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Kommentare zu:
B.Z. empört sich über schwule Sexspiele


#1 eMANcipation*Anonym
  • 25.04.2013, 17:34h
  • Ich finde es ehrlich gesagt auch ekelhaft, wenn benutzte Kondome oder Taschentücher herumliegen. Und ganz ehrlich: Sex in der Öffentlichkeit oder im Gebüsch muss nicht sein, weder in Berlin noch in den Dünen von GC. Da gibt es nichts schönzureden und auch kein Recht auf Sex in der Öffentlichkeit.
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#2 Thorsten1Profil
  • 25.04.2013, 17:37hBerlin
  • Jetzt kommt natürlich sofort eine Flut von Empörung über die spießigen Heteros, über Diskriminierung usw.
    Ficken in der Öffentlichkeit hat aber nichts mit schwuler Emanzipation zu tun, sondern ist soziale Verelendung. Das gilt für Homos und Heteros gleichermaßen.
    Wahre schwule Emanzipation bedeutet, sich gemeinsam mit den Heteros für eine menschlichere Gesellschaft einzusetzen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
    Wer unbedingt Sex in der Öffentlichkeit will, ist entweder wie ein kleines Kind, dass sich keine Vorschriften machen lassen will oder er braucht eine Therapie. (Es geht nicht darum, was nachts in den Büschen des Tiergartens geschieht, sondern es geht darum, dass nackte Schwule mit steifem Glied am hellichten Tag über die Hauptwege des Tiergartens laufen, vorbei an Touristen, Familien und Kindern.)
    Natürlich bekomme ich jetzt sofort wieder rote Punkte, aber denkt doch mal darüber nach, was schwule Emanzipation wirklich bedeutet!
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#3 XYZ1Anonym
#4 wodnickProfil
#5 Lars3110
  • 25.04.2013, 17:47h
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • Man muss nicht alles glauben, was die Springer-Presse schreibt.
    Klar ist das Cruising-Gebiet, aber am hellichten Tag passiert da selten was.
    Das Foto könnte z.B. gestellt sein oder auch was ganz anderes darstellen.
    Ich bin im Frühling und Sommer sehr oft auf der "Tuntenwiese" zum Sonnen, aber hemmeungsloses Rumsexen vor Joggern und Kindern habe ich da noch nie gesehen - aber die BZ anscheinend.
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#6 wanderer LEAnonym
  • 25.04.2013, 17:54h
  • Von mir aus soll die Polizei dort Ordnungsgelder verhängen. Genauso bei Leuten, die grillen und ihren Müll liegenlassen. Haben diese Kerle kein Zuhause? Parksex stammt aus Zeiten des § 175, sowas hat keiner mehr nötig. Wenn ich fremden Leuten beim Ficken zusehen will, gucke ich einen Porno und kann mir dabei die Akteure aussuchen. Im Park fremde Leute ficken sehen zu müssen, ist eine Zumutung.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.04.2013, 18:02h
  • Sind den Journalisten des Revolverblattes wohl die Themen ausgegangen, was? Billig, billig, billig!
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#8 Timm JohannesAnonym
  • 25.04.2013, 18:04h
  • Antwort auf #3 von XYZ1
  • Aller unterste Niveau, was dort die Autoren A. Grömminger, K. Marrach, S. Meissner und Th. Schröder bei der B.Z. bringen.

    Bestimmte Bereiche des Tiergartens sind schon seit 100 Jahren und mehr beliebter Treffpunkt homosexueller Männer, da hat Autor Christian Scheuß vollkommen Recht. Und es ist eine Frechheit, wenn die B.Z. hundert Jahre zu spät, daraus einen Skandal machen will.

    Im übrigen der fast gesamte Rest des Tiergartens, denn homosexuelle Männer treffen sich da nur in einem ganz bestimmten Teil des Tiergartens, ist für heterosexuellen Sexspiele reserviert. Da kann man täglich durch den Tiergarten im Frühling/Sommer wandern und man wird dort fast überall auf Decken irgendwelche Heteropärchen am Küssen, Streicheln und engumschlungen auf der Decke liegend sehen.

    Das einzige, wo man ein wenig appelieren kann: nehmt Eure gebrauchten Kondome und Taschentücher und werft sie in eine Mülltonne...gilt aber auch genauso für Coladosen, Plastikflaschen, usw.

    Die B.Z., die dem Axel-Springer-Verlag gehört (Ullstein ist eine Tochter davon) ,ist mit diesem Bericht wiedereinmal ganz ganz unten angekommen und bietet unterirdische Berichterstattung.

    Diesmal ein guter Artikel von Crhistian Scheuß, dem ich zu 100 Prozent zustimme.
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#9 strudelbrainAnonym
  • 25.04.2013, 18:06h
  • Bitte Leute, jetzt tut doch nicht so. Auch der durchschnittliche Heterosexuelle hat (hätte gern) Sex in der Öffentlichkeit. Es ist nun mal öffentlicher Raum.
    Daran gibt es grundsätzlich nur zwei ärgerliche Dinge: Wenn andere nicht respektiert werden und der Müll nicht weggeräumt wird. Ob nun im tiefen Gebüsch des Tiergartens (wo nun wirklich kein Jogger vorbei kommt) oder in den Dünen von GC ist dabei völlig unerheblich. Sex unter der Sonne gab es immer, gibt es, wird es immer geben.

    Ärgerlich an dem Artikel sind zwei Dinge: Die offenkundige Meinungsmache der BZ und Schwule, die im Drang nach Bürgerlichkeit ihre eigene Subkultur und Herkunft vergessen und reflexhaft im Chor mit der BZ "ekelhaft" brüllen.
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#10 alexander
#11 Berlin20000Profil
  • 25.04.2013, 18:21hBerlin
  • Mir sind auch schon Männer mitten im Sex beim Spaziergang im Tiergarten begegnet. Das ist nicht schön!
    Und wenn im Text steht, noch nie hätte die jemand angezeigt, kann ich dazu auch nur sagen, wie sollte man das tun? Die Typen beim Sex stören und nach dem Namen fragen? Die werden mir als Frau eher auf die Nase hauen.
    Die Polizei rufen? Bis die kommt, sind die Typen eh fertig.

    Ich finde schon, daß man sich zum Sex soweit in die Büsche zurückziehen kann, daß Unbehelligte das nicht sehen müssen.
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#12 NackedeiAnonym
  • 25.04.2013, 18:52h

  • Die Prüderie gegenüber Schwulen nimmt zu und auch bei Männern allgemein.
    Während die Frauenkleidung und auch Bademode für Frauen immer knapper wird, gibt d für Männer mehr Verhüllung.
    Was auffällt, die jungen Mädchen haben als gegenwärtige Standartkleidung das was Knaben in den 70er getragen haben:
    Knappe Shorts und enge Shirts.
    Nur das es bei Jungs heute alles weit geschnitten ist und länger.

    Nackte Haut zeigen ist bei Männern Out und wird schnell in die Exibitionismus Ecke geschoben.
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#13 FrageAnonym
#14 antos
  • 25.04.2013, 19:16h
  • Antwort auf #2 von Thorsten1
  • "Wahre schwule Emanzipation bedeutet, sich gemeinsam mit den Heteros für eine menschlichere Gesellschaft einzusetzen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen."

    Und Du möchtest jetzt hier allen Ernstes andeuten, Männer, die Sex im Tiergarten haben, übernähmen 'keine Verantwortung'? Schönes, bedeutungsschweres Wort übrigens - wofür oder für wen denn eigentlich? Frei schwebende 'Verantwortung' ohne Präposition und Akkusativobjekt, lieber thorsten1, ist inhaltsleeres Geblähe, loriotsche Politikerrede.

    Zumal es im Artikel oben ja auch um was ganz anderes geht: nämlich die Feststellung, dass die B. Z. die Gründe für die Empörung, als deren bloßes Sprachrohr sie sich ausgibt, erst selbst produzieren musste - Stichwort: Paparazzi-Bilder. Und es geht um die Frage, warum dieser redaktionell erzeugte Volkszorn gerade jetzt aus der Büchse gelassen wird. Hast Du das eigentlich verstanden?
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#15 daVinci6667
  • 25.04.2013, 19:24h

  • Was für eine widerliche konstruierte Geschichte!

