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Einsatz für Anerkennung von NS-Opfern

Joachim Müller erhält Bundesverdienstkreuz


Joachim Müller (li.) mit Berlins Kultur-Staatssekretär André Schmitz (SPD) (Bild: Jörg Steinert)

Dem Historiker Joachim Müller wird am Freitag das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

Die Auszeichnung wird um 13 Uhr im Neuen Museum in der Gedenkstätte Sachsenhausen durch den Berliner Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, André Schmitz (SPD), überreicht. Der Lesben- und Schwulenverband beschreibt Müller als Wissenschaftler, der sich "seit 1984 in besonderer Weise für die Anerkennung von homosexuellen Männern als Opfer des Nationalsozialismus" eingesetzt habe, wie Ulrich Keßler, Vorstandsmitglied des LSVD Berlin-Brandenburg, anlässlich der Verleihung erklärte.

Müller hat durch intensive Recherchen die Geschichte und das Schicksal der jahrzehntelang tabuisierten Opfergruppe im Konzentrationslager Sachsenhausen erstmals öffentlich gemacht. Von 1993 bis 2001 war er Mitglied im Internationalen Beirat der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. In den vergangenen 20 Jahren hat Müller den Lesben- und Schwulenverband in Fragen der Gedenkpolitik beraten und kritisch begleitet. (pm)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.04.2013, 10:36h
  • Herzlichen Glückwunsch an Joachim Müller! Er hat sich die Auszeichnung redlich verdient!
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#2 Jürgen WenkeAnonym
  • 08.04.2013, 14:50h
  • Herzlichen Glückwunsch!

    Danke für die unermüdliche Forschung zum Schicksal von Homosexuellen im KZ Sachsenhausen.

    Einige Stolpersteine für Homosexuelle im Ruhrgebiet waren nur möglich, weil Müller durch seine Forschung die Namenlosigkeit der Opfer durch seine Arbeit beendet hat.
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