Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?19059

Männer, werft euch in den Fummel! (Bild: dk)

Die CSD-Organisatoren in Berlin und der Friedrichstadt-Palast laden am 10. Mai erstmals zum großen Drag-Walk-Casting in die Bundeshauptstadt.

Drag Queens aus ganz Deutschland sind aufgerufen, ihre Heimatstadt oder ihr Bundesland auf der größten Theaterbühne der Welt zu repräsentieren. Gesucht werden Drag Queens für die offizielle Hauptstadtgala zum Berliner CSD. Die Gala findet dieses Jahr am 14. Juni statt und ist die feierliche Eröffnung für die Pride Week.

Unter den kritischen Augen von Catwalk-Trainer Ernest Look und einer fachkundigen Jury können die Diven aus allen Teilen der Republik am 10. Mai am Haupteingang des Friedrichstadt-Palastes ihren eigenen Walk präsentieren. Die Siegerinnen werden dann bei der Gala vor knapp 2.000 Gästen gemeinsam mit Mitgliedern des weltbekannten Ballettensembles ein in dieser Form bislang einmaliges Schlussbild bilden. Damit wollen die Organisatoren ein Zeichen für Toleranz setzen. (pm)

Drag Walk Casting

Interessierte Bewerber können sich am Freitag (10. Mai) um 13:30 Uhr am Haupteingang des Friedrichstadt-Palastes an der Friedrichstraße 107 in Berlin-Mitte einfinden. Wer sich bereits im Vorfeld eine der begehrten Startnummern sichern möchte, kann sich bis 8. Mai mit Foto an dragqueen@show-palace.eu bewerben. Begrüßt werden kunstvolles Make-up, High Heels und Perücken. Weitere Infos unter Telefon (030) 2326 2464


Petition gegen "Propaganda"-Gesetz in Moldawien

Der CSD Stuttgart hat gemeinsam mit der MCC-Kirche Stuttgart eine Petition gegen ein Verbot von Homo-"Propaganda" in Moldawien gestartet.
Hamburg: Weitere homo- und transphobe Übergriffe

In der Hansestadt erschüttern mehrere Gewalt-Attacken die Szene: Eine Transfrau und zwei heterosexuelle Männer, die offenbar für schwul gehalten wurden, sind Opfer brutaler Schläger geworden.
Merkel, Putin und Mugabe beim Hamburg Pride

Zwischenfall beim Hamburg Pride am Samstag: Bekannte Politiker aus dem In- und Ausland blockierten den Start der CSD-Parade in der Langen Reihe.
#1 Lars3110
  • 22.04.2013, 16:31h
  • Als ob es nicht schon genug Drags auf dem CDS gäbe!!!!

    Ich würde gern wissen, was eine politische Demonstration für Gleichstellung und gegen Diskriminierung von Schwulen und Lesben mit dem Showfetisch von einigen Wenigen und die Befriedigung von Voyeurismus zu tun hat.

    Das konterkariert doch wieder sämtliche ernsthafte Forderungen.

    Der CSD sollte den Durchschnitt der Community abbilden. Stattdessen haben wir eine Überpräsenz von Showgirls.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 herve64Profil
  • 22.04.2013, 17:28hMünchen
  • Antwort auf #1 von Lars3110
  • "Die Siegerinnen werden dann bei der Gala vor knapp 2.000 Gästen gemeinsam mit Mitgliedern des weltbekannten Ballettensembles ein in dieser Form bislang einmaliges Schlussbild bilden. Damit wollen die Organisatoren ein Zeichen für Toleranz setzen.":

    Was für ein beindruckendes Zeichen für "Toleranz". Und welch originelle Idee. *GÄHN!!!!

    Abgesehen davon geht es nicht um "Toleranz", sondern um Akzeptanz. Nur so nebenbei mal erwähnt. Als "Toleranz" bezeichnet man eine Abweichung von einem Normwert, der gerade mal so hinnehmbar ist, und insofern ist diese Vokabel hier schon mal grundsätzlich voll daneben.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 NajaAnonym
  • 22.04.2013, 17:42h

  • Man könnte auch mal schwule Jungs nehmen die sich nicht als Frau verkleiden und nen sich nen Busen umschnallen.
    Anscheinend muss man weiblich sein oder den weiblichen Körper imitieren um sich begehrenswert fühlen zu dürfen...schade dass das zunehmend propagiert wird.
    Ich finde diese Veranstaltung gerade heute wo in allen Medien einseitig nur der weibliche Körper mehr denn je gezeigt wird, alles andere als was besonderes und nicht hilfreich für schwule Belange.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 oder soAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 CollinAnonym
  • 22.04.2013, 19:04h
  • Antwort auf #4 von oder so

  • Die meisten im CSD Komitee sind keine Drag Queens.
    Warum veranstalten die aber keine schwule, sondern eine Drag Queen Show im großen Friedrichspalast mit vielen Plätzen und einer aufwendigen Miss- Wahl Show mit Drag Queen Kandidatinnen aus ganz Deutschland?
    Weil es für den Hetero- Mainstream rentabler ist, man dadurch mehr Zuschauer erreicht und die Sender die das übertragen und die Zeitungen lieber exotische, wie Frauen zurecht gemachte, Drag Queens zeigen als hübsche, (schwule) Männer/ Jungs.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 herve64Profil
  • 22.04.2013, 19:21hMünchen
  • Antwort auf #6 von Collin
  • Tja, das ist eben der praktizierte Heterosexismus in der Schwulenwelt: kleidest du dich als Frau und/oder möglichst nuttig, wirst du zum begehrten Pausenclown. Aber wehe, du ziehst dich als Schwuler wie ein Mann an oder betonst männliche Attribute: dann giltst du quasi als "Verräter am eigenen Geschlecht".
  • Antworten » | Direktlink »
#8 finkAnonym
  • 23.04.2013, 15:20h
  • Antwort auf #7 von herve64
  • >"Aber wehe, du ziehst dich als Schwuler wie ein Mann an oder betonst männliche Attribute: dann giltst du quasi als "Verräter am eigenen Geschlecht"."

    mir ist nicht klar, wie diese behauptung mit dem beruehmten "tunten zwecklos" zusammengehen soll.

    ueber die altmodische begeisterung der hetenwelt fuer dragqueens muessen wir nicht streiten, aber dass es unter schwulen verpönt sei, sich "männlich" zu verhalten, das ist schon eine extrem steile these.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.04.2013, 17:23h
  • Schon seltsam, daß Berlin Drag-Queens sucht, gibt es doch in der deutschen Hauptstadt so bekannte Namen wie Nina Queer, Ades Zabel und natürlich Volker Beck (Späßle gmacht)!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 CheftunteAnonym
  • 23.04.2013, 23:27h
  • Der Hauptstadt-CSD ist längst keine Demonstration mehr, sondern eine Parade, von vielen als Ersatz-Love-Parade genutzt.
    Mit einer Drag-Queen-Wahl (übrigens eine sehr sehr originelle und neue Idee, war schon in den 80ern sehr tuffig) versuchen die "Macher" einmal mehr davon abzulenken, daß es nur noch um Party Party Party geht...
    Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern das, was er/sie/es daraus macht...
  • Antworten » | Direktlink »