    Natürlich glaube ich an die Echtheit der Fotos. Wer sucht, der findet! Sicher haben die erst viele Heten-Paaren aufgespürt. Mit ihnen lässt sich aber weniger Stimmung und weniger Auflage machen.

    Make Love Not War! Ich finde es schön wenn Leute sich Vergnügen und an ihrem Leben erfreuen.

    Mal Hand aufs Herz, fast jeder hat es schon mal draussen getrieben, was ist schon dabei? Niemand macht es mitten auf einem Spazierweg.

    Eben, wer sucht der findet. Deshalb stört es auch keinen, der sich nicht absichtlich daran stören will!

    Mein Vorwurf: Der Artikel will künstlich Abscheu und Homophobie schüren!

    Wir sollten zum Gegenangriff blasen und das "widernatürliche unanständige und perverse" Treiben der Heten dokumentieren!
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#16 Leo GAnonym
#17 chillandAnonym
  • 25.04.2013, 19:54h
  • Antwort auf #11 von Berlin20000
  • Sie schreiben " Mir sind auch schon Männer mitten im Sex beim Spaziergang im Tiergarten begegnet". Ist doch OK. Die stören Sie doch nicht beim Sex. Die Männer laufen einfach vorbei, oder ? Die schauen nicht mal hin, weil sie heterosexuell sind. Und immer schön Kondom benutzen.
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#18 alexander
  • 25.04.2013, 20:10h
  • man fragt sich unwillkürlich, ob dieser "NEUESTEN BZ -NACHRICHTEN", sind das schon die vorgezogenen "SOMMERLOCHfestspiele" von frau friede springer ???
    wenn man bedenkt, das gerade der berliner tiergarten, diese spezielle ecke, seit generationen für homosexspielchen bekannt ist, muss man sich wirklich fragen, was diese artikel, gerade jetzt zu bedeuten haben ???
    hier wird doch wieder stimmung gegen den ""dreckigen homosex"" gemacht und natürlich jetzt vor den wahlen, um die konservativen heten als die "besseren menschen", erscheinen zu lassen???
    die schamlose widerlichkeit, mit der unsere interessen bekämpft werden, lässt keine fragen mehr offen?!
    wir müssen offenbar die verklemmungen, aller heteros ausbaden? WARUM EIGENTLICH?
    hat die liebe friede springer (ehemalige sekretärin von axel!) einen sexuellen trick drauf, mit dem sie axel beerben durfte? welche qualifikation bringt diese "dame" eigentlich mit, um eine ganze nation im bedienen "niederster instinkte", manipulieren zu dürfen??? und dafür auch noch mit bundesverdienstkreuz u.ä. "geehrt" zu werden???
    die infamie dieser neuerlichen kampagne gegen homos, ist kaum noch zu überbieten!
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#19 GayreporterAnonym
#20 Johannes1989Profil
  • 25.04.2013, 20:27hBonn
  • Tolle Replik! Vielen Dank an Christian ... wie einer der Vorposter schon bemerkte - das erschütterndste ist eigentlich, dass jetzt sofort ein paar spießige Schwule auf der Matte stehen und berichten, dass sie das auch ecklig finden. Und es ihnen peinlich ist, dass diese Schwulen den Ruf der "normalen Schwulen" kaputt machen ... Wenn die mal in der Community tonangebend werden sollten, braucht es nur einer politischen Veränderung und die sind die ersten, die ihre "Brüder" ans Messer liefern
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#21 saltgay
  • 25.04.2013, 20:49h
  • Was ist das denn für eine Aufregung in diesem Forum? Ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit hier ein wenig aufzuklären. Daran sieht man auch deutlich, dass sich unter den Diskutanten nur noch ein Minderheit echter Berliner befindet. Zunächst gilt festzustellen: die B.Z. ist die Berliner Lokalausgabe des "Völkischen Beobachters". Diese Zeitung wird ebenso redigiert wie die "BLÖD"-Zeitung. Wer also die Reportage von Günter Wallraff gelesen hat, der weiß, dass solche Geschichten zusammengelogen werden um die Bevölkerung aufzuhetzen. Die B.Z. ist immerhin des versuchten Mordes an Rudi Dutschke mitschuldig. Sie ist schuld an körperlichen Misshandlungen anlässlich vieler Demonstrationen in West-Berlin, weil sie Bürger durch ihre Hetze dazu angestiftet hat.

    Sie hat meinen Cousin mit Namen und Wohnort angegeben, weil er einen tragischen Unfall durch eine plötzliche hirnorganische Störung verursacht hat, die vorher nicht aufgetreten war. Meine Tante und mein Onkel mussten mit Morddrohungen, wochenlangen Beschimpfungen am Telefon zu jeder Tageszeit leben. Das ist nur ein Einzelfall von Vielen, die die B.Z. auf dem Gewissen hat.

    Dass bei der "love parade" Heten Sex im Tiergarten haben, hat zwar Stirnrunzeln hervorgerufen, aber diese mediale Hysterie blieb dabei aus. Die B.Z. hat nach der Ermordung von Benno Ohnesorg ungeniert zur Gewalt gegen Studenten aufgerufen. Für diese Hetze bekäme heute Jeder, der auch nur im Ruch einer linken Gesinnung stünde, eine sächsische Gefängnisstrafe von langer Dauer.

    Ich habe als 13jähriger vögelnde junge Heteropaare an dem alten Gleis der S-Bahn zwischen Wannsee und der Staatsgrenze Richtung Stahnsdorf angetroffen. Deren Geschrei und Gestöhn waren trotz der Schießereien auf der "Rose Range" (US-Militärübungsgelände) unüberhörber. Aber damit konnte man ja keine Buschkowskis hinter dem Ofen hervor locken. Dagegen mit der Mitteilung, dass am benachbarten Tannenberg-Gymnasium seitens der Schülervertretung ein "Liebeszimmer" eingerichtet werden sollte. Das ist kein Witz. Die B.Z. ist Westberliner Spießers liebstes Kind. Dort werden die allerniedrigsten Instinkte bedient. Wer wisssen will, wie es zum Nazi-Reich kommen konnte, der schaue sich einmal die Leserschaft dieses Mistblattes an.

    Daher ist das alles kotgleich, ob im Tiergarten nun Kondome von Schwulen oder von wem auch sonst herumliegen. Dem begrenzten Berliner sei gesagt: das kommt auch in anderen Städten vor. Letztens gab es in Castrop-Rauxel einen solchen Fall: es war ein Mann und eine Frau, die es ungeniert bei Tageslicht im Park trieben und deshalb angezeigt wurden.

    Der vornehme Bildungsbürger jedoch besucht dann zur Befriedigung seiner voyeuristischen Bedürfnisse ein Theateraufführung. Je kulturell wertvoller und intellektuell aussagefähiger, desto heftiger wird dort in allen Stellungen auf der Bühne kopuliert. Darüber berichtet auch die Springer-Presse: als euphorische Theaterkritik im Feuiletonteil der "Welt".
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#22 CarstenFfm
  • 25.04.2013, 21:01h
  • ups... da hatte ich grad ein Nümmerchen in der Mittagspause in Gebüsch der Tuntenwiese in Frankfurts Grüneburgpark
    .... und dann muss ich sowas lesen.

    Also, man sollte natürlich ein paar Regeln einhalten.... nur an blickgeschützer Stelle rummachen - also an Stellen wo nur diejenigen was davon mitkriegen, die es auch sehen wollen - und Kondome, Tücher und andern Müll mitnehmen und entsorgen. Wenn man sich daran hält, gibts keinen Grund zur Aufregung.

    Und damit kann ich Christian Scheuß nur zustimmen: das ist billige Propaganda und Stimmungsmache der Springer Presse.

    Nun, die Berliner wissen doch eh was im Tiergarten passiert und dürften nicht groß schockiert sein.

    Queer.de berichtete doch mal von einen Spanischen Schmutzsender, der Schweule bein Sex in den Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria gefilmt hat - hat auch keinen interssiert.

    Sowas wirft nur ein schlechtes Bild über die Schmutzfinken die voyeuristisch darüber berichten.... ein gewisser Neid, dass das eigene Sexleben langweiliger ist, inbegriffen.
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#23 Tobi CologneAnonym
  • 25.04.2013, 21:01h
  • 1.
    Ich finde es eher empörend, dass irgendwelche Spanner von der B.Z. mit Teleobjektiven Leuten nachstellen, die niemanden stören.

    2.
    Wären das Hetero-Paare würde sich niemand aufregen oder die würden das sogar geil finden und als Boten des nahenden Sommers ansehen.

    3.
    Der konservative Rollback ist wohl wirklich in vollem Gange. Wieso lässt man die nicht einfach in Ruhe Spaß haben?!
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#24 AuslöschernAnonym
  • 25.04.2013, 21:29h
  • Die Zielrichtung ist klar:

    In Zeiten der heterosexistischen Dauerindoktrination gerade von Kindern und Jugendlichen über alle massenmedialen Kanäle, auf allen Straßen und Plätzen, wo junge Menschen es wieder unheimlich "cool" finden (müssen), sich die reaktionärsten männlich/weiblichen Zwangsjacken überstülpen zu lasssen, sollen auch die letzten Überreste schwuler Sexualität und Geilheit aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden.
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#25 TheDadProfil
  • 25.04.2013, 22:19hHannover
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • ""Ich finde es ehrlich gesagt auch ekelhaft, wenn benutzte Kondome oder Taschentücher herumliegen""..

    Du solltest Dir dringend einen anderen Nick zulegen, denn mit solchen Äußerungen machst Du der Wortbedeutung keinerlei Ehre, und Dich danach mit Thorsten1, wanderer LE und Berlin 20000 in eure komfortablen Mehrraumschränke zurückziehen..

    Wer ein bisschen nachdenkt kann sich vielleicht noch an die Love-Parade in Berlin erinnern..

    Dort wurden MEHRFACH Leute festgenommen die während der Love-Parade im Tiergarten in aller Öffentlichkeit Porno´s drehen wollten..

    Der Tenor der Kommentare dazu lautete :
    Wieso ? Laßt sie doch, das stört doch niemanden..

    Ein paar Jahre später passierte das Gleiche auf dem CSD..

    Ein Gruppe aus Tchechien hatte sich den Tiergarten als Drehort ausgesucht..

    Die Kommentare brandeten auf mit :
    Sauerei, Kinderverderber, Ekelhaft und anderem..

    Bloß :
    Auch die Tchechen wollten während des CSD einen HETEN-PORNO drehen..

    Und plötzlich war nach der Info alles stumm..

    Steckt euch euren moralischen Zeigefinger in den Hintern, dort kann er vielleicht noch einiges anrichten..

    Wer andere nicht beim Sex in der Öffentlichkeit des Tiegarten´s beobachten will, kann auch wegschauen, oder einfach woanders entlang gehen, da ist viel Platz..

    Und damit ist der Kommentar für kleine rote Punkte freigegeben -lmw-
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#26 daVinci6667
  • 25.04.2013, 23:52h
  • Antwort auf #25 von TheDad

  • Hallo TheDad

    Kleine Anmerkung zum ansonsten guten Kommentar: In der Öffentlichkeit einen Porno drehen, ganz egal ob hetero oder schwul, das ist dann wieder was GANZ ANDERES. Da ist die Polizei dann schon zurecht eingeschritten!

    Wenn zwei oder mehrere sich irgendwo etwas abseits ihrer Lust hingeben freut mich das. Das geht niemanden was an und ja, da war ich in jüngeren Jahren zu Single-Zeiten auch schon gerne dabei :))

    Bei dem erwähnten Pornodreh MUSSTEN die Darsteller wohl den Regieanweisungen folgen und öffentlich für Geld kopulieren. Das finde ich echt widerlich! Schon schwierig mit all den Leuten im Studio drumherum, aber beim Grossanlass in der Öffentlichkeit, das bedeutet noch zusätzlich Stress und Erniedrigung für die Darsteller.

    Die meisten von uns müssen sich
    schon täglich mit ihrer Arbeitskraft prostituieren, dann mag ich wenigstens das Elend der noch schlimmeren und auch noch öffentlichen sexuellen Prostitution an einem Fest echt nicht sehen!

    Wo wirtschaftliche Zwänge ins Spiel kommen
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#27 odobenusProfil
  • 26.04.2013, 00:13hDüsseldorf
  • Antwort auf #24 von Auslöschern
  • Wir müssten der B.Z. einen Denkzettel verpassen. Wir müssten denen deutlich demonstrieren, dass wir uns diese Aufstachelung zum homophoben Progrom nicht gefallen lassen.

    Wenn wir solidarisch sind und solchen Hassphotographen und -Schreibern z.B. das Werkzeug entziehen oder unbrauchbar machen, dann werden sie sehen, dass wir keine Untermenschen sind, die sich alles gefallen lassen. Auch den homohassenden Möchtegernherrenmenschen können wir das Handwerk legen wenn wir nur vereint zurückschlagen!

    Es ist dieser Staat, der bis zur Angleichung an das DDR-Recht 1994 in aller Offenheit Schwule verfolgt hat und heute diese Hassschreiber vor unser berechtigten Wut schützt und uns mit Repression bedroht!
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#28 timpa354Ehemaliges Profil
#29 Alte TunteAnonym
  • 26.04.2013, 01:22h
  • Antwort auf #3 von XYZ1
  • Nicht mehr viele, das ist wohl das Problem: In den Achtzigern hatte die "BZ" in West-Berlin eine verkaufte Auflage von 300.000 Exemplaren, am zeitungsarmen Montag (bis Anfang der Neunziger folgten einige Blätter der Tradition, dann nicht zu erscheinen, weil sie am Sonntag erschienen waren und man am Sonntag keine Zeitung produzierte) noch mehr. Das Blättchen erreichte vermutlich mehr als die Hälfte der West-Berliner.

    Im vergangenen Quartal lag die Auflage, natürlich im wiedervereinigten Berlin, das fast doppelt soviele Einwohner hat wie damals der eingemauerte Westteil, montags bis samstags noch bei gut 130.000.

    Nebenher: Es ist natürlich toll, daß - wie man hier in manchen Kommentaren sieht - auch bei Schwulen die billige Nummer "Man muß doch mal an die Kinder denken" zieht, die immer veranstaltet wird, wenn es darum geht, irgendwelche Verbote und Einschränkungen zu begründen und zu bewerben.
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#30 vingtans
  • 26.04.2013, 02:44h
  • die hatz und stimmungmache gegen homosexuelle gefällt mir ganz und gar nicht.

    wie wärs mit nem konterbericht über autobahnrastplätze von lkw fahrern, oder straßenstrichs und das widerliche verhalten von heterosexuellen?!

    aber um ehrlich zu sein, mich ekelt es aus eher an unfreiwillig mit sex konfrontiert zu werden. egal wer da mit wem und wie.
    es gibt situationen da ist dass unpassend...
    ich erinner mich als ich mal mit meiner 6 jährigen schwester am baggersee war und das pärchen (hetero) neben uns angefangen hat zu vögeln.
    war sehr unangenehm für mich, ich hab kein problem mit sexualität... aber an dem tag wollte ich nur nen bissel planschen und keiner 6 jährigen erzählen dass der mann da der frau nicht wehtut.

