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Klaus Wowereit kam mit dem Gift-Paket nicht in Berührung (Bild: abbilder / flickr / by 2.0)

Am Mittwochvormittag haben Mitarbeiter der Poststelle im Berliner Roten Rathaus ein Päckchen an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) abgefangen, das Buttersäure enthielt.

Auf die Giftmischung aufmerksam wurden die Mitarbeiter Medienberichten zufolge wegen des starken Geruchs. Laut "Bild" soll als Absender ein Versandhändler angegeben worden sein. In dem Paket befand sich demnach eine Einwegspritze und eine 100 Milliliter-Plastikflasche mit der Aufschrift "Buttersäure". Nach einer Schnelluntersuchung soll die Polizei festgestellt haben, dass es sich tatsächlich um Buttersäure handelt. Ein Bekennerschreiben enthielt das Paket allerdings nicht.

Buttersäure ist eine bei Zimmertemperatur farblose Substanz, die nach Erbrochenem stinkt und daher leicht auszumachen ist. Die Substanz ist nicht lebensbedrohlich, kann aber Augen, Atemwege und Haut reizen. Direkter Kontakt führt zu starken Verätzungen. Buttersäure wurde immer wieder für nicht-tödliche Anschläge verwendet, etwa 2010 gegen ein Homo-Zentrum im österreichischen Linz (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.04.2013, 15:45h
  • Erst die Giftpost an Barack Obama und jetzt auch noch an Klaus Wowereit - hoffentlich werden die Verantwortlichen bald zur Rechenschaft gezogen!
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#2 FelixAnonym
  • 18.04.2013, 19:01h
  • Diese Homophobie muss endlich mit aller Macht bekämpft werden. Ebenso wie deren Verursacher in Politik und Kirche.
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#3 HugoAnonym
#4 protokoll5Profil
  • 19.04.2013, 11:47hKarlsruhe
  • Glücklicherweise ist die Giftigkeit von Buttersäure um Welten geringer als die von Rizin.
    Frage mich allerdings, was das soll. Wie viel % der Menschheit werden sich wohl den unbekannten Inhalt einer Flasche mit einer Spritze verabreichen?
    Völliger Schwachsinn.
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