Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 16.04.2013           6      Teilen:   |

Major League Soccer

US-Fußballer beschimpft Gegner als "Schwuchtel"

Artikelbild
Alan Gordon spielt für die San Jose Earthquakes und war bei der WM-Qualifikation für die amerikanische Nationalmannschaft unter Jürgen Klinsmann dabei (Bild: Screenshot NBC)

Fußballprofi Alan Gordon droht eine Sperre, weil er in einem US-Ligaspiel einen Gegenspieler als "Schwuchtel" bezeichnet hatte. Inzwischen hat er sich für den Vorfall entschuldigt.

Der 31-jährige Stürmer Alan Gordon von den San Jose Earthquakes hat am Sonntag den Gegenspieler Will Johnson von den Portland Timbers als "fucking faggot" (verdammte Schwuchtel) beschimpft. Der Vorfall fiel dem Schiedsrichter nicht auf, sondern wurde von Kameras des übertragenden Senders "NBC Sports Network" später nachgewiesen. Jetzt droht dem Profi eine Sperre von mehreren Spielen durch die MLS. Der amerikanisch-kanadische Ligaverband hatte bereits vergangenes Jahr den Verteidiger Marc Burch für drei Spiele gesperrt, weil er ebenfalls einen gegnerischen Spieler als "Schwuchtel" beschimpft hatte.

Nach heftiger Kritik hat sich Gordon am Montag für den Vorfall entschuldigt. Sein Verein veröffentlichte die Stellungnahme des Stürmers via Pressemitteilung: "Mir ist das in einem erhitzten Augenblick passiert. Ich wollte damit nicht die schwule und lesbische Community beleidigen. Ich habe einen Fehler begangen und übernehme die volle Verantwortung für meine Taten." Laut der Nachrichtenagentur AP war Clubpräsident Dave Kaval "empört" über den Ausfall seines Spielers.

Fortsetzung nach Anzeige


Fußball ist doch gerecht!

Der 26-jährige kanadische Nationalspieler Will Johnson war von Gordon beschimpft worden
Der 26-jährige kanadische Nationalspieler Will Johnson war von Gordon beschimpft worden

Zunächst ist Gordon ohnehin für ein Spiel gesperrt, weil er nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte gesehen hatte. Ironischerweise hat der beschimpfte Will Johnson kurz nach dem Vorfall das entscheidende Tor für seine Mannschaft erzielt. Am Ende siegten die Timbers mit 1:0.

Im Profifußball kommt es auch in Europa immer wieder zu homophoben Ausbrüchen. So hat der Real-Madrid-Trainer José Mourinho Spieler auf Spanisch als Schwuchteln beschimpft (queer.de berichtete). Der englische Fußballverband FA hat im vergangenen Jahr mehrere Spieler mit Geldstrafen belegt, die sich in der Öffentlichkeit homophob geäußert hatten. So erhielt etwa der Italiener Federico Macheda eine Strafe in Höhe von 18.000 Euro, weil er auf Twitter einen Fan als "u little stupid gay!" beschimpft hatte (queer.de berichtete). (dk)

 Update  17.4., 14 Uhr: Drei Spiele Sperre: Die US-Fußballliga hat Alan Gordon wegen seines homophoben Ausbruchs für drei Spiele gesperrt. MLS-Sprecher Don Garber erklärte, Gordons Wortwahl sei "inakzeptabel und beleidigend" gewesen. Der Sportler muss außerdem ein Diversity-Seminar besuchen.

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 6 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 38             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: fußball, sport, alan gordon, mls
Schwerpunkte:
 Fußball
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "US-Fußballer beschimpft Gegner als "Schwuchtel""


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
16.04.2013
15:06:13


(+1, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Entschuldigung hin oder her - Gordon sollte sofort für mehrere Spiele gesperrt und mit einer saftigen Geldbuße belegt werden!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
16.04.2013
19:50:18


(-8, 10 Votes)

Von anome


Totaler Schwachsinn. Soetwas kann einem Mal rausrutschen, das ist nicht zwingend homophob. Er hat sich entschudldigt, damit sollte das gegessen sein. Man kann sich auch über Kleinigkeiten aufregen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
16.04.2013
20:36:16


(+9, 9 Votes)

Von Robin


Solche Hass-Ausbrüche, die dann von Jugendlichen übernommen werden, werden erst dann ein Ende finden, wenn sie mit wirklich empfindlichen Strafen geahndet werden.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
16.04.2013
20:59:36
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Robin


Genau meine Meinung.
Es darf kein Unterschied gemacht werden ob einer Schwuchtel oder Nigger oder Scheisstürke genannt wird. Alles gehört zurecht geächtet.

@ anome Scheiss Fotzenficker!
Ups, Tschuldige.. .


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
17.04.2013
00:33:31


(+2, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


So etwas "rutscht" nicht einfach mal so raus..

Das ist Rassismus..

Das ist meiner Meinung nach auch nicht mit einer Entschuldigung und ein paar Tausend Dollar Strafe abgetan..

Schon gar nicht im Profi-Sport, und erst recht nicht im Fußball..

Es gibt nicht einen aktiven geouteten Fußballer in den höchsten Ligen, wo Milliarden umgesetzt werden..

Den Rest der Saison sperren, und die nächste gleich dazu, DAS würde solche "Ausbrüche" beenden..
Diese Burschen verdienen Millionen mit ihrem Sport, da kratzt die ein paar Tausend Dollar nicht..

Den Mega-Werbevertrag von NIKE kriegt der jedenfalls schon mal nicht..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
17.04.2013
12:29:37


(+2, 2 Votes)

Von Hugo
Antwort zu Kommentar #2 von anome


Die kriegen genug Geld, das die sich im Griff haben sollen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 Ort: Portland


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Malta verbietet Homo-"Heilung" Video: Schwuler Heiratsantrag vor dem Dom Landkreis wehrt sich weiter gegen "Homoheiler"-Verein Russische Abgeordnete: FIFA-Game ist Homo-"Propaganda"
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt