Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 09.04.2013           6      Teilen:   |

"Fußball für alle"

UEFA zeichnet Coming-out-Projekt aus

Artikelbild
In einem Werbespot ruft der niederländische Fußballverband Sportler auf, aus dem Schrank zu kommen (Bild: KNVB)

Niederländische Fußballspieler sollen ihre sexuelle Orientierung nicht vor den Mitspielern verstecken, empfiehlt der nationale Verband. Dafür gibt es jetzt einen europäischen Preis.

Der Vereinigung Europäischer Fußballverbände hat den niederländischen Verband KNVB für seine Kampagne "Voetbal voor iedereen" (Fußball für alle) mit dem Hattrick-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird dieses Jahr erstmals vergeben und würdigt Projekte von nationalen Fußballverbänden in fünf Kategorien. Die holländische Initiative erhielt von der UEFA den Preis als "bestes soziales Projekt". Insgesamt hatte sich 23 der 53 UEFA-Mitgliedsverbände für eine Auszeichnung beworben.

Die Niederländer hatten den Elf-Punkte-Plan im vergangenen Oktober beschlossen (PDF, niederländisch). Das von Sportministerin Edith Schippers geförderte Projekt will erreichen, dass ein offenes und sicheres Klima im Breiten- und Profifußball entsteht und Homosexuelle keine Diskriminierung mehr fürchten müssen. So sollen unter anderem Ansprechpersonen für lesbische und schwule Sportler geschaffen und härter gegen homophobe Beschimpfungen vorgegangen werden. Außerdem will der nationale Verband die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren.

Fortsetzung nach Anzeige


KNVB: Team reagiert positiv auf Coming-out

"Die Forschung hat gezeigt, dass Homosexuelle nicht immer gleichberechtigt im Sport sind", begründete die KNVB die Initiative in einer Pressemitteilung. "Wir haben festgestellt, dass nach einem Coming-out das Team meist positiv reagiert". Homosexualität dürfe genauso wenig wie Rasse oder Religionszugehörigkeit zur Benachteiligung im Sport führen.

Im Rahmen der Initiative schaltete die KNVB einen 30-sekündigen Werbespot im nationalen Fernsehen. Das Kurz-Video zeigt einen Fußballer, der auf dem Fußballplatz buchstäblich im Schrank gefangen ist. Am Ende des Spots zeigt er sich schließlich beim Mannschaftsfoto ohne sein "Gefängnis". Dabei wird gefragt: "Warum kommst du nicht aus dem Schrank heraus? Dein Team ist auf deiner Seite." Schließlich heißt es: "Schwul? Das ist nichts Komisches". Die Werbung wurde unter anderem bei Länderspielen der niederländischen Nationalmannschaft gezeigt. (dk)

Youtube | Diese 30-sekündige Spot läuft bei Länderspielen im niederländischen Fernsehen
Mehr zum Thema:
» Niederländischer Fußballverband wirbt für Coming-out (02.11.12)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 6 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 211                  
Service: | pdf | mailen
Tags: niederlande, fußball, sport, knvb, uefa, hattrick-preis
Schwerpunkte:
 Niederlande
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "UEFA zeichnet Coming-out-Projekt aus"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
09.04.2013
19:01:43


(+5, 5 Votes)

Von I Ramos Garcia


es ist ja klar, welche Laender die fortschrittlichsten sind


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
09.04.2013
20:18:06


(+5, 5 Votes)

Von Petter


Toller Clip!

Und toll auch, dass der bei allen Länderspielen gezeigt wird.

Das zeigt wieder mal, dass die Niederländer viel fortschrittlicher sind.

Das würde ich mir auch für Deutschland wünschen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
09.04.2013
22:42:52


(+6, 6 Votes)

Von ehemaligem User paren57


In solchen Momenten erkennt man immer wieder, wie rückständig dieses unser Land im Vergleich zu anderen noch ist. Selbst höchst katholische Länder haben inzwischen teilweise eine fortschrittlichere Gesetzgebung. Was die Akzeptanz in der Gesellschaft anlangt, lässt sich das natürlich von außen nur schwer beurteilen.

Nichts gegen den Fun-Faktor bei CSD's. Aber insgesamt müssten die Aktionen wieder politischer und kämpferischer werden. Sonst gibt es irgendwann ein Zurück in die Vergangenheit. Und gerade die Rechte versteht nur Härte. Da hilft kein Schmusekurs. Die müssen knallhart bei jeder Gelegenheit als moralisch verkommen so vorgeführt werden, dass es ihnen weh tut. Wenn sich hinter dem Biedermann ein Schwein verbirgt, dann muss das auch für jedermann offensichtlich werden. Herunter mit der Maske und die Sau durchs Dorf jagen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
10.04.2013
10:19:02


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Super!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
10.04.2013
12:38:21


(+2, 2 Votes)

Von Tim_Chris
Aus Bremen
Mitglied seit 01.05.2008


Daumen hoch. Wunderbarer Clip, wunderbare Idee. Nachahmung sehr empfohlen, vor allem auch in Deutschland, das in solchen Dingen noch in der Steinzeit lebt - Dank Schwarz/Gelb.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
10.04.2013
13:40:22


(0, 2 Votes)

Von tomorrow


Nur mal so :

Niederländische Katholiken sollen ihre sexuelle Orientierung nicht vor den Gemeindemitgliedern verstecken, empfiehlt der nationale Verband.

Die Vereinigung Europäischer Religionsverbände hat den niederländischen Verband KNVB für seine Kampagne "Reli voor iedereen" (Religions für alle) mit dem Hattrick-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird dieses Jahr erstmals vergeben und würdigt Projekte von nationalen Religionsverbänden in fünf Kategorien. Die holländische Initiative erhielt von der REFA den Preis als "bestes soziales Projekt".

Das von Religionsministerin Edith Schippers geförderte Projekt will erreichen, dass ein offenes und sicheres Klima im Breiten- und Profiglauben entsteht und Homosexuelle keine Diskriminierung mehr fürchten müssen. So sollen unter anderem Ansprechpersonen für lesbische und schwule Gläubige geschaffen und härter gegen homophobe Beschimpfungen vorgegangen werden. Außerdem will der nationale Verband die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren.

KNVB: Gemeinde reagiert positiv auf Coming-out

"Die Forschung hat gezeigt, dass Homosexuelle nicht immer gleichberechtigt in der Religion sind", begründete die KNVB die Initiative in einer Pressemitteilung. "Wir haben festgestellt, dass nach einem Coming-out die Gemeinde meist positiv reagiert". Homosexualität dürfe genauso wenig wie Rasse oder Gender zur Benachteiligung in der Religionsausübung führen.

Im Rahmen der Initiative schaltete die KNVB einen 30-sekündigen Werbespot im nationalen Fernsehen. Das Kurz-Video zeigt einen Religiösen, der in der Kirche buchstäblich im Schrank gefangen ist. Am Ende des Spots zeigt er sich schließlich beim Gruppenfoto ohne sein "Gefängnis". Dabei wird gefragt: "Warum kommst du nicht aus dem Schrank heraus? Deine Gemeinde ist auf deiner Seite." Schließlich heißt es: "Schwul? Das ist nichts Komisches". Die Werbung wurde unter anderem bei Gottesdienstübertragungen der niederländischen Nationalkirche gezeigt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 BOULEVARD - EUROPA

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Malta verbietet Homo-"Heilung" Video: Schwuler Heiratsantrag vor dem Dom Landkreis wehrt sich weiter gegen "Homoheiler"-Verein Russische Abgeordnete: FIFA-Game ist Homo-"Propaganda"
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt