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  • 25.04.2013           9      Teilen:   |

"The Falls"

Die Liebe zweier schwuler Mormonen

Artikelbild
RJ und Chris werden als Doppelteam auf Bekehrungseinsatz geschickt - und verlieben sich ineinander (Bild: Pro-Fun Media)

Jetzt auf DVD: In dem Drama "The Falls" müssen sich zwei junge Männer zwischen ihrem Glauben und ihren wahren Gefühlen entscheiden.

RJ und Chris sind Anfang zwanzig – und Mormonen. Bevor sie sich um ihre berufliche Karriere kümmern können, werden sie von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, wie die Glaubensgemeinschaft mit vollem Namen heißt, auf Missionierungs-Einsatz in die weite Welt geschickt.

Als typisches Doppelteam müssen die beiden jungen Männer zwei Jahre lang unter anderem ein Zimmer miteinander teilen – was natürlich nicht ohne Konflikte und unerwartete Entwicklungen bleibt. Zum einen fühlen sich weder RJ noch Chris wirklich zum großen Bekehrer berufen, beide werden bei ihren Gesprächen auf der Straße und an Haustüren nachlässig. Zum anderen – und das ist viel dramatischer – erwachen auch noch Gefühle zwischen den beiden Missionaren.

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Die schwere Sünde der beiden Missionare

Eine gelungene Fortsetzung von "Latter Days": "The Falls"
Eine gelungene Fortsetzung von "Latter Days": "The Falls"

Für Mormonen ist Homosexualität nicht nur einfach widernatürlich, sondern vor allem eine schwere Sünde. Entsprechend sind die beiden jungen Männer geschockt und müssen ihr neu entdecktes Geheimnis erst einmal verdauen. Nach und nach begreifen sie, dass sie sich zwischen Glauben und ihren wahren Gefühlen entscheiden müssen.

Der schwule Filmemacher Jon Garcia begleitet in "The Falls" das Erwachen dieser unerfahrenen Liebe vor dem Hintergrund einer ausgesprochen homophoben Kirche liebevoll, bedacht und glaubwürdig. Der Film – mehr als eine gelungene Fortsetzung von "Latter Days" – wandelt zwar auf dem Grat zwischen Drama und Komödie, nimmt die Gefühle der beiden Mormonen jedoch ernst und kommt fast ohne Klischees aus.

"The Falls" ist ein gedankenvoller Blick in die Welt zweier junger Männer, die versuchen, ehrlich zu sich selbst zu sein. (cw/pm)

Youtube | Offizieller Trailer zum Film
  Infos zur DVD
The Falls – Liebe kann nicht Sünde sein. Drama. USA 2012. Regie: Jon Garcia. Darsteller: Quinn Allan, Brian Allard, Benjamin Farmer, Nick Ferrucci, Justin Koleszar. Laufzeit: ca. 89 Minuten. Sprache: englische Originalfassung, Untertitel: Deutsch (optional). FSK 12. Pro-Fun Media.
Links zum Thema:
» Die DVD bei Pro-Fun bestellen
Mehr zum Thema:
» Rezension von "Latter Days" (25.10.2005)
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The Falls

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Tags: the falls, mormonen, latter days, jon garcia
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Reaktionen zu "Die Liebe zweier schwuler Mormonen"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
25.04.2013
09:10:31


(+3, 3 Votes)

Von Thorsten1
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2012


Ein offensichtlich sehr interessanter Film!

Jeder junge Mormone muss zwei Jahre ins Ausland in die Mission. Darauf bereitet er sich schon viele Jahre vorher vor, was auch die Beherrschung einer Fremdsprache einschließt. Das hat zur Folge, dass Mormonen schon als junge Männer die Welt außerhalb der USA kennenlernen und jeder eine Fremdsprache spricht. Der Republikaner Romney, der als junger Mann in Frankreich missioniert hatte, spricht fast perfekt französisch, etwas, das in den USA selten ist.
Mormonen sind -neben den Adventisten- weltweit die soziale Gruppe die am gesündesten ist. Dies ist eine Folge davon, dass sie keinen Alkohol trinken, nicht rauchen, keine Drogen nehmen, keinen Kaffee und keinen Tee trinken, viele Vegetarier sind und sie sexuell treu sind, wodurch sie nie eine Geschlechtskrankheit bekommen.
Durch dies alles werden sie in den USA zur Elite und beherrschen große Wirtschaftsunternehmen. Es gibt unter ihnen so gut wie keinen, der von der Sozialhilfe lebt.


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#2
25.04.2013
09:50:20


(+1, 3 Votes)

Von Leo G


Ich fand die Buben eh immer flachlegbar, hab mich aber nie getraut die anzubaggern, als die mir von What would Jesus do berichteten.

Erinnern auch an USA-Wank-Sessions, oder?


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#3
25.04.2013
10:03:36


(+1, 7 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #1 von Thorsten1


"und sie sexuell treu sind, wodurch sie nie eine Geschlechtskrankheit bekommen."

aber klar. und die kinder bringt ihnen wirklich noch der storch, weshalb alle mormonen schwindelfrei sind...


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#4
25.04.2013
14:13:51


(+1, 1 Vote)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #1 von Thorsten1


Wowwww..

Auf die Link´s zu den Studien, insbesondere hinsichtlich zur Durchseuchung der Momonen-Gesellschaft mit Geschlechtskrankheiten wie Tripper, Schanker und Syphillis, HPV, HEP und HIV bin ich echt gespannt..

Eine religiöse Gruppe von Menschen die den Gebrauch von Kondomen aus dogmatischen Gründen ablehnt ist aus seuchenhygienischen Gründen IMMER HÖHER "durchseucht" als vergleichbare Gruppen die den Gebrauch von Verhütungsmitteln zulassen..

Das kann Mann aus allen Studien zu den Infektionsraten mit z.B. HIV in Afrika ablesen..

Die Vielweiberei, angeblich seit Jahrzehnten nicht mehr praktiziert, und doch findet sie statt, hast Du bei Deiner Lobhudelei auch noch vergessen..
Und den ungehemmten Vermerhungstrieb..


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#5
25.04.2013
14:27:17


(0, 2 Votes)

Von Schnuffi


Wenn die Eheöffnung in Deutschland da ist werde ich mich mit meinem Freund verloben und wir werden erst Sex haben wenn wir verheiratet sind.


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#6
25.04.2013
19:21:58


(+2, 2 Votes)

Von antos
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von fink


Es ist einfach unglaublich: "weltweit die soziale Gruppe, die am gesündesten ist."


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#7
26.04.2013
01:06:48


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User timpa354
Antwort zu Kommentar #4 von TheDad


Genau die kriegen Kinder wie die Karnickel und das soll gut für die Weltbevölkerung sein?


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#8
26.04.2013
11:04:28


(0, 2 Votes)

Von Christian
Antwort zu Kommentar #1 von Thorsten1


Dafür hat Utah die höchste Selbstmordrate in den USA und den größten Gebrauch von Antidepressiva (vor allem Prozac)

Artikel "Unhappy in Utah"

Link zu www.cbsnews.com


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#9
26.04.2013
11:13:42


(+2, 2 Votes)

Von Hugo


"The Falls" ist ein gedankenvoller Blick in die Welt zweier junger Männer, die versuchen, ehrlich zu sich selbst zu sein."

Wie soll man ehrlich zu sich sein, wenn die Religion (zum Glück gehör ich dennen nicht an) Dir sagt, das das was Du fühlst eine schwere Sünde ist.
Den Religionen ist es egal, wieviel Menschen, vorallem heranwachsende Selbstmord begehen.
Die Religionen sind doch Unfehlbar.


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