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Neues Domizil in Neukölln

Das Berliner SchwuZ zieht um


Nicht untypisches Partyfoto aus dem Berliner SchwuZ (Bild: SchwuZ)

Eine Berliner Institution zieht um: Das Schwulen-Zentrum (SchwuZ) wird im Herbst vom Kreuzberger Mehringdamm nach Neukölln umsiedeln.

Edith Schröder wird sich freuen: Das Berliner SchwuZ zieht nach Neukölln. Künftig soll der alternative Club bei der ehemaligen Kindl-Brauerei am U-Bahnhof Boddinstraße angesiedelt sein. Dort entsteht derzeit das Zentrum für zeitgenössische Kunst, das ab Herbst 2014 als Ausstellungsort für internationale Gegenwartskunst umgebaut werden soll.

Das SchwuZ wurde 1977 aus der Homosexuellen Aktion Westberlin heraus gegründet. Es galt als Ort des Aufbegehrens und leistete Geburtshilfe für den ersten CSD 1979 in Berlin. Auf der Website des Clubs heißt es: "Homophobie darf weder in Berlin, noch anderswo auf der Welt Platz in den Köpfen der Menschen haben!".

Neben der politischen Aktivitäten nutzten viele Szenekünstler das SchwuZ als Proberäume, darunter etwa Rosenstolz. Im Keller befinden sich heute zwei große Tanzflächen und eine Raucherlounge. Dort werden mehrmals pro Woche Partys veranstaltet.

Das Schwule Museum hat den Mehringdamm bereits verlassen

Es handelt sich nicht um den ersten Umzug des SchwuZ: In den Anfangsjahren war es in einer Fabriketage in Schöneberg untergebracht, bis es Ende der Achtzigerjahre in die Hasenheide an den Südstern zog. Beim gegenwärtigen Standort am Kreuzberger Mehringsdamm 61 ist das SchwuZ seit 1995 zu finden.

Bereits im Umzug befindet sich das Schwule Museum, das vorher im Hinterhof des Schwuz zu finden war. Ab dem 18. Mai ist es in neuen Räumlichkeiten auf der Lützowstraße 73 in Tiergarten zu finden (queer.de berichtete).Mit dem Umzug kann das Schwule Museum über 1.600 Quadratmeter verteilt auf drei Ebenen verfügen. Im Erdgeschoss befinden sich vier Ausstellungsräume und ein Café, das auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Im ersten Obergeschoss sind eine Präsenzbibliothek mit Rechnercheplätzen für Nutzer sowie Büroräume und eine Werkstatt eingerichtet. In die klimatisierten Depots im Untergeschoss zieht der einmalige Archivbestand des Museums. (pm/dk)



#1 Thorsten1Profil
  • 23.04.2013, 16:20hBerlin
  • Die Gegend um die Boddingstraße in Neukölln ist sicher einer der schwulenfeindlichsten Ecken in Berlin.
    Man mache den Test und küsse dort seinen Freund auf offener Straße nachmittags um 17 Uhr....
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#2 emilioAnonym
#3 Thorsten1Profil
#4 Lars3110
  • 23.04.2013, 17:13h
  • Ich sehe den Standort dort mit Bauchschmerzen.
    Aber es wird schon Gründe haben, warum das Schwuz umziehen muss.
    Würde mich interessieren, wenn das jemand weiß.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.04.2013, 17:34h
  • Die werden sich das bestimmt reiflich oder jedoch mehrmals überlegt haben, wohin sie umziehen und man kann nur sagen: Toi, Toi, Toi!
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#6 chillandAnonym
  • 23.04.2013, 18:23h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Stimmt, Familie Abou-Chaker, Bushidos Freunde, wohnen nur 3 Straßen weiter. In der Kopfstraße. Die gesamte Straße ist fest in libanesischer Hand, habe ich gelesen und die Polizei fährt dort nicht hin. Ob das weit übertrieben ist, weiß ich nicht, aber sicher keine guten Vorraussetzungen.
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#7 timpa354Ehemaliges Profil
  • 23.04.2013, 20:45h
  • Neukölln ist doch Ghetto oder nicht? Wer kam denn auf die glorreiche Idee?Oder will man diese Gegend jetzt in die Zivilisation führen auf dem Rücken von zusammengeschlagenen Gästen?
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#8 alexander
  • 23.04.2013, 21:54h
  • Antwort auf #7 von timpa354
  • tja, das ist der unterschied zu weinbeseeligten winzerfesten in den entsprechenden "gauen"!
    berlin ist nun mal ein "herbes pflaster", gerade hier muss gesicht gezeigt werden!
    aber user "chilland" hat insofern recht, diese "libanesenmafia" ist sehr gefährlich! ich wohne einige strassen weiter und merke nichts, aber diese mafiafamilien sind wirklich nicht zu unterschätzen, aber wen wundert es, wenn ein nachweislich "integrierter" dieser familien, den INTEGRATIONSPREIS von burda erhält und dieser wunderbare verlag, es nicht einmal für nötig befindet, nachdem die machenschaften von "bullshito" bekannt wurden, stellung zu beziehen???
    aber mach dir mal keine sorgen über das ghetto NEUKÖLLN, köln nippes und viele andere sozial schlecht gestellte bezirke deutscher städte sind genauso mafiös!
    ich bin immer verwundert, dass der staat, trotz seines wissens über diese mafiösen familien, nicht einschreiten kann??? wenn man bedenkt, wieviele hilflosen familien ausgewiesen werden ???
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#9 Heide-LindeAnonym
  • 23.04.2013, 22:06h
  • Antwort auf #3 von Thorsten1
  • Man muss befürchten, dass Besucher des Schwulenzentrums nachts von aggressiven Jugendlichen aufgelauert und zusammen geschlagen werden. Wenn so etwas öfter passiert, können sie den Laden schließen.
    Die Boddinstraße ist eine absolute Fehlentscheidung!!!!
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#10 timpa354Ehemaliges Profil