Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 10.04.2013           33      Teilen:   |

Top oder Bottom?

Studie: Gesicht verrät Vorliebe beim Po-Sex

Artikelbild
Und immer wieder die Frage: Wer führt ein, wer nimmt auf?

Kanadische Wissenschaftler behaupten, dass das Gesicht eines schwulen Mannes verraten kann, ob er beim Anal-Sex eher Top oder Bottom ist.

Die Psychologen Konstantin Tskhay und Nicholas O. Rule von der Universität Toronto haben in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins "Archives of Sexual Behavior" eine Studie veröffentlicht, in der untersucht wird, ob das äußere Erscheinungsbild Aufschlüsse über die aktive oder passive Rolle beim schwulen Sex gibt.

Die Forscher hatten dazu 23 heterosexuellen Probanden Porträtbilder von insgesamt 200 schwulen Männern gezeigt, von denen sich die Hälfte als Top beschreibt, die andere Hälfte als Bottom. Die Studie trägt den umständlichen Titel: "Richtige Identifizierung der Vorliebe von einführendem bzw. rezeptivem Geschlechtsverkehr durch Gesichtsbilder von schwulen Männern".

Die Wissenschaftler kamen zum Ergebnis, dass die Probanden die Männer "mit signifikanter höherer Wahrscheinlichkeit" richtig als Top oder Bottom zuordnen konnten. In einem weiteren Schritt fragten die Psychologen, ob die Einteilung darauf beruht, dass manche Männer als männlicher oder weiblicher wahrgenommen werden. Hier kamen sie zum Ergebnis, dass die Bottom-Rolle eher dem weiblichen Part zugeschrieben wird, die Top-Rolle dagegen dem männlichen. Die Probanden verließen sich dabei auf ihre Kenntnisse aus heterosexuellen Beziehungen und stellten dann Mutmaßungen über die sexuellen Vorlieben der gleichgeschlechtlichen Paare an. Interessentanterweise beruhte ihre Wahrnehmung meist auf "klischeehaften Mann-Frau-Geschlechterrollen", erklärten Tskhay und Rule.

Fortsetzung nach Anzeige


Beim "schwulen Einwohnermeldeamt" Gayromeo geben mehr als ein Viertel der deutschen User an, aktiv zu sein, nur gut ein Fünftel sind dagegen passiv. Die Hälfte der Nutzer kommt mit beidem zurecht (queer.de berichtete). Diese beidseitig gleichermaßen bespielbare Gruppe wurde in der kanadischen Studie jedoch nicht berücksichtigt. (cw)

Links zum Thema:
» Mehr zur Studie
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 33 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 115                  
Service: | pdf | mailen
Tags: anal-sex, studie
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Studie: Gesicht verrät Vorliebe beim Po-Sex"


 33 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
10.04.2013
16:49:58


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Studien gibts!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
10.04.2013
16:54:52


(+10, 10 Votes)

Von TomBerlin
Aus Koblenz (Rheinland-Pfalz)
Mitglied seit 20.03.2013


Noch so eine schwachsinnige Studie, die kein Mensch braucht! Sie hat ungefähr das Niveau von "An der Nase eines Mannes erkennt man seinen Hannes".


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
10.04.2013
17:09:47


(+13, 13 Votes)

Von SchwarzenLöchern


"Diese beidseitig gleichermaßen bespielbare Gruppe [die deutliche Mehrheit] wurde in der kanadischen Studie jedoch nicht berücksichtigt."

Klar. Denn sie reproduziert nicht einfach heterosexistische Vorgaben und passt daher nicht zu Vorurteilen und v. a. Funktion des bürgerlichen "Wissenschafts"marktes.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
10.04.2013
17:16:17


(+6, 6 Votes)

Von Tim_Chris
Aus Bremen
Mitglied seit 01.05.2008


Na super. Nach solchen Studien müsste ich einen XXXL-Schwanz haben, Bottom und lesbisch sein, auf Blümchensex stehen, regelmäßig Sonntags in die Kirche gehen und weiß der Geier was noch alles. Wie gut das ich bei all dem dennoch eine schwanzlose, atheistische, Sado-Schwuchtel geworden bin. Das Leben wäre doch langweilig, wenn man aus Fingerlängen, Nasengröße, Augenstellung und -Form, Fußgröße, Zehenlänge, Bauchnabelsitz, Gesichtsform und Haarschnitt sofort herauslesen könnte, wer was und wie ist.
Von daher, scheiß auf solche "Studien" und sei nicht überrascht, wenn sich dein Gegenüber als ganz anders herausstellt, als er/sie laut solchen Studien sein müsste.

PS: als Teeny habe ich immer gerne die Psychotests in Zeitschriften gemacht und war irgendwann tatsächlich nicht mehr überrascht, dass das Ergebnis so gar nicht zu mir gepasst hat. Aber machen tue ich sie immer noch hin und wieder ganz gerne


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
10.04.2013
17:28:12


(+3, 5 Votes)

Von Gasti


Was ist denn der Unterschied zwischen top und aktiv bzw. bottom und passiv? Ist das nicht jeweils das selbe?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
10.04.2013
17:40:31


(+11, 13 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012


Dieses sinnfreie Postulat sogenannter "Wissenschaftler" erinnert mich leider an dunkle Zeiten.

Willfährige Akademiker hatten auf geheiß des Österreichers Tabellen entwickelt in denen man von Nasenlänge und Kopfumfang auf Intelligenz oder moralische Verwerfniss schließen konnte.

Ich dachte die Zeiten seien vorbei, oder soll das etwa ein verspäteter und ziemlich schlechter Aprillscherz sein?!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
10.04.2013
17:41:31
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Grübel
Antwort zu Kommentar #5 von Gasti


Das frage ich mich auch !?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
10.04.2013
17:49:54


(0, 4 Votes)

Von Enyyo
Antwort zu Kommentar #7 von Grübel


@5+7: noch nie von "aggressive Bottoms" gehört? Die lassen sich zwar gerne penetrieren, sind aber höchst aktiv, um an ihr Ziel zu kommen, reiten bspw. gerne, während der "passive Top" eigentlich nur zu liegen braucht...

Abgesehen davon sind erstaunlich viele "aktive" ziemlich passiv, wenn's zur Sache geht bzw. zeigen sehr deutlich, dass sie "genommen" werden wollen. Ist bei GR wohl ähnlich ehrlich wie bei den Leuten mit dem Status "Safer Sex: immer", die dann doch ständig Ausnahmen damit machen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
10.04.2013
17:57:08


(+3, 7 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #5 von Gasti


aktiv/passiv = penetrierend/rezipierend also wer 'reinsteckt'

Top/Bottom = dominant/submissiv also wer den Ton angibt.

Natürlich gibt es bei beidem nicht nur schwarz/weiß.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
10.04.2013
18:03:57


(+4, 6 Votes)
 
« zurück  1234  vor »


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Magdeburg: Einstimmiger Beschluss für Hirschfeld-Gedenktafel "Tapetenwechsel 2.0" im Schwulen Museum* Studie: Intimrasur erhöht Krankheitsrisiko Mehr Geld für LGBTI-Projekte im Norden
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt