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Ein Denkmal auch zum Feiern: Nippel-Show am Homomonument (Bild: Benjamin Vander Steen / flickr / by 2.0)

Die niederländische Hauptstadt ist der perfekte Ort für einen regenbogenfarbenen Lang- oder Kurzurlaub. Für queere Besucher sind fünf Stopps ein Muss.

Homoviertel Nr. 1: Homomonument. Karin Daans dreiteiliges rosafarbenes Dreieck – als Symbol für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft – war eine Weltpremiere. Das Homomonument ist auch ein Ort, um zu feiern und seinen Stolz zu zeigen: Für die Amsterdam Gay Pride wird es zur Freiluftdisko umgewandelt und zum Austragungsort der weltbekannten Drag-Queen-Olympiade. Der Infostand Pink Point bietet das ganze Jahr über Informationen und Souvenirs an, und im nahe gelegenen Anne-Frank-Haus lässt sich auf ganz andere Weise über die Bedeutung von Freiheit reflektieren.


Heimat von Lederbars und Sexshops: Warmoesstraat (Bild: Osmar Valdebenito / flickr / by-sa 2.0)

Homoviertel Nr. 2: Warmoesstraat/Zeedijk. Die lange und schmale Warmoesstraat ist die älteste Straße der Stadt und die Heimat von Lederbars, Sexshops und dem "Getto", einem freundlichen Café, dessen Burger nach Drag-Queens benannt sind. Zwischen den asiatischen Imbissen des nahe gelegenen Zeedijk liegt das "Café 't Mandje", die älteste Schwulen- und Lesbenbar von Amsterdam – oder sogar der ganzen Welt. Die Kneipe "Queen's Head" in der Nähe ist bekannt für ihre bunten und gemütlichen Bingo-Abende.

Homoviertel Nr. 3: Reguliersdwarsstraat. Im Bereich zwischen Koningsplein und Vijzelstraat ist praktisch jede Bar und jeder Laden regenbogenfarben angehaucht, einschließlich des großartigen neuen Clubs "NYX". Dieses Mekka der coolen Kids wurde nach der griechischen Göttin der Nacht benannt und ist großzügig mit Graffiti, Glitzer und Beton ausgestattet. Die Straße weiter hinunter liegt die geräumige Bar "Dvars", eine wahre Trinkhöhle für Amsterdams neue Schar cocktailverliebter Intellektueller.


Idyllischer Homo-Kiez am Fluss: Blick von Amstel 252, zwischen Kerkstraat und Keizersgracht (Bild: Paul Asman and Jill Lenoble / flickr / by 2.0)

Homoviertel Nr. 4: Kerkstraat. Hier befinden sich Schwulenhotels wie der Dauerbrenner "Hotel Amistad" und der skandalöse Club "Church", in dem die lokale Drag-Legende Jennifer Hopelezz mit ihrer fröhlichen Partymeute Hof hält.

Homoviertel Nr. 5: Amstel. Die Szene rund um den Fluss Amstel östlich des Zentrums ist fröhlich, freundlich und ziemlich queer. Hier finden sich kleine gemütliche Cafés im typischen Amsterdamer Stil, aber es gibt auch hin und wieder gewiefte Neuankömmlinge, wie beispielsweise der Club "AIR". Das "Vive la Vie" in der Amstelstraat ist seit über 30 Jahren im Geschäft und einer der lebhaftesten lesbischen Veranstaltungsorte der Stadt. (cw)



#1 CarstenFfm
  • 18.04.2013, 17:59h
  • "Church" ist gut, trotz beengter Räulichkeiten.
    man sollte noch die "Thermos Sauna" erwähnen, nicht weit vom Leidse Plein.

    Die Warmoestraat dürfte wohl auch die Staße mit den meisten Coffee Shops in den Niederlanden sein... und die berühmten roten Schaufenster der Walletjes - für uns nicht so spannend wie für die Heten, aber halt eine große Touri Attraktion - sind ganz in der Nähe.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.04.2013, 21:00h
  • Beim Thronwechsel am 30.04.2013 wird die Stadt mit den Grachten mit schwulen sowie lesbischen Touristen überschwemmt und da wird in den hier vorgestellten Locations die Hölle los sein!
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#3 UlliAnonym
  • 19.04.2013, 11:12h
  • Antwort auf #1 von CarstenFfm

  • Die roten Schaufenster bei denen die Stadtverwaltung keine Probleme hat das kleine Kinder die mit ihren Eltern dort herlaufen die halbnackten Frauen als Ware sehen, während die selbe Verwaltung sich weigert eine Strasse für Schwule zu errichten, in denen junge Männer in Schaufenster stehen, weil dies Kinder verstören könnte?
    Das ist Doppelmoral.
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#4 chillandAnonym
  • 19.04.2013, 15:30h
  • Antwort auf #1 von CarstenFfm
  • Trotzdem, die Zeiten von "iT", Exit, Cockring und COC sind vorbei. Da ging es noch richtig zur Sache. Viel hemmungsloser. Was ich da manchmal gesehen habe, das konnte ich oft nicht glauben. Das waren echt geile Partys. Heute ist alles so clean. Nur keine Zigarette. Poppers..iiigiit. Das diese, etwas blasse Art der Freizeitgestaltung, den Kids gefällt, unglaublich. Aber gut, man ist 15 Jahre älter. Die Erinnerungen bleiben. Und als reiner Touri hat man Amsterdam an einem Wochenende durch. So interessant finde ich die Stadt nicht.
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