    wenn es menschen die öffentlichkeit kickt.. oder was auch immer, dann bitte so dann es niemand mitkriegt der dass nicht mitkriegen soll.
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#31 Miguel53deProfil
  • 26.04.2013, 05:37hOttawa
  • Ich haette da noch in prima Thema fuer die B.Z. als Ergaenzung dieses fein recherchierten Artikels. Schickt die vier Reporter doch mal in die Vatikanischen Gaerten. Da kaemen sie dann vermutlich aus dem Knipsen gar nicht mehr raus.
    Und wer weiss, wenn da so ein fescher Schweizer Gardist oder ein junger Seminarist versucht, die Vier zu ueberzeugen. Wenn auch nicht vom katholischen Glauben.... Auf nach Rom, Maenner!
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#32 HannibalEhemaliges Profil
  • 26.04.2013, 06:15h
  • Brandaktuell! Im Tiergarten wird seit, keine Ahnung, 50 Jahren gecruist. Sogar unter Aufsicht der Polizei. Dass Die BZ das erst jetzt herausfindet ist hochnotpeinlich!
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#33 paren57Ehemaliges Profil
  • 26.04.2013, 07:11h
  • Die Kampagne ist insgesamt ja nicht neu. Es ist ja schon seit Jahren so, dass immer mehr FKK-Strände, speziell im Osten, geschlossen wurden, weil dort plötzlich verklemmte West-Touristen auftauchten und sich "gestört" fühlten. Auch sind an den offiziellen und inoffiziellen Nacktbadestellen die alten Säcke meiner Generation in der Überzahl. Insofern scheint die Kampagne eine gewisse Wirkung erzielt zu haben.
    Bei den Heten-Journalisten scheint mir aber auch ein gewisser Neidfaktor eine Rolle zu spielen. Es ist unter schwulen Männern in Cruising-Gebieten nun mal einfacher, zu Sex zu kommen. Da fassen sich wildfremde Männer bei entsprechender Sympathie ungeniert in den Schritt und legen los. Das sollten wir uns auch nicht nehmen lassen. Aber auch das geschieht eher hinter Büschen und mit Einbruch der Dämmerung. So what? Mir ist allemal lieber, wenn sich Menschen an einem zurückgezogen Plätzchen in Zuneigung verbunden fühlen als andernorts aufeinander zu schießen. Da setzt aber der konservative Journalismus die Prioritäten genau andersrum und verlangt nach Heroen. Und das ist für mich das eigentlich Perverse. Insofern mal zurück in längst vergangene Zeiten: Make love, not war! Sex ist die natürlichste Sache der Welt, und die soll nun ausgerechnet aus der Natur verbannt werden?
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#34 herve64Profil
  • 26.04.2013, 08:08hMünchen
  • @ Christian Scheuß:

    Du hast bei dem Satz " So jemand darf jetzt auch noch in Frankreich heiraten." noch das Attribut "Erbfeind" vergessen, so quasi zum Unterstreichen.

    Ansonsten vollste Zustimmung: hier delektieren sich Paparazzi einer mit einem gewissen Leumund behafteten Boulevardpostille an ihren voyeuristischen Trieben, um gleichzeitig ein gefundenes Fressen für Katholiban, Neonazis und vor allem "besorgter" Diplommuttis zu liefern, um ihrer Sexualfeindlichkeit bzw. eigenen Unfähigkeit, ein befriedigtes Sexualleben zu führen und ihren Hass auf sich selbst auf andere projizieren zu können.

    Wie man dieses Vorgehen beschreiben könnte? Sehr einfach: ich denke, das ist ein perfides Verbrechen.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 daVinci6667
  • 26.04.2013, 09:14h
  • Antwort auf #33 von paren57

  • "Mir ist allemal lieber, wenn sich Menschen an einem zurückgezogen Plätzchen in Zuneigung verbunden fühlen als andernorts aufeinander zu schießen. Da setzt aber der konservative Journalismus die Prioritäten genau andersrum und verlangt nach Heroen. Und das ist für mich das eigentlich Perverse. Insofern mal zurück in längst vergangene Zeiten: Make love, not war!"

    Danke, genau meine Meinung!

    Und Kindern, die das zufällig mitkriegen sollten zu erklären, dass sich das Pärchen liebt und/oder die beiden einfach Spass mit sich und ihren Körpern haben ist doch viel angenehmer, als ihnen wegen Militärparaden den Krieg und das Töten erklären zu müssen.

    Und der das anders empfindet, sollte sich mal eine Therapie überlegen!
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#36 FennekAnonym
  • 26.04.2013, 09:39h
  • Wie oft habe ich nicht schon Hetero-Paare im Sommer am hellichten Tag in Parks, an Baggerseen, etc. rumvögeln sehen... Da regt sich seltsamerweise niemand auf.

    Da sieht man wieder mal, dass wir immer noch Menschen 2. Klasse sind, was der Regierung ganz gut passt. So können sie ihre Diskriminierungspolitik weiter durchziehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#37 luxi81Profil
  • 26.04.2013, 09:40hHamburg
  • gestern abend saß ich auf dem balkon und wollte etwas relaxen nach der arbeit und was musste ich sehen? 2 karnickel die es hemmungslos auf der wiese trieben - direkt vor meiner hütte - die b.z. wollte hierzu leider keinen artikel aufgeben und auch die bullerei wollte leider keine anzeige aufnehmen .... (ironie off)

    sex ist sowas von natürlich - vor 5.000 jahren haben wir es noch wie die affen vor der gemeinschaftshöhle getrieben, tiere treiben es ganz ungeniert in zoologischen gärten vor den augen unserer kinder - oooooh mein gott - und nun b.z.?

    unsere perfide gemeinschaft ist einfach nur skandalös verprüdet und verstrickt in einem labyrinth x-tausender verworrener moralvorstellungen. für mich ein klarer verstoß gegen das recht auf freie selbstbestimmung.

    nur in einem punkt stimme ich zu:

    jungs, nehmt das gefühlte 10 gramm schwere zellophan-organische-latexüberbleibsel mit und haut es in die tonne. ich denke, ein jeder würde auch die nase rümpfen und sich ärgern, wenn das recht auf freie liebe neben den letzten gärenden steakresten der vorgangsgriller geschehen muss.

    auf und habt spaß - der frühling ist da - scheiß auf die b.z.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 ImmerhinAnonym
  • 26.04.2013, 10:33h

  • Bei der ganzen Aufregung sollte Mann nicht das Gute übersehen: Immerhin scheinen viele Leute dort überhaupt Kondome zu benutzen!
    Das ist doch wenigstens etwas ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#39 SchlaglichtAnonym
  • 26.04.2013, 11:53h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • "Dort wurden MEHRFACH Leute festgenommen die während der Love-Parade im Tiergarten in aller Öffentlichkeit Porno´s drehen wollten..

    Der Tenor der Kommentare dazu lautete :
    Wieso ? Laßt sie doch, das stört doch niemanden..

    Ein paar Jahre später passierte das Gleiche auf dem CSD..

    Ein Gruppe aus Tchechien hatte sich den Tiergarten als Drehort ausgesucht..

    Die Kommentare brandeten auf mit :
    Sauerei, Kinderverderber, Ekelhaft und anderem..

    Bloß :
    Auch die Tchechen wollten während des CSD einen HETEN-PORNO drehen..

    Und plötzlich war nach der Info alles stumm.."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#40 TheDadProfil
  • 26.04.2013, 14:01hHannover
  • Antwort auf #26 von daVinci6667
  • Laß uns jetzt bitte nicht in die Diskussion über Abhängigkeitsverhältnisse bezahlter Arbeit abgleiten..

    Wer sich entscheidet einen Porno zu drehen trifft die Entscheidung zumeist für sich selbst..

    Und jeder von uns schaut sie sich an..

    Es war mir vor allem wichtig die immer noch unterschiedliche Wahrnehmung darzustellen..

    Bei der Love-Parade handelte es sich um eine offenbar als Hetero wahrgenommene Veranstaltung, beim CSD offensichtlich um eine schwule..
    In beiden Fällen wurde an einem Heten-Porno gearbeitet, und einmal war es Bäh, und einmal OK..

    Das geht so nicht..
    Zumal wenn gewahr wird das mangelhafte Information zur unterschiedlichen Beurteilung der Situation führt..

    Im Fall des CSD war ich vor Ort, und kann daher behaupten daß sich das Ganze recht verdeckt abgespielt hat, dem Regisseur ging es wohl eher um das Einfangen der Stimmung und der Bilder, die sich am Rande des CSD einfangen ließen..

    Aber hier geht es doch darum das eine Postille des Boulevardjournalismus Stimmung gegen die öffentliche Wahrnehmung schwuler Wirklichkeiten macht, und dabei völlig ausblendet, das Hetero-Wirklichkeiten sich genauso abspielen, mit den gleichen Sex-Spielen, an den gleichen Orten..

    Und das kann Mann ja nicht einfach so hinnehmen, und dann noch wie Thorsten 1 in anderen Threads explizit darauf hinweisen wie BÄH das Ganze doch ist, bloß weil es eben schwuler Sex ist..

    Das sich dann hier kommentierende Leute mit einem Nick schmücken der aussagen soll das Mann sich von althergebrachten Konventionen befreien müsse, und sich dann selbst als reaktionäre Typen entpuppen, ist schon ein starkes Stück..

    DAS muß ich genauso wenig lesen, wie ich mir Heten-Sex im Tiergarten anschauen muß..

    Wenn andere darauf hinweisen das Mann "das Heutzutage nicht mehr nötig" hätte..

    Ach ? Echt ?
    ALLE sind geoutet, haben ein Zimmer das sie abschließen können um bei Mutti zu Haus mit dem Freund zu poppen ?

    Offenbar habt ihr KEINE Ahnung wie viele LGBT-Menschen eben KEINE Möglichkeit haben, zu Hause bei Muttern in aller Ruhe Sex zu haben, und die treiben´s dann eben im Tierpark in Berlin, im Clara-Zetkin-Park in Leipzig (schönen Gruß an wanderer LE), am Rhein-Ufer, in Parkhäusern oder zwischen Müll-Containern in Hochhaus-Schluchten in Hohen-Schönhausen oder am Mümmelmannsberg..
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#41 alfiAnonym
  • 26.04.2013, 17:46h
  • Böse Zungen behaupten, auch ein späterer Papst habe sich schon im Tiergarten vergnügt -nachts.
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#42 paren57Ehemaliges Profil
  • 26.04.2013, 18:33h
  • Nebenbei bemerkt: Im Paradies waren Adam und Eva auch nackt und haben es ja offentlich im Freien getan.

    Man mag an die Geschichte glauben oder nicht. Sie zeigt aber, dass in den Anfägnen dieser Religion Sexualität überhaupt nichts Sündiges gewesen zu sein scheint. Erst die späteren Funktionäre, denen es um Machtausübung ging, scheinen begriffen zu haben, dass man die Leute erpressen kann, wenn man einen Urtrieb verbietet und als Todsünde verteufelt. Und diese Perfidie haben sie ja dann auch zur Perfektion getrieben.
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#43 bigotte medienAnonym
  • 28.04.2013, 00:37h
  • Der Artikel wundert mich nicht.
    Die Bigotterie und Ungleichbehandlung zwischen Homo und Hetero gibt es auch in seriösen Medien.

    Gestern beim deutschen Filmpreis gab es eine Auffhrung des Friedrichsstadtballetts.
    Alle Tänzer waren weiblich und im knappen Bikini.
    ( Männliche Tänzer gab es natürlich nicht)

    Keinen stört es das die Frauen sich vor den Zuschauern im Publikum räkeln, obwohl im Publikum Kinder sitzen.

    Aber bei Männern und insbesondere schwulen Männern stellt man sich immer an.
    Man stelle sich vor Tänzer , die weder weiblich noch Drag Queens sind und die kaum was anhaben, hätten dort vor den Kindern getanzt...die Empörung wäre groß.
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#44 antos
#45 stromboliProfil
  • 28.04.2013, 04:02hberlin
  • Antwort auf #36 von Fennek
  • wenn da im tiergarten zwei menschen aufeinander liegen, denkt man bei mann-frau gleich an ein turtelndes liebespaar.. wie niedlich, so der heteronormative wahrnehmungskick; liegen da zwei männer aufeinader, machen die gleich igitt sex...

    Das die heten dabei ebenso öffentlichen sex machen und nur nicht ins gebüsch sich verdrücken, sondern eben in missionarsstellung oder in löffelchenhaltung sich beglücken, macht den unterschied..
    Meist haben sie sich zuvor bereits abgeklärt und kennen sich, während wir schwulen noch suchen oder schon wieder geil sind von der ständigen überrepräsentation sexueller angebote...

    Schuld an allem der zögerliche frühling, der die büsche immer noch kahl wirken lässt!
    Vieleicht ein hinweis für die parkgärtner,:pflanzt
    mehr ganzjährig grünendes kraut!
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#46 Miguel53deProfil
#47 mash26Profil
  • 28.04.2013, 12:31hKiel
  • Kaum nachvollziehbar dieser Artikel und einige Kommentare dazu.

    Weil es schon seit 100 Jahren dort praktiziert wird, darf man sich jetzt nicht mehr darüber aufregen? Was ist das für eine Logik. Was wir immer so gemacht haben, soll auch immer so bleiben und keiner soll das kritisieren dürfen. Wie konservativ ist das denn? Sie sind in Ihrer Denke noch schlimmer als die vermeintlich konservative und starre Springerpresse. Und darf ich mir als Mitbürger oder gar als Journalist nicht selbst meinen Zeitpunkt mehr aussuchen, wann ich etwas kritisiere? Zum Beispiel zu meiner Lebzeit, denn vor 100 Jahren konnte ich das noch nicht? Zum Beispiel auch mitten in der hitzigen Debatte um Homoehe-Gleichstellung? Egal, was sie selbst darüber denken und welche verschwörerischen Theorien ihre Gehirnfalten durchforsten, eins bleibt und sollte so bleiben: Das Recht was sie sich zusprechen, der freien Meinungsäußerung, steht auch der anderen Seite frei. Und man muss sich nicht für die Krone der Schöpfung halten und die Anderen für dumme kampagnengesteuerte Wesen halten. Man darf auch soviel Selbstbewusstsein haben und auch anderen Menschen eine eigene Meinung/Empfinden und eigenes Denkvermögen zugestehen, auch den "Springer"leuten, die sie ja als eine Art eigene Art von Menschen betrachten und deswegen alle in einen Topf schmeißen.

    Ich denke es gibt zwei Arten von Homosexuellen.

    1. Die Verstoßenen oder sich so fühlenden: Wollen mit dieser Gesellschaft nichts zu tun haben und stellen ihre eigenen Regeln auf und zwar so, dass sich die meisten anderen daran stoßen müssen. Das auch dieses Land eine Geschichte hat, die uns sozial und kulturell prägt, wollen diese Menschen nicht wahrhaben. Dann werden plötzlich Adam und Eva als Beispiele gebracht um daraus eine Legitimität des öffentlichen Ficks im Berliner Tiergarten im Jahr 2013 abzuleiten??? Bei uns läuft nunmal keiner draußen auf der Straße nackt rum und vögelt durch die Gegend. Kenne ich so nicht. Und genau so ist auch weltweit. So ist das nun mal, man kann die Augen davor verschließen, aber so ist das! Ein Kondom ist auch keine Milkyway- oder Grillwürstchen-Verpackung, sondern ein Komdom mit Ejakulat! Wer den Unterschied nicht mehr feststellt, kann auch getrost auf dem Mond leben. Jedenfalls ist derjenige von an die 90 % seiner Mitmenschen entfremdet. Dass es sehr schwierig wird einen gemeinsamen Nenner und gemeinsame Werte mit seinen Mitmenschen zu finden, ist logisch. Das liegt aber weniger an seinen Mitmenschen.

    2. Dann gibt es Schwule, die "nur" eine andere sexuelle Orientierung haben, aber fest in dieser Kultur verwurzelt sind: Diese stellen einfach fest, dass Sex in der Öffentlichkeit für Heteros und für Homos gleichermaßen unangemessen in unserer Kultur sind. Ja unsere Kultur ist sexistisch und sie spielt gerne mit den Reizen (das ist noch seeehr weit entfernt vom sexuellen Akt), aber der offene Sex vor anderen Menschen ist einfach nur die komplette Enthemmung. Wer an diesem Gefühl Spaß hat, sollte sich doch bitte in privaten Treffen und privaten Räumen dazu hinreißen. So frei ist unsere Gesellschaft. So wäre zumindest sichergestellt, dass alle anwesenden mit dem gesehenen Einverstanden sind. Im Park werden hingegen Menschen damit konfrontiert, die es wahrscheinlich nicht sehen wollen und die es durchaus anekelt. Es ist doch ganz einfach. Wir machen auch keine Laute Musik an im Bus, zumindest empfinden wir es als asozial, wenn uns ein Einzelner seinen Musikgeschmack aufdrängt. Nichts anderes ist diese Tiergarten Geschichte, einfach nur asozial.

    Aber nur als Anmerkung: Die totale Enthemmung sollten diese Menschen auch mit Vorsicht und bitte mit Bewusstsein genießen. Wir wissen aus unserer Geschichte, was die totale Enthemmung auch bedeuten kann. Wenn man sich solchen Lüsten hergibt, sollte man genau wissen in welchem psychologischen Fahrwasser man schwimmt und vielleicht doch lieber an seinem abgestumpften Sexualempfinden arbeiten.
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#48 finkAnonym
  • 28.04.2013, 13:00h
  • Antwort auf #47 von mash26
  • deine einteilung in zwei "schwulenarten" sagt mehr ueber deine auf mich recht altmodisch anmutenden vorurteile als ueber die realität. da fehlen nämlich ungefähr hundert zwischen- und mischformen.

    nur weil man sex im freien mag, muss man deswegen noch kein mensch sein, der sich "ausgestossen" fuehlt, nicht in die gesellschaft integriert ist oder in allen bereichen vollkommen andere werte vertritt als die mehrheit.

    ein wirklich seltsamer und weltfremder kurzschluss, den du da ziehst.

    und mit verlaub: du scheinst selber einfach zu wenige klappengänger persönlich zu kennen, um dir ein urteil wirklich erlauben zu können.
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#49 TheDadProfil
  • 28.04.2013, 13:08hHannover
  • Antwort auf #47 von mash26
  • Nein, ist es nicht..

    Es MUSS Schwulen erlaubt sein was Heten sich herausnehmen..

    Dazu gehört neben dem öffentlich kenntlich sein das es sich um ein Paar handelt, in dem Händchen-haltend flaniert wird, auch der Sex an "ungewöhnlichen Orten" den einige als "Fetisch" betreiben, andere aus der Notwendigkeit gar keine andere Möglichkeit zu haben..

    Mann könnte die "Aufregung " gerade noch irgenwie verstehen, wenn sich das Pärchen mitten auf einem Weg oder einer von allen Seiten einsehbaren Wiese vergnügt hätte..

    Alleine das bemühen eines Teleobjektives und das Fehlen von Anzeigen a la "Erregung öffentlichen Ärgernisses" ist schon bezeichnend für die grundsätzliche Situation..

    Wie oben beschrieben gibt es einen "Rückschritt" in der Freiheit, allein schon daran messbar das in den Ostländern seit Jahrzehnten so genutzte FKK-Bereiche an Baggerseen und der Ostsee immer mehr zurückgedrängt werden..

    Ginge es hier allein um die Schönheit der Natur, könnte Mann verlangen, willst du sie sehen, dann zieh dich aus..

    Aber die "Vorgänge" laufen anders ab..
    Massive "Beschwerden" führen quasi zur "Auflösung" von Freiheitsräumen..

    Ähnliche massive "Beschwerden" werden auch immer wieder im Vorfeld von CSD´s laut, wo "viel zu viel nackte Haut" "entdeckt" wird, was SO angeblich mit dem Charakter einer Demonstration nichts zu tun hätte..

    In jeder schlechten Telenovela werden wir mit heterosexuellen Nacktszenen von Frauen und Bettgeflüster weit vor 18 Uhr "versorgt", während ein Film in dem der nackte Hintern eines hübschen jungen Mannes den Mann hinter einer Milchglasscheibe erahnen kann, mit dem Hinweis versehen wird :"Die folgende Sendung ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet", und eine Ausstrahlung kommt vor 22 Uhr nicht in Betracht..

    Daher noch einmal :

    Wer es nicht ertragen kann Menschen zu sehen die miteinander Spaß haben, der soll wegkucken, oder einfach woanders entlang gehen..
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#50 mashap24Anonym
  • 28.04.2013, 18:26h
  • Antwort auf #48 von fink
  • Ich gebe ja zu, dass eine Einteilung in zwei Typen von Homosexuellen für die Realität zu kurz greift.. ja die Welt ist nicht nur schwarz/weiß. Man kann aber nicht jeden Sachverhalt bis ins kleinste Detail durchdiskutieren und muss Vereinfachungen und Verallgemeinerung treffen. Wichtig ist nur, dass man sich dessen Bewusst ist! Und jederzeit bereit ist, die getroffene Verallgemeinerung zu hinterfragen.

    Wer denkt, er könne in der Öffentlichkeit Sex haben, obwohl andere schon fürs Nackt sein in der Öffentlichkeit bestraft werden,... ja das ist ein "Ausgestoßener", der überhaupt kein Gefühl mehr dafür hat, was in Ordnung ist und was nicht, ihm fehlt jegliches Maß. Da kann man mit Geschichte, Adam und Eva, Philosophie, Ethik kommen, am Ende ist es in unserer Gesellschaft unangebracht. Wenn man seinen Trieben nachgehen will und das sollen die Leute ja auch ruhig tun... wir wollen ja nicht, dass die Leute irgendwelche freudschen Psychosen entwickeln, aber bitte einfach an die Regeln dieser Gesellschaft halten. Und unsere Regeln sind sehr frei und sehr tolerant. Alles ist möglich, es kommt nur auf das "wie" an. Wer immer noch stänkert ist ein bisschen asozial. Aber gut die gibt es auch unter Homosexuellen natürlich.. wie du schon sagst, nicht alles Schwarz/Weiß. ;-)
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#51 finkAnonym
  • 28.04.2013, 18:45h
  • Antwort auf #50 von mashap24
  • >"Alles ist möglich, es kommt nur auf das "wie" an. Wer immer noch stänkert ist ein bisschen asozial."

    beide sätze halte ich nicht nur fuer ein bisschen zu schwarzweiss, sondern fuer grundfalsch.

    gesellschaftliche regeln auch dann mal in frage zu stellen, wenn sie auf einem breiten konsens beruhen, ist fuer mich auch eine form "sozialen" verhaltens und nicht, wie du wiederum allzu leichtfertig pauschalisierst, "asozial".

    wo wäre denn unsere gesellschaft, wenn niemand je regeln in frage stellte? wir bräuchten keine demokratie, wenn regeln unhinterfragbar wären und wir wären keine, wenn jede_r, der_die das tut, dadurch zur_m "ausgestossenen" wuerde (welch dramatische wortwahl uebrigens! haben wir's vieleicht doch ne nummer kleiner?).
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#52 mash26Profil
  • 28.04.2013, 18:48hKiel
  • Als Homosexueller:

    Einfach nur traurig, dass Bild, was der Autor, viele Kommentatoren und vorallem ihre Bewertungen der Kommentare nach außen abgeben.

    Nicht der B.Z. Artikel ist ein Steilvorlage für Homophobie... sondern IHR!
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#53 mash26Profil
  • 28.04.2013, 19:07hKiel
  • Man kann alles Hinterfragen. Das Hinterfragen sollte aber auch Sinn machen und die Gesellschaft voran bringen.

    Du kannst auch hinterfragen, wieso ein Mathelehrer des Gymnasium XY nicht während des Unterrichts im ABI-Jahrgang ejakulieren sollte. Er hat Lust dazu, die Schüler sind erwachsen... also wieso soll das nicht machen?

    Am Ende bleibt es aber so, dass die Freiheiten des Einen dort aufhören, wo die Freiheiten des Anderen beginnen.

    Ich finde es ganz Sinnvoll, dass wir die Vereinbarung getroffen haben, kein Sex in der Öffentlichkeit, weil ICH es nicht sehen will. Ich will das kontrollieren können, bei wem ich sowas sehen will und bei wem nicht! Und die Uschi von Nebenan will ich nicht sehen.

    Aber startet ruhig eine Revolution für den Fick im Tierpark.
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#54 finkAnonym
  • 28.04.2013, 20:54h
  • Antwort auf #53 von mash26
  • mir ging es, was das infragestellen von regeln angeht, nicht um diesen spezialfall, sondern um deine pauschalisierungen und deien uebersteigerte wortwahl. aber das muss ich wohl nicht wiederholen.

    >"Aber startet ruhig eine Revolution für den Fick im Tierpark."

    das ist gar nicht notwendig, weil das fuer nahezu niemanden ein problem darstellt, solange nicht irgendwelche leute sich den hals verdrehen, um in den bueschen etwas zu entdecken, ueber dass sie sich dann aufregen können.
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#55 TheDadProfil
  • 28.04.2013, 21:49hHannover
  • Antwort auf #50 von mashap24
  • ""Wer immer noch stänkert ist ein bisschen asozial""..

    Wenn also die Heten gegen die Öffnung der Ehe sind, und damit gegen die Freiheiten der LGBT´s "stänkern" sind sie asozial ?

    OK, da gehen wir konform..

    Wenn aber die "gefühlte Mehrheit" der Gesellschaft sich schon so aszial verhält, was bin ich dann ,wenn ich stänkere ?

    Ein freiheitsliebender Sozialreformer ?

    Es IST in dieser Gesellchaft nicht alles geklärt, nicht alles konform, so lange nicht alle die gleichen Rechte haben..

    Wo in welchem Gesetz steht das Mann allein für´s blank ziehen bestraft wird ?

    Wo kein Kläger, da kein Richter..
    Das gilt auch und im besonderem Maße für Sex in der Öffentlichkeit..

    Kuck Dir das Foto an..
    Ist DAS schon schwuler Sex ?

    Verglichen damit müßten wir jede Zweite Hete am Strand wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses belangen lassen..

    Mann muß schon sehr genau hinschauen um überhaupt ein bisschen nackte Haut zu entdecken, und wenn der Foto-Roman der BZ nicht noch eine unveröffentlichte Fortsetzung bietet, lockt sie keinen Voyeur hinter dem Ofen hervor..

    Der eigentliche Skandal ist die Wortwahl des Springer-Blattes der sich zur Sittenwacht berufen fühlt..

    Und was genau war noch einmal der Grund warum Kinder so etwas nicht sehen dürfen ?

    Weil die meisten Eltern zu unbegabt sind es ihrem Nachwuchs vernünftig zu erklären..

    Wenn jetzt im Frühling allüberall die Enten ihre Partner von hinten über die Straße schieben ist das "natürlich"..

    In ein paar Wochen hören wir dann wieder die Verkehrsmeldungen im Radio : "Achtung, eine Enten-Familie auf der A 100 in der Nähe der Avus", und viele denken, ach, wie niedlich, und ich denke, boah, wie hetero..

    Viele Eltern gehen mit ihren Kindern in den Zoo, damit sie dort sehen können, was sie zu Hause nicht sehen sollen : SEX..

    Schwule Pinguine sind der Renner bei den Kids, und Elefanten-Bullen können ihren Schwanz genauso bewußt lenken wie den Rüssel..

    DAS zeigt Mann den Kids AM NACHMITTAG IN ALLEN ARD-PROGRAMMEN, aber wenn sich zwei Junxx im Tiergarten ein bisschen lieb haben ist es Pfui und Bääh..

    Ihr habt sie doch nicht alle..
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#56 alexander
  • 29.04.2013, 23:00h
  • Antwort auf #47 von mash26
  • junge ich möchte dich nicht angreifen, mit deinen 26 jahren, aber wir leben nicht mehr in den 50igern, abgesehen davon das, speziell in berlin, in den jahren vor dem 2.weltkrieg, weitaus hemmungsloser (allgemein, also auch hetero!) sex praktiziert wurde!
    ich stamme auch aus der provinz, hatte aber mit 26 jahren schon eine 10jährige beziehung hinter mir, weil ich mir sehr zeitig über meine veranlagung im klaren war. und auch schon in den frühen 60igern, war flüchtiger einvernehmlicher männersex,in der provinz, überhaupt kein problem! (wenn man wollte?) im gegenteil, eher ungefährlicher, als in einer grossstadt, logo!)
    will sagen, an dieser stelle geht es bestenfalls um die sexuelle "bandbreite" des einzelnen, ob schwul oder hetero und nicht um die analyse einzelner verhaltensweisen beim sex?
    aber gerade die sollte jedem selbst überlassen bleiben! wie man "persönlich dazu steht, "darf man sich ja "noch aussuchen"?!
    moral, ist eine sehr persönliche angelegenheit und muss jeder, der sie braucht, mit sich selbst ausmachen!
    aber das kommerzielle treiben, auf kosten der allgemeinheit (dazu gehören auch wir schwule!!!), mit einem bewussten missbrauch derselben, ist eine absolute schweinerei!
    das nenne ich mal SCHAMLOS!!!
    natürlich wird zum jetzigen HOMODEBATTENZEITPUNKT, die situation von diesen schundblättern genutzt, auflage zu erzielen? und genau das ist der wunde punkt, hier wird kohle gemacht und auf gefühlen einer "angeblichen minderheit" herumgetrampelt, ohne rücksicht auf verluste, hauptsache die auflage stimmt!!!
    z.b., ich habe auch schon überlegt bei RTL anzufragen, ob sie nicht eine realityserie über schwulen alterssex drehen wollen, "AN ORIGINAL SCHAUPLÄTZEN"???(ironie aus!)
    vor allem, seien wir doch mal ehrlich, wer im gebüsch vögelt, bekommt doch immerhin auch noch die PRESSEBUSCHPILOTEN mit, oder???
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#57 odobenusProfil
  • 30.04.2013, 01:18hDüsseldorf
  • Antwort auf #53 von mash26
  • Du hast da keine Vereinbarung mit mir getroffen. Staat und Kirche haben das oktroyiert. Wenn du eine Ejakulation im Zwangsschulunterricht mit einer in einem Park gleichsetzt, dann sind deine Verstandesleistungen im Bereich eines durchschnittlichen Springer-Hetzers oder eines CDU-Funktionärs.

    Wenn du dich mit der Heterosexistischenwahnwelt so sehr identifizierst, dass du auch keine Homosexualität in der Öffentlichkeit sehen willst, denn nur um die geht es der Springer-Presse, dann bist du auch genauso homophob geerdet. Es geht nicht um die Revolution, sondern um die Abwehr der Konterrevolution, denn es wird in öffentlichen Parks gefickt. Wären das Heten, dann hätte das Sexistenblättchen dies als "heiße Nummer" bezeichnet. Dadurch, dass du dich mit deinen Unterdrückern identifizierst und gleichziehst wirst du nicht weniger unterdrückt, sondern nur andere noch mehr. Dass du dabei selbst auf der Strecke bleibst ist mir egal, weil mich das Leid von Homophoben nicht interessiert!
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#58 stromboliProfil
  • 30.04.2013, 09:18hberlin
  • man muss vieleicht ein wenig auch auf die vorgeschichten betreffs tiergarten eingehen..

    Das schwule seit bestand des tiergartens dort cruisen ist bekannt hin in die couplets von wilhelm bendow..
    dass sich mit erstem grün dort alles tummelt das sich sexueller triebabfuhr tätigt ist auch nichts neues.
    Während der mauer teilte sich der tiergarten in heterosex und schwulensex.. letzterer am rand der siegessäule hin zum landwehrkanal-zoo.
    Auf der gegenüberliegenden seite und im mauerbereich war den heteros vorbehalten.. dabei unterteilt in komerziell-strich und zufallsbekanntschaft.
    Noch heute ist der obere teil der nun an das potsdamer platz areal anschließt, nächtens von heten genutzt..

    Am grossen see -vom zoo kommend liegt gegenüber dem u-bahnluftschacht eine insel die bis in die 80ziger über eine holzbrücker erreichbar war.. ein eldorado...
    Gartentechnich ist der tiergarten als engliche landschaft angelegt der ballungsorte mit viel gebüsch und baumgruppen und großzügigen blickschneisen organisiert ist.
    Gerade diese buschgruppen sind ziel und versammlungsort für freiluftsexliebhaber und werden von der gartenverwaltung ebenso regelmäßig zwecks homosexueller verkehrsbehinderung runter geschnitten.. was man daran erkennt, das jeweils die teile regelrecht abgeholtzt werden, die im saisonjahr zuvor der haupttreffpunkt der schwuppen war und in folge die schwuppen zwingt immer weiter zu ziehen wie die bienen zwecks bestäuben, um neue , sichere buschanlagen zu finden... Das ganze dreht sich dabei im kreise , weil soviel buschareal weder vorhanden, zweckdienlich und großräumig genug, um hunderte abendliche gäste aufzunehmen...
    Wobei aus trotz vieleicht, einige an ihren angestammten plätzen bleiben und trotz kahler büsche dort ihre angestammten partner suchen...
    Denn was viele nicht wissen: eigentlich kennt sich fast jeder und jeden..
    Man kennt die vorlieben und erlebten ablehnungen und toleriert sich in einem reigen von spannen-mitmachen oder einzelaktion.
    Irgendwie eine treue , eingeschworene gruppe
    mit sporadischem neuzugang in der sommerhitzte.
    Und natürlich die touristen...
    Die stolpern querfeldein auf der suche nach dem richtigen kick.

    Das thema der "sichtbarkeit" war ja schon mal hier angesprochen und diskutiert...
    müßig, sich den sermon jener anzuhören, die sex wieder in die stille des eigenen schlafzimmers sperren wollen, um das kleine schmutzige vergnügen dem sie frönen nicht ihren nachbarn oder arbeitskollegen offenbaren zu müssen..
    Aber das ist eine verdrängungs und selbstbestrafungsgeschichte, seit es homosexualität gibt, und seit schwules und öffentlichkeit einander als reizthemen gegenüber stehen.

    Wer allerdings hier aus "unseren" reihen meint nach ordungshüter und aufräumen rufen zu müssen, hat was auf maul verdient!
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#59 stromboliProfil
  • 30.04.2013, 09:37hberlin
  • ps.: die erwähnte holzbrücke wurde aus eben jenen erwägungen der unterbindung homosexueller kontaktaufnahmen abgebaut, um so die insel wieder zu neutralisieren...
    soviel zur homopolitig bezirk tiergarten, heute mitte.
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#60 Peter SingerAnonym
  • 30.04.2013, 10:02h
  • Leute, die Sex in Stadtparks haben gehören eingesperrt und therapiert. Die können sich auch ein Hotelzimmer nehmen.
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#61 stromboliProfil
#62 TheDadProfil
  • 30.04.2013, 15:04hHannover
  • Antwort auf #60 von Peter Singer
  • ???

    Leute die Menschen wegen einvernehmlichen Sex einsperren wollen, sind die einzigen die Mann einsperren muß ! ! !

    Es gibt auch Therapien für Leute die Sex als etwas ansehen was versteckt stattfinden soll !

    Alles was zwei Menschen einvernehmlich miteinander anstellen, geht einen Dritten NICHTS an !

    Weder Dich, noch ein Postille wie die BZ..

    Das es Menschen gibt die sich kein Hotelzimmer leisten können, kommt Dir wohl nicht in den Sinn ?

    Das es MASSENHAFT Hetero-Sex in der Öffentlichkeit gibt, und es hier ausschließlich darum geht Schwulen Sex aus der Öffentlichkeit zu verbannen, ihn zu verdammen, kommt Dir auch nicht in den Sinn ?
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#63 paren57Ehemaliges Profil
  • 30.04.2013, 22:08h
  • Antwort auf #60 von Peter Singer
  • "Leute, die Sex in Stadtparks haben gehören eingesperrt und therapiert. Die können sich auch ein Hotelzimmer nehmen."

    Sex auf weichem Moos in einer lauen Sommernacht ist durch keine Luxussuite in einem Hotel zu ersetzen. Das wissen übrigens Heteros genauso wie Schwule zu schätzen. Bei den Heten darf aber von so etwas selbst ein Moderator in einer Samstagabendshow schwärmen (Michael Schanze seinerzeit im Flitterabend), ohne dass ein Proteststurm ausbricht. Insofern wird hier mehr als eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Auf dem Kuhdamm würde ich es allerdingszugegeben auch für unangemessen halten.

    Ansonsten halte ich es mit den Achtundsechzigern und ihrer sexuellen Revolution: Sex sollte entabuisiert werden, nicht nur was die Befriedigung der Frau angeht wie seinerzeit bei Oswald Kolle.

    Im Übrigen halte ich die ganze Diskussion für scheinheilig: Alle Männer, die ich kenne, Heteros wie Schwule, bekennen sich uneingeschränkt dazu, Pornos zu mögen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Journalisten der BZ da eine Ausnahme bilden. Wäre auch verwunderlich, denn es ist das Natürlichste von der Welt. Zu etwas Verwerflichem haben es erst die Moralapostel gemacht. Nehmt Euch also an den Affen im Zoo ein Beispiel und kommt mir jetzt nicht mit Kultur. Wenn sie nur dazu dient, den Menschen von seinem Sein zu entfernen, ist sie eher Unkultur und generiert Aggressivität. Die Bonobos haben dafür ein klasse Mittel.
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#64 odobenusProfil
#65 Peter SingerAnonym
  • 02.05.2013, 08:22h
  • Das ist nicht dasselbe wie Sex in einem öffentliche Stadtpark. Hier geht es nur noch um provokation. Und das ist das letzte was die Schwulenbewegung braucht.

    Nein, meine Argumentation hat nichts mit "kultur" zu tun. Es geht mir darum dass es einfach ekelhaft ist.
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#66 paren57Ehemaliges Profil
  • 02.05.2013, 22:52h
  • Ich kenne die Berliner Situation nicht. Trotzdem kann ich mir nur schwer vorstellen, dass dort Leute Sex in der Öffentlichkeit zelebrieren, nur um zu provozieren. Die Cruising-Bereiche, die ich kenne, sind in der Regel durch Büsche den Blicken der Allgemeinheit entzogen, es sei denn jemand folgt bewusst den Pfaden ins Unterholz. Ansonsten finden die meisten Aktivitäten dort auch erst mit Anbruch der Dämmerung statt. Andererseits finde ich Sex an einem ablegenen Ort auch nicht weiter schlimm, auch wenn er unter Umständen aus der Ferne einsehbar ist. Wenn ich zufällig Zeuge werde, schaue ich in der Regel einfach weg, egal ob sich da Schwule oder Heten vergnügen.
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#67 Gpeterjoachim
  • 06.03.2017, 12:48h
  • Ist schon erstaunlich - oder besser erschreckend - wie leichtfertig hier geschrieben wird!
    Die Meldung in der BILD ist das eine und man kann zu dem expliziten Vorgang "seine" Meinung haben.
    Allerdings sollte sich jeder darüber klar sein wie sein schriftlicher Beitrag bei anderen ankommt.
    Bei mir kommen bei einigen Beiträgen sofort Gedanken zu "rosa Winkel" und anderen furchtbaren Dingen die eine unsägliche Zeit geprägt haben.
    Immer fing es "klein" an und plötzlich wird daraus eine Lawine die nicht mehr zu stoppen ist.
    Klar ist, dass sich jeder so zu verhalten hat, dass er andere nicht in seiner Würde verletzt - Artikel 1 GG!
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