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  • 20.04.2013           19      Teilen:   |

Philipp Tingler

Ein schwuler Marktliberaler fordert mehr Ironie

Artikelbild
Hält Lobeshymnen auf Margaret Thatcher und lässt "Section 28" unerwähnt: Philipp Tingler (Bild: Wiki Commons / Dominique Baumann / CC-BY-SA-3.0)

Mit seinem Buch "Wie frei sind noch?" will Philipp Tingler eine "Streitschrift für den Liberalismus" vorlegen – LGBT-Rechte spielen darin keine Rolle.

Von Angelo Algieri

Der Journalist Philipp Tingler fiel bisher als Mode- und Stilberater auf. Auch als bissiger Prosaautor, etwa in "Ich bin ein Profi" oder "Doktor Phil". Nun überrascht der gebürtige Westberliner mit einer Streitschrift. Und zwar ganz entgegen den Zeitgeist – für den Liberalismus. Der knackige Titel: "Wie frei sind wir noch?". Erschienen ist das Buch, das gleichzeitig die neue Essayreihe "Intelligentes Leben" begründet, beim Schweizer Verlag Kein & Aber.

Ganz überraschend ist es nicht, dass sich der 42-jährige Tingler in Philosophie und Wirtschaft auskennt. Denn er hat in St. Gallen, Zürich und London Philosophie und Wirtschaftswissenschaften studiert und schrieb seine Dissertation über "Dichtung und Kritik – Thomas Mann und den transzendentalen Idealismus Immanuel Kants". Er lebt seit Jahren in Zürich mit seinem "besten Ehemann von allen" Richie. Philipp Tingler ist, wie er schreibt, Schweizer aus Neigung.

"Der Markt ist etwas Wunderbares"

Anlass seines Pamphlets sei das in den letzten Jahren viel geschworene Ende des Kapitalismus und die Behauptung, dass Karl Marx doch recht gehabt habe, wie dies etwa (Links-)Intellektuelle und Occupy Bewegung glaubten. Von solch einer radikalen Abkehr vom kapitalistischen System hält Tingler überhaupt nichts. Denn die primäre Ursache der 2007 begonnenen Krise – sei sie nun Banken-, Immobilien- oder Eurokrise genannt – sieht er bei der Politik. Erst dann spricht er von Marktversagen.

Tingler setzt weiterhin auf den Markt und frohlockt: "Der Markt ist etwas Wunderbares". Da der Markt immer noch der Zuteilungsmechanismus für Ressourcen sei, die dem Einzelnen die größtmögliche Freiheit und Entfaltung biete. Zudem sei der Markt die effizienteste und dynamischste Ressourcenallokation. Soweit, so brav zusammengetragene Wirtschaftstheorie.

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Gegen Konsumverzicht und Wutkultur im Netz

Tinglers Streitschrift ist im Schweizer Verlag Kein & Aber erschienen
Tinglers Streitschrift ist im Schweizer Verlag Kein & Aber erschienen

Neben der Forderung eines Systemwechsels, gefährden den Liberalismus laut Tingler auch Alltagsverhalten und -phänomene. So stellt er etwa fest, dass der Konsumverzicht in der Mittel- und Oberschicht das neue "Mein Auto, mein Haus, meine Jacht" sei. Soziale Anerkennung durch Geiz-Statussymbole: Etwa mit Toyota Prius (statt einem Porsche), günstig Tanken (auch wenn die Tankstelle kilometerweit weg ist) oder das Verzehren von Bio-Produkten (in Maßen selbstverständlich). Weitere Gefahren sieht er u.a. im Dilettantismus in der Politik oder in der Empörungs- und Wutkultur im Netz. Er konstatiert eine Ungleichzeitigkeit zwischen technischem Fortschritt und rückwärtsgewandter Moralvorstellung.

Im Mittelpunkt des Liberalismus bzw. Konservatismus angelsächsischer Prägung (was für Tingler das gleiche ist) stehe das emanzipierte Individuum. Es verabscheue den Staat, den es als Bedrohung für seine Ausübung der Freiheit sehe, so der schwule Autor. Zudem akzeptiert der Liberale/Konservative die Permanenz der menschlichen Natur und dass der Mensch fehlbar ist. Der angelsächsische Konservatismus unterscheidet sich eklatant vom kontinentaleuropäischen Konservatismus, der den Staat in den Fokus rückt, auch als Moralanstalt. Darum lobt der Neo-Schweizer mehrmals die Politik und Haltung der kürzlich verstorbenen Margaret Thatcher.

