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Berlin Der aus der Unions-Fraktion ausgeschlossene Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann (ehemals CDU) hat zusammen mit den CSU-Abgeordneten Norbert Geis und Georg Girisch eine Erklärung veröffentlicht, die die Ablehnung der EU-Kommission und speziell von Rocco Buttiglione im Europa-Parlament kritisiert. Die Haltung dieser Fraktionen könne "man als Katholik nur als Misstrauensvotum und knallharte Ausgrenzung" verstehen, heißt es in der Erklärung von Geis, Hohmann und Girisch mit der Überschrift "Berufsverbot für Christen?" In der von Hohmann verbreiteten Erklärung heißt es weiter: "Man stelle sich einmal vor, christliche Abgeordnete würden die Ablehnung eines liberalen oder grünen Kommissionsanwärters damit begründen, dass dieser die christlichen Überzeugungen zur Homosexualität nicht teile". Auch der Münchner Kardinal Kardinal Friedrich Wetter kritisierte die Straßburger Geschehnisse als eine "Art Berufsverbot für katholische Christen". (nb/pm)



Italienischer Ex-Minister: Schwulsein ist "falsch"

Der frühere italienische Europaminister Rocco Buttiglione rüstet wieder verbal gegen Schwule auf.
Streit um Buttiglione geht weiter

Trotz des Rückziehers des künftigen EU-Präsidenten Jose Barroso will Italien an einem Kommissar Buttiglione festhalten.
#1 wolfAnonym
  • 28.10.2004, 17:17h
  • das sich herr hohmann überhaupt noch traut den mund aufzumachen ?
    aber im grunde haben alle recht : fundamentalisten haben im europäischen parlament nichts zu suchen.
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#2 AngelpowerAnonym
  • 28.10.2004, 17:50h
  • Was soll man dazu sagen........nichts dazu gelernt! Oh doch eins beweißt es was Hänschen nicht lernt, lernt HAns nimmer mehr! Und als gläubiger Katholik kann ich nur sagen, wer Menschen diskriminiert, sollte nicht immer behaupten Christ zu sein!!!!!!
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#3 RalfAnonym
  • 28.10.2004, 20:27h
  • Dass Buttiglione katholisch ist, ist vollkommen gleichgültig. Seine Ansichten sind mit der Europäischen Menschenrechtskonvention und mit der Antidiskriminierungspoltik der EU unvereinbar. Deshalb ist er als Kommissar untragbar.
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#4 GerdAnonym
  • 28.10.2004, 22:32h
  • Evangelisch Christen werden Buttiglione bereits deswegen ablehnen, da er 2001 Luther mit dem Terroritsten Bin Laden verglichen hat. Das erstmal vorweg...

    Das Schützenhilfe für Buttiglione von Hohmann kommt, war klar..gut dass der aus der CDU raus ist. Die mehrheitlich evangelische CDU wandelt sich halt, was bei der CSU nicht erkennbar ist

    CSU-Mitglied Geiss war auch zu erwarten, den kennen wir bereits seit vielen Jahren mit seinen Angriffen auf die Rechte homosexueller Menschen; der war

    Aber wer ist Georg Girisch ? Da musste ich erstmal googeln und erfahren, dass der auch von der CSU ist und im Bundestag sitzt...
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#5 DirkAnonym
  • 29.10.2004, 13:09h
  • Schon toll, wenn die Diskriminierer mit ihrer Diskriminierung nicht durchkommen, schreien sie:
    "Diskriminierung!" und "Berufsverbot!"

    So ein Quatsch! Hier ist jemand abgelehnt worden, weil seine Meinung der Mehrheit im Parlament nicht passt. Das ist nun mal so in Parlamenten.
    Rot-grün hat Friedrich Merz schließlich auch nicht zum Finanzminister gewählt. Das ist auch kein Berufsverbot für Sauerländer.

    Und noch ein paar Worte zu dem Zitat:
    "Man stelle sich einmal vor, christliche Abgeordnete würden die Ablehnung eines liberalen oder grünen Kommissionsanwärters damit begründen, dass dieser die christlichen Überzeugungen zur Homosexualität nicht teile"

    Man stelle sich einmal vor, es gäbe eine konservative Mehrheit im EU-Parlament und der Anwärter für das Justizressort sagte:
    "Ich werde mich für die europaweite Einführung der Homo-Ehe und deren völlige Gleichstellung einsetzen."
    Er würde doch wohl abgelehnt, oder?
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#6 NormanAnonym
#7 SperlingAnonym
  • 01.11.2004, 09:50h
  • Über die Auslassungen der beiden "Herren" kann man nicht mal kotzen, denn sie sind nicht den kleinsten Kotzbrocken wert! Die Problemfälle Geis, Hohmann werden sich zwar früher oder später biologisch von selbst lösen, aber leider entstehen immer wieder von Neuem solche geistigen "Mutationen". Das ist das eigentliche, scheinbar unlösbare Problem.
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#8 HannahAnonym
  • 03.11.2004, 11:25h
  • Was soll man von dieser Partei schon groß erwarten außer eifernden Hass und Populismus. Man kann nur hoffen, dass sie die Quittungen dafür bei Wahlen bekommen.
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