Adoptions-Beschränkungen für US-Bürger, die in der Wirklichkeit nur ein politscher Schachzug sind, haben nichts mit der Leihmutterschaft zu tun. Die russische Gesetzgebung zur Regelung der medizinisch unterstützten Fortpflanzung ist im Vergleich zu anderen Ländern (z.B. der Ukraine, Indien und den USA) liberaler und klarer festgelegt. Beispielweise wurde ein überarbeitetes Rahmengesetz der Russischen Föderation zur Gesundheitspflege Ende 2011 verabschiedet, in welchem ein spezieller Artikel über medizinisch unterstützte Fortpflanzungstechniken eingeführt wurde.

Sie sprechen gezielt schwule Paare an, realisieren lesbische Paare ihren Kinderwunsch durch eigene Schwangerschaft und sind deswegen nicht Ihre Zielgruppe?

Selbstverständlich haben lesbische Paare zusätzliche Optionen zur Kinderwunscherfüllung im Vergleich zu männlichen homosexuellen Paaren. Nichtsdestotrotz stehen unsere Leistungen ihnen selbstverständlich ebenso zur Verfügung, d.h. lesbische Paare bzw. alleinstehende Frauen können durch eine Leihmutterschaft in Russland ebenso Eltern werden.

Was ist der Vorteil von Kaliningrad im Vergleich zu Moskau und St. Petersburg und anderen populären Destinationen, um einen Kinderwunsch zu erfüllen?

Da gibt es in der Tat eindeutige Vorteile: Zunächst ist Kaliningrad gerade einmal eine Stunde auf dem Luftweg entfernt und die Kosten sind im Vergleich zu Moskau und St. Petersburg um ca. 15 Prozent geringer. Vor allem Indien und die USA sind weitere populäre Ziele, in den USA sind medizinische Leistungen jedoch deutlich kostenintensiver und in Indien gab es in der Vergangenheit Berichte über Probleme mit den Behörden, so dass Familien ihren Nachwuchs erst mit großer Verzögerung nach Hause bringen konnten. Zudem wurde in Indien die Leihmutterschaft für Schwule im Januar dieses Jahres gesetzlich unterbunden. Die gleiche Situation gilt übrigens auch für die Ukraine, nur verheiratete heterosexuelle Paare können dort eine Leihmutterschaft in Anspruch nehmen.

Bei einer Leihmutterschaft ist einer der Partner ist der offizielle Vater des Babys. Eingetragene Lebenspartner haben dann die Möglichkeit der Stiefkindadoption
Bei einer Leihmutterschaft ist einer der Partner ist der offizielle Vater des Babys. Eingetragene Lebenspartner haben dann die Möglichkeit der Stiefkindadoption

Stolze 42.500 Euro kostet der Spaß, das ist fast das Doppelte eines durchschnittlichen Jahresgehalts in Deutschland. Nur etwas für gut betuchte Paare?

Wir wissen, dass der finanzielle Aufwand für viele Wunscheltern erheblich ist. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass bei einer erfolgreichen Leihmutterschaft eine Vielzahl von Personen beteiligt ist und vielfältige Koordinierungsaufgaben erbracht werden müssen. Die medizinischen Leistungen und die Entschädigung der Leihmutter sind weitere kostenintensive Faktoren. Für uns ist es besonders wichtig, dass die Leihmutter einen fairen Ausgleich für ihren essentiellen Beitrag zugestanden bekommt.

Wie läuft die Bezahlung ab?

In aller Regel wird der Betrag in drei Raten beglichen. Die erste erfolgt bei der Beauftragung durch unsere Agentur, die zweite erfolgt nach der Bestätigung der Schwangerschaft, die dritte nach der Geburt des Kindes.

Und wieviel von den 42.500 Euro erhält die Mutter?

Die Leihmutter erhält eine Aufwandsentschädigung von 15.000 bis 20.000 Euro. Die genaue Höhe wird mit jeder Kandidatin im Vorfeld vereinbart. Wir setzen dabei auf Transparenz und Fairness, die Übereinkunft mit der Leihmutter kann von den Wunscheltern jederzeit eingesehen werden. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei einem Kind nicht um eine Handelsware handelt.

Unsere Aufgabe ist es, auf verantwortungsvolle und seriöse Art und Weise um einen Ausgleich der Interessen aller Beteiligten zu bemühen. Dazu gehört auch, dass keine Beteiligten finanziell ausgebeutet werden oder eine konkrete Notsituation ausgenutzt wird. Leider gab es in der Vergangenheit Fälle, in denen fragwürdige Vermittler die Not von Frauen ausgenutzt haben, mit dem Ziel, sich in kurzer Zeit eine goldene Nase zu verdienen. Das Wohl des Kindes und der Leihmutter kann dann schnell auf der Strecke bleiben

Wie wird die Gesundheit von Mutter und Kind während der Schwangerschaft sichergestellt?

Der Verlauf der Schwangerschaft wird von unserer IVF-Klinik ständig begleitet. Die Leihmutter erscheint regelmäßig beim behandelnden Arzt und unterzieht sich den üblichen medizinischen Tests und Ultraschalluntersuchungen. Auch mit der Agentur besteht ständiger Kontakt. Teil des Monitorings ist u.a. die Ernährung, die Wohnsituation und das soziale Umfeld der Leihmutter. Des Weiteren erhält sie regelmäßige psychologische Betreuung.

Lernen wir als Paar die Leihmutter kennen oder läuft es anonym?

Wenn es für jede beteiligte Partei angestrebt wird, können die Wunscheltern ihre Eizell-Spenderin und Leihmutter auch in Person kennenlernen. Einige von unseren Kunden sind mit der Leihmutter gut befreundet. Der Kontakt ist häufig auch nach Beendigung der Leihmutterschaft aufrecht erhalten geblieben.

Was passiert, wenn die Leihmutter erfährt, dass sie das Kind, das sie austrägt, an ein schwules Paar abgeben soll und damit nicht einverstanden ist, zum Beispiel aus religiösen Gründen?

Ehrlich währt am längsten. Auch in diesem Fall setzen wir ganz bewusst auf Transparenz: Sowohl Leihmütter als auch Wunscheltern sind bereits im Vorfeld über alle Einzelheiten informiert. Eine solche Situation ist deshalb nicht zu erwarten.

Links zum Thema:
» Homepage von "Surrogate Baby"

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Reaktionen zu "Ein Baby für 42.500 Euro"


 58 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
05.04.2013
08:39:30


(-3, 15 Votes)

Von Thorsten1
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2012


In Deutschland ist die sogenannte "Leimutterschaft" zu Recht gesetzlich verboten. Das Kind wird sein ganzes Leben nach der Mutter fragen, und dann wird man ihm sagen müssen, dass seine Mutter eine skrupellose Frau war, die ihr Kind nur aus Geldgier ausgetragen hat. Diese Organisation gehört verboten!


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#2
05.04.2013
09:10:59


(+2, 8 Votes)

Von Sveni Mausi


Hört sich interessant an, gibt es auch Erfahrungsberichte von Paaren?
Sonst scheint es ja reine Werbung zu sein.

Positiv finde ich auch die Möglichkeit des Kontaktes zu Leihmutter und Eizellenspenderin. Es ist gut, dass das Kind so später auch zu beiden Kontakt haben kann, wenn es will.

Was mich noch interessieren würde, ob eine Beschallung mit den Stimmen der Väter im Mutterleib möglich ist. Dies ist für die spätere Bindung von Vorteil.


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#3
05.04.2013
09:22:54


(+3, 11 Votes)

Von Sveni Mausi
Antwort zu Kommentar #1 von Thorsten1


Schwachsinn!
Wenn man dem Kind vorher alles verschweigt, es belügt bei Fragen und sich nicht drum kümmert, dass das Kind die Frauen kennenlernen kann, wenn es denn möchte; dann ist man selbst der skrupellose!

Ehrlichkeit gegenüber jedem Kind ist sehr wichtig!!!


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#4
05.04.2013
09:32:05


(0, 10 Votes)

Von Axel


Wir haben selber 3 Kinder von Leihmüttern in Indien und den USA. So einfach wie es das Interview suggeriert ist es natürlich nicht. Es gab und gibt erhebliche juristische Probleme vor und nach der Einreise der Kinder nach Deutschland. Letztendlich haben wir aber bisher vor allen Gerichten Recht bekommen. Leihmutterschaft ist in Deutschland nicht verboten. Erlaubt ist sie allerdings auch nicht. Das Gesetz spricht eine andere Sprache. Bestimmte Handlungen bestimmter Personen werden mit Strafe bedroht, den Eltern allerdings wird ein ausdrückliches Versprechen auf Straffreiheit gegeben. Das macht es alles höchst steinig diesen Weg zu gehen. Am Ende lohnt es sich aber.

Naja, und so eine blöde Überschrift wie "Ein Baby für X Euro" könnte man sich auch sparen. Im Kapitalismus kostet alles Geld. Bei der traditionellen Schwangerschaft übernehmen die Krankenkassen alle Kosten. Hier muß eben alles privat bezahlt werden.


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#5
05.04.2013
09:37:01


(+7, 9 Votes)

Von piano mausi
Antwort zu Kommentar #2 von Sveni Mausi


Beschallung immer gut! Der kleine Darwin (8 Mon.) wurde vor einem Jahr über die Bauchdecke der Mutter beschallt. Mit Erfolg!

Bild-Link:
Bild104.jpg


Bild-Link:
35180-stock-photo-kind-mann-hand-junge-baby-faust.
jpg


Seit drei Tagen kann er sich hochziehen (stand up) und brabbelnd wackelnd auf seinen Beinchen stehen.


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#6
05.04.2013
10:16:31


(0, 6 Votes)

Von reiserobby
Aus Berlin
Mitglied seit 15.11.2010
Antwort zu Kommentar #4 von Axel


Menschenhandel! Nur, weil Homos bei Unrecht mitmachen, ist es nicht weniger schäbig. Nichts gegen Adoption, aber ein Kind/Baby auf Bestellung, verletzt zudem die Menschenwürde der Gebärperson. Selbst die sogenannte Freiwilligkeit ist fragwürdig, wer kontrolliert, ob nicht Bargeld oder andere verdeckte Zahlungen fließen. Kinder werden verkauft und die "Leihmütter" versklavt. Furchtbar!


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#7
05.04.2013
10:19:14


(0, 6 Votes)

Von Petter


"Bei einer Leihmutterschaft ist einer der Partner ist der offizielle Vater des Babys. Eingetragene Lebenspartner haben dann die Möglichkeit der Stiefkindadoption"

Da dies immer noch einen Elternteil zu einem Elternteil zweiter Klasse macht (ist halt nur Stiefvater/-mutter) wäre es noch besser (gerade auch emotional für das Kind), wenn endlich auch die gemeinsame Adoption möglich wäre.

Aber das scheitert ja bisher noch am erbitterten Widerstand von Union und FDP.


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#8
05.04.2013
10:34:51


(+3, 5 Votes)

Von FoXXXyness
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Die Agentur dreht Putin eine lange Nase!


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#9
05.04.2013
10:42:59


(+8, 12 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #4 von Axel


"Im Kapitalismus kostet alles Geld."

Das ist exakt das Problem. Denn wer Kindern solche materiellen Wertmaßstäbe vermittelt, hat Probleme mit menschlichen Werten. Und die sind die Basis der Freiheit, nicht der freie (KInder-)Handel.

Adoptionen sollten aber nach der Eignung bzw. Werteorientierung der adoptierenden Eltern - egal ob gleich- oder gegengeschlechtlich - und nicht nach dem Geldbeutel ermöglicht werden.


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#10
05.04.2013
10:55:07


(-3, 7 Votes)

Von Axel
Antwort zu Kommentar #9 von goddamn liberal


Ständige Kapitalismuskritik zu allen und jedem Thema ist ermüdend. Grundsätzlich hat Leihmutterschaft nichts mit Geld zu tun. Neben der kommerziellen, gibt es schließlich auch die nicht kommerzielle Leihmutterschaft. Das Leben ist eben sehr vielfältig.


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