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  • 05.04.2013               Teilen:   |

Orchestral Manoeuvres in the Dark

OMD und der technische Wandel

Artikelbild
Bekennende Technik-Fans: Andy McCluskey und Paul Humphreys

"English Electric" heißt das zwölfte Album der britischen Band.

"English Electric" ist das neue Album von Orchestral Manoeuvres in the Dark (OMD), dem gefeierten Synthpop-Duo aus Wirral, die ihrem Genre mit extrem experimentellen Alben wie "Architecture and Morality" (1981) und "Dazzle Ships" (1983) den Weg bereiteten. Hits wie "Enola Gay", "Maid of Orleans" und "Souvenir" schickten sie in die Stratosphäre und formten dabei die Musiklandschaft der 80er mit.

"English Electric" kommt drei Jahre nach "History of Modern" (2010) und ist das zwölfte Album der Band. Der Name stammt von einem britischen Industrieunternehmen und bringt OMDs Identität perfekt auf den Punkt; und für die Eisenbahn-Liebhaber und bekennenden Technik-Fans Andy McCluskey und Paul Humphreys hat er auch darüber hinaus Bedeutung. In den 80ern machten OMD an der Seite von Bands wie Human League, Depeche Mode und Gary Numan mutige Alben, immer auf der Suche nach den Klängen der Zukunft, in einer Zeit geprägt von rasantem technischen Wandel und dem schnellen Herannahen eines neuen Jahrhunderts. Angekommen in der Zukunft, die sie versucht hatten sich vorzustellen, reflektiert "English Electric" darüber, wie anders sich die Welt tatsächlich entwickelt hat …

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Themen, die OMD-Fans bestens bekannt sind

Das zwölfte Album der Band: "English Electric"
Das zwölfte Album der Band: "English Electric"

"Please Remain Seated" erinnert an Dazzle Ships "ABC Auto-Industry", aber in einer aktualisierten Version für das 21. Jahrhundert, mit einer von Apple digitalisierten Stimme, die den Zuhörer warnt: "Die Zukunft, die du erwartet hast, wurde abgesagt."

Die Songs behandeln zwar verschiedene Gebiete, bleiben aber dem Album als Idee treu. Es gibt Kompositionen, die Themen anklingen lassen, die OMD-Fans bestens bekannt sind, wie Andys metaphorische Ballade über eine Frau der Zeitgeschichte ("Helen of Troy") oder Pauls typische synthetische Hooks, während gleichzeitig ein neues Gefühl des Übergangs mitschwingt. "Decimal" realisiert rhythmisch den Ansturm von E-Mails, Text- und Sprachnachrichten, die Symptome unserer hyper-verknüpften Welt sind. Getreu dem Stil von OMD ist der Track eine Collage aus den Betriebsgeräuschen verschiedener Maschinen.

Die ursprüngliche Besetzung von OMD ging 1989 auseinander und verbrachte Jahre damit, an getrennten Projekten zu arbeiten. Andy führte OMD mit einigen Alben weiter, bevor er sich an eher massenkompatiblen 90er-Pop wagte. Paul dagegen nahm eine Abzweigung, um mit Martin Cooper und Malcolm Holmes, den anderen Mitgliedern von OMD, The Listening Pool zu formieren und gründete anschließend Onetwo mit Claudia Brücken.

Dieses Jahr feiern OMD ihr 35. Jubiläum – die Originalbesetzung aus Andy, Paul, Martin und Malcolm geht Anfang April 2013 in Europa und Amerika auf Tour.

Youtube | Andy und Paul über das neue Album
  Tourdaten
21.05.2013 Hamburg – Docks
22.05.2013 Bielefeld – Roundhouse
24.05.2013 Berlin – Tempodrom
25.05.2013 Leipzig – Haus Auensee
27.05.2013 Köln – E-Werk
Links zum Thema:
» In das Album bei Amazon reinhören
» Homepage von OMD
» Fanpage auf Facebook
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Tags: omd, orchestral manoeuvres in the dark, english electric
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