Fundamentalismus als größte Gefahr des 21. Jahrhunderts

Schließlich folgert Tingler, dass die größte Gefahr des 21. Jahrhundert der Fundamentalismus sei – ob nun ideologisch, politisch oder religiös motiviert. Bekämpfen könne man ihn durch sein Gegenteil: den Konservatismus aka Liberalismus. Dessen Ausdrucksform sei die Ironie. Und zwar Ironie als Haltung, um Abstand zum Leben, zu den Dingen und zu sich selbst zu haben. Wobei Tingler darauf hinweist, dass Ironie nicht unbedingt den Konservativen vorbehalten sei. Ein Glück!

Zugegeben: Tingler schreibt brillant. Er beherrscht wie kaum ein anderer die hohe Kunst der Rhetorik. Man ist nicht gelangweilt bei seinem Buch, es macht Spaß und er weiß den Leser herauszufordern.

Allerdings ermüden seine harschen Bashings. Immer wieder geht es gegen die Piratenpartei, dann die klischeehafte Charakterisierung von Internettypen, die sich als Medienwächter aufspielen: Sie seien "provinzielle und missgünstige Untertanenseelen mit Ego-Defiziten". Das hat mit subtiler Ironie wenig zu tun.

Viele Bürgerrechte bleiben unerwähnt

Tingler auf dem Cover seines Prosabands "Juwelen des Schicksals"
Tingler auf dem Cover seines Prosabands "Juwelen des Schicksals"

Zum Inhalt: Der schwule Essayist verliert kein einziges Wort über LGBT-Rechte und wie sie im Zusammenhang zum Liberalismus zu sehen sind. Überhaupt: Verschiedene Bürgerrechte werden kaum angesprochen – bis auf das selbstbestimmte Informationsrecht und sein Einsatz gegen die totale Transparenz, den Tingler mit Terror gleichsetzt. Ehrlich gesagt, nach dem empörenden Titel "Wie frei sind wir noch?" habe ich mir neben Passagen zur Diskriminierung von Minderheiten auch Überlegungen erhofft, wie eingeschränkt wir sind u.a. durch die sogenannten Anti-Terrorgesetze, restriktivere Meinungs- und Versammlungsfreiheiten, Rauchverbot, Studiengebühren oder ein scharfes Asylrecht – leider keine Antworten. Das Loblied auf Thatcher mit Respekt: Warum hat sie Section 28 eingeführt? Warum gibt es hier statt verklärendem Lob keine liberale Kritik? Ärgerlich.

Kommen wir zu den markttheoretischen Überlegungen. Verwunderlich, dass sich Tingler an die klassische Wirtschaftstheorie klammert. Als Antwort auf die noch herrschende Krise. Da ist selbst die Wirtschaftswissenschaft längst weiter: Neben dem neoklassischen kennt sie das keynesianische Modell oder den Monetarismus. Weg von starren, hin zu dynamischen Erklärungen. Immer mehr auf Empirie gestützte Modelle werden präsentiert. Die Wirtschaftswelt ist komplexer geworden und mit ihr interdisziplinäre Modelle. Einfache Angebot-Nachfrage-Marktmodelle reichen nicht mehr.

Money, money, money must be funny in the rich man's world

Und noch eines sei gesagt: Der Marktliberalismus in allen (theoretischen) Ehren, doch wie schon ABBA sangen: "Money, money, money must be funny in the rich man's world". Ein Umstand, den Tingler beflissentlich unerwähnt lässt: Vermögen und Einkommen. Hätte jeder genügend Vermögen, wäre die schöne marktliberale Welt ein Spaß. Darum sind doch viele Menschen auch in den westlichen Staaten verärgert, wenn sie sehen, dass die Vermögens- und Einkommensschere jährlich immer weiter auseinandergeht. Obwohl sie viel arbeiten, ihre Produktivität sich enorm gesteigert hat.

Auch die Wirtschafts- und Finanz-Krise so kurzsichtig und naiv auf die Politik zu schieben, entbehrt jeglicher Analyse und spricht die privatwirtschaftlichen Akteure frei. Auch ist es zu einfach gesagt, die Staatengemeinschaft musste bei einer weltweit agierenden Wirtschaft gemeinsame Regeln finden. Da müssten alle mitmachen. Und das halte ich momentan für ausgeschlossen. Es braucht nur ein Land auszuscheren, dann stürmen die Konzerne genau dorthin, um ungestört weiter zu zocken.

Fazit: Tingler versäumt es, trotz seines exzellenten Stils auf die brennenden Fragen unserer freiheitsbeschränkten Tage einzugehen. Auch was LGBT-Rechte angeht! Seine Schlussfolgerung, mehr Ironie zu fordern, finde ich – trotz Sympathie – komplett an den dringenden Problemen vorbeiargumentiert. So hat es Philipp Tingler leider verpasst, eine wahre Liberalismus-Debatte anzustoßen. Denn dass die Freiheit – gerade was Bürgerrechte angeht – im letzten Jahrzehnt eingeschränkt wurde, ist unbestritten. Da hätte ich mir eigene Ideen und Lösungen gewünscht!

  Infos zum Buch
Philipp Tingler: Wie frei sind wir noch? Eine Streitschrift für den Liberalismus. Intelligent Leben #1. Kein & Aber, Zürich 2013. 80 Seiten. 7,90 €. ISBN: 978-3-0369-5658-9.
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» Homepage von Philipp Tingler
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Tags: philipp tingler, liberalismus, wirtschaft
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Reaktionen zu "Ein schwuler Marktliberaler fordert mehr Ironie"


 19 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
20.04.2013
17:39:40


(+6, 6 Votes)

Von Felix


Wohin ein "freier", ungeregelter Markt führt, sehen wir ja momentan an der Bankenkrise die zu einer internationalen Wirtschaftskrise wurde...

Und immer noch gibt es Leute, die ihr marktradikales Mantra, es würde sich alles von selbst regeln, aufsagen.


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#2
20.04.2013
18:39:54


(+5, 7 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von Felix


Gäähn

80er reloaded...

Irony is over...

Link:
jacobinmag.com/



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#3
20.04.2013
18:45:21


(+6, 8 Votes)

Von antos
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Ist. Das. Alles. Peinlich.

Aber so rundum.


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#4
20.04.2013
18:52:11


(+8, 10 Votes)

Von alexander
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wie dämlich muss ein LIBERALER, wie Philipp Tingler sein, um "trotz brillianter rhetorik", einen solchen müll von sich zu geben???
ich bin entsetzt wieviel er von seinem studium, der philosophie, "hängengeblieben" ist?
er hat mit seinen 42 lenzen, genau die arroganz und überheblichkeit gepachtet, die ich an selbstüberschätzten tunten, "so ganz besonders liebe!!!"
und natürlich hängt er sich zum überfluss an statussymbolen auf??? denn für ihn spielen REALE PROBLEME, die soziales verhalten beinhalten, keine rolle! also bleiben sie aussen vor!
[Er konstatiert eine Ungleichzeitigkeit zwischen technischem Fortschritt und rückwärtsgewandter Moralvorstellung.]
LOGO, alles was den persönlichen konsum einschränkt, muss "plattgemacht werden", dafür geht man doch gerne über leichen???
was wäre die welt ohne das recht des stärkeren??? ein kränklicher haufen von HUMANISTEN???
man könnte jetzt seitenlang, diesen MENSCHENVERACHTER auseinander nehmen, aber das würde sich nicht einmal lohnen, insofern ein dickes lob für den autor ANGELO ALGIERI, der den inhalt dieses "machwerkes" sehr gut zusammengefasst hat!

ach, wäre er doch nur in der schweiz : Mode- und Stilberater geblieben???????
der brüller ist der überbau : "die neue Essayreihe "Intelligentes Leben""!!!


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#5
20.04.2013
19:43:23


(-6, 8 Votes)

Von Gayreporter


Wieder mal ein Beweis dafür, dass man den Liberalismus nicht versteht. Man muss sich nicht immer über uns äußern, weil im Liberalismus etwas nicht vorkommt, das selbst Linke brauchen: Diskriminerung, weder die nach der Orientierung, Rasse etc. noch die nach Wohlstand und Reichtum. Es ist auch ziemlicher Unsinn, der Liberalismus sei gegen den Zeitgeist, vielleicht hierzulande, weltweit ist es doch die Politik, die die meisten Menschen begeistert. Man unterhalte sich doch mal mit Asiaten und Afrikanern. Hanebüchen der Artikel.


