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Kommentare zu:
B.Z. empört sich über schwule Sexspiele


#21 saltgay
  • 25.04.2013, 20:49h
  • Was ist das denn für eine Aufregung in diesem Forum? Ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit hier ein wenig aufzuklären. Daran sieht man auch deutlich, dass sich unter den Diskutanten nur noch ein Minderheit echter Berliner befindet. Zunächst gilt festzustellen: die B.Z. ist die Berliner Lokalausgabe des "Völkischen Beobachters". Diese Zeitung wird ebenso redigiert wie die "BLÖD"-Zeitung. Wer also die Reportage von Günter Wallraff gelesen hat, der weiß, dass solche Geschichten zusammengelogen werden um die Bevölkerung aufzuhetzen. Die B.Z. ist immerhin des versuchten Mordes an Rudi Dutschke mitschuldig. Sie ist schuld an körperlichen Misshandlungen anlässlich vieler Demonstrationen in West-Berlin, weil sie Bürger durch ihre Hetze dazu angestiftet hat.

    Sie hat meinen Cousin mit Namen und Wohnort angegeben, weil er einen tragischen Unfall durch eine plötzliche hirnorganische Störung verursacht hat, die vorher nicht aufgetreten war. Meine Tante und mein Onkel mussten mit Morddrohungen, wochenlangen Beschimpfungen am Telefon zu jeder Tageszeit leben. Das ist nur ein Einzelfall von Vielen, die die B.Z. auf dem Gewissen hat.

    Dass bei der "love parade" Heten Sex im Tiergarten haben, hat zwar Stirnrunzeln hervorgerufen, aber diese mediale Hysterie blieb dabei aus. Die B.Z. hat nach der Ermordung von Benno Ohnesorg ungeniert zur Gewalt gegen Studenten aufgerufen. Für diese Hetze bekäme heute Jeder, der auch nur im Ruch einer linken Gesinnung stünde, eine sächsische Gefängnisstrafe von langer Dauer.

    Ich habe als 13jähriger vögelnde junge Heteropaare an dem alten Gleis der S-Bahn zwischen Wannsee und der Staatsgrenze Richtung Stahnsdorf angetroffen. Deren Geschrei und Gestöhn waren trotz der Schießereien auf der "Rose Range" (US-Militärübungsgelände) unüberhörber. Aber damit konnte man ja keine Buschkowskis hinter dem Ofen hervor locken. Dagegen mit der Mitteilung, dass am benachbarten Tannenberg-Gymnasium seitens der Schülervertretung ein "Liebeszimmer" eingerichtet werden sollte. Das ist kein Witz. Die B.Z. ist Westberliner Spießers liebstes Kind. Dort werden die allerniedrigsten Instinkte bedient. Wer wisssen will, wie es zum Nazi-Reich kommen konnte, der schaue sich einmal die Leserschaft dieses Mistblattes an.

    Daher ist das alles kotgleich, ob im Tiergarten nun Kondome von Schwulen oder von wem auch sonst herumliegen. Dem begrenzten Berliner sei gesagt: das kommt auch in anderen Städten vor. Letztens gab es in Castrop-Rauxel einen solchen Fall: es war ein Mann und eine Frau, die es ungeniert bei Tageslicht im Park trieben und deshalb angezeigt wurden.

    Der vornehme Bildungsbürger jedoch besucht dann zur Befriedigung seiner voyeuristischen Bedürfnisse ein Theateraufführung. Je kulturell wertvoller und intellektuell aussagefähiger, desto heftiger wird dort in allen Stellungen auf der Bühne kopuliert. Darüber berichtet auch die Springer-Presse: als euphorische Theaterkritik im Feuiletonteil der "Welt".
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#22 CarstenFfm
  • 25.04.2013, 21:01h
  • ups... da hatte ich grad ein Nümmerchen in der Mittagspause in Gebüsch der Tuntenwiese in Frankfurts Grüneburgpark
    .... und dann muss ich sowas lesen.

    Also, man sollte natürlich ein paar Regeln einhalten.... nur an blickgeschützer Stelle rummachen - also an Stellen wo nur diejenigen was davon mitkriegen, die es auch sehen wollen - und Kondome, Tücher und andern Müll mitnehmen und entsorgen. Wenn man sich daran hält, gibts keinen Grund zur Aufregung.

    Und damit kann ich Christian Scheuß nur zustimmen: das ist billige Propaganda und Stimmungsmache der Springer Presse.

    Nun, die Berliner wissen doch eh was im Tiergarten passiert und dürften nicht groß schockiert sein.

    Queer.de berichtete doch mal von einen Spanischen Schmutzsender, der Schweule bein Sex in den Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria gefilmt hat - hat auch keinen interssiert.

    Sowas wirft nur ein schlechtes Bild über die Schmutzfinken die voyeuristisch darüber berichten.... ein gewisser Neid, dass das eigene Sexleben langweiliger ist, inbegriffen.
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#23 Tobi CologneAnonym
  • 25.04.2013, 21:01h
  • 1.
    Ich finde es eher empörend, dass irgendwelche Spanner von der B.Z. mit Teleobjektiven Leuten nachstellen, die niemanden stören.

    2.
    Wären das Hetero-Paare würde sich niemand aufregen oder die würden das sogar geil finden und als Boten des nahenden Sommers ansehen.

    3.
    Der konservative Rollback ist wohl wirklich in vollem Gange. Wieso lässt man die nicht einfach in Ruhe Spaß haben?!
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#24 AuslöschernAnonym
  • 25.04.2013, 21:29h
  • Die Zielrichtung ist klar:

    In Zeiten der heterosexistischen Dauerindoktrination gerade von Kindern und Jugendlichen über alle massenmedialen Kanäle, auf allen Straßen und Plätzen, wo junge Menschen es wieder unheimlich "cool" finden (müssen), sich die reaktionärsten männlich/weiblichen Zwangsjacken überstülpen zu lasssen, sollen auch die letzten Überreste schwuler Sexualität und Geilheit aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden.
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#25 TheDadProfil
  • 25.04.2013, 22:19hHannover
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • ""Ich finde es ehrlich gesagt auch ekelhaft, wenn benutzte Kondome oder Taschentücher herumliegen""..

    Du solltest Dir dringend einen anderen Nick zulegen, denn mit solchen Äußerungen machst Du der Wortbedeutung keinerlei Ehre, und Dich danach mit Thorsten1, wanderer LE und Berlin 20000 in eure komfortablen Mehrraumschränke zurückziehen..

    Wer ein bisschen nachdenkt kann sich vielleicht noch an die Love-Parade in Berlin erinnern..

    Dort wurden MEHRFACH Leute festgenommen die während der Love-Parade im Tiergarten in aller Öffentlichkeit