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Im Wahlkampf spielte Cartes mit Homophobie, jetzt rudert er zurück

Der neu gewählte paraguayische Präsident Horacio Cartes hat sich für homophobe Äußerungen während des Wahlkampfs entschuldigt.

Cartes erklärte am Montag nach seinem Wahlsieg, dass er zu sehr zugespitzt habe: "Ich schäme mich nicht dafür, mich bei denjenigen zu entschuldigen, die sich durch Aussagen bezüglich der Homo-Ehe beleidigt gefühlt haben", so Cartes nach Angaben der Nachrichtenagentur AP. Der Tabakunternehmer hatte in Radiointerviews unter anderem Homosexuelle mit Affen verglichen, "die sich von Baum zu Baum hangeln". Außerdem hatte der 56-Jährige auf die Frage, was er nach einem Coming-out seines Sohnes tun würde, folgendes geantwortet: "Ich würde mir in die Eier schießen, weil mir das nicht passen würde" (queer.de berichtete).

Der konservative Politiker hatte die Präsidentschaftswahl am Sonntag mit 46 Prozent der Stimmen gegen seinen liberalen Kontrahenten Efraín Alegre gewonnen, der nur auf 37 Prozent kam. Alegre hatte sich im Wahlkampf homofreundlicher gegeben.

Der Sieger Cartes ist seit Jahren wegen Korruptionsvorwürfen international in der Kritik. So wird er unter anderem von den USA beschuldigt, in Drogenhandel, Geldwäsche und Zigarettenschmuggel verwickelt gewesen zu sein. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 timpa354Ehemaliges Profil
  • 24.04.2013, 17:35h
  • Hmm, wer hat den denn unter Druck gesetzt?Der entschuldigt sich doch nicht aus eigenen Stücken, da steckt doch was oder jemand dahinter.Trotzdem gut so.
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#3 HannoAnonym
#4 daVinci6667
  • 25.04.2013, 10:43h

  • Was ist? Rückzieher?

    Doch zu feige sich in die Eier zu schießen? Er hat also jetzt schon keine Eier mehr...

    Er mag sich jetzt tolerant geben, sein wahres hässliches homophobes Gesicht hat er aber schon gezeigt.

    Seine Homophobie ist stärker als seine Liebe zu seinen Eiern. Sie muss also enorm ausgeprägt sein.

    Wer sowas krasses mal von sich gegeben hat ist einfach unten durch!
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#5 odobenusProfil
  • 26.04.2013, 00:33hDüsseldorf
  • Antwort auf #3 von Hanno
  • Das wird er sicher nicht!

    Die Colorado-Partei, die Paraguay seit der faschistischen Diktatur des deutschstämmigen Diktators Alfredo Strößner fest im Griff hat, wird sich nicht ändern können. Wie eine CDU lebt sie vom Hass auf Minderheiten und der Diskriminierung.

    Nur können die Machthaber Paraguays z.B. keine Migranten aus ärmeren Regionen diskriminieren, weil es dort keine gibt, da die Colorados Paraguay in das Armenhaus Südamerikas verwandelt haben.
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