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#6
20.04.2013
20:54:14


(+2, 4 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von Gayreporter


[Wieder mal ein Beweis dafür, dass man den Liberalismus nicht versteht.] ???

SO BESCHEUERT KANNST AUCH NUR DU DENKEN !

[Man unterhalte sich doch mal mit Asiaten und Afrikanern.] ??????

[weltweit ist es doch die Politik, die die meisten Menschen begeistert.]???

jaaaa, solche menschen wie dich, die bislang zu kurz gekommen sind und auf den "liberalismus" noch hereinfallen, weil sie überhaupt nicht wissen, was das ist, ausser einer eistüte, oder einem fernseher! du bist ein solcher klappskopp, da fehlen einem die worte !


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#7
20.04.2013
21:35:07


(+8, 8 Votes)

Von Finn
Antwort zu Kommentar #5 von Gayreporter


"weltweit ist es doch die Politik, die die meisten Menschen begeistert. Man unterhalte sich doch mal mit Asiaten und Afrikanern."

----------------

Also in den Gegenden der Welt, wo es Schwulen und Lesben am schlechtesten geht...


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#8
20.04.2013
23:50:16


(+8, 8 Votes)

Von ehemaligem User paren57


Marktliberalismus ist eben Gewinnoptimierung. Minderheiten spielen da keine Rolle, weil sie ökonomisch vernachlässigenswert sind. Menschenrechte sind da nur hinderlich. Am besten man definiert sie um. Wer die Reichen daran hindert, noch reicher zu werden, ist ein Systemfeind. Am besten man beschimpft ihn als Kommunist. Dann hat man alle Aufrechten auf seiner Seite. Siehe Tea-Party-Bewegung in den USA. Insofern müssen wir dankbar sein, dass dieser Schreiberling die LGBT-Community nur ignoriert. Üblicherweise sind diese Kreise stockkonservativ und in der Wolle gefärbte Schwulenfresser.


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#9
21.04.2013
00:15:54


(+5, 5 Votes)

Von Alte Tunte


Klar, wenn nichts mehr hilft, hilft immer noch, einfach die Realität zu ignorieren und lautstark Plattitüden und Eseleien von sich zu geben, insbesondere Plattitüden und Eseleien, die dem Zeitgeist zuwider laufen. Da kann man dann auf schön viel mediale Aufmerksamkeit hoffen, wird hier und dort diskutiert und eingeladen - das sichert oder steigert gar den eigenen Marktwert. Und dem Ego schmeichelt es ungemein.

Zudem muß es natürlich schlimm sein, wenn das Interesse für Oberflächlich- und Belanglosigkeiten, mit denen man bislang reüssierte, nachzulassen droht, weil der Trend womöglich dahingeht, sich doch mal wieder mit ernsthaften Problemen zu beschäftigen.

Im übrigen: Tatsächlich ist der Liberalismus in Gefahr und dies bedauerlich - ein Liberalismus, der sich gegen umfassende Fürsorge und Bevormundung, Umerziehung und Überwachung wendet. Um diesen Liberalismus steht es allerdings nicht zuletzt deshalb schlecht, weil der Begriff "liberal" in Europa besetzt worden ist von jenen, die glauben, das Rad der Geschichte zurückdrehen zu sollen, glauben, daß alle sozialen Zugeständnisse an den Pöbel (die, denen es nicht so gut geht - weil sie z.B. dummerweise keine wohlhabenden Eltern haben oder nicht aus Berlin-Zehlendorf stammen) einkassiert werden können und ein möglichst ungezügelter Kapitalismus die Antwort auf alle Fragen und die Lösung aller Probleme ist.

P.S.: Welcher Wirrkopf hat doch gleich behauptet, das Sein bestimme das Bewußtsein?


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#10
21.04.2013
00:16:47


(-4, 6 Votes)

Von Gayreporter
Antwort zu Kommentar #6 von alexander


Lieb von dir, so ein schönes Kompliment hab ich lange nicht bekommen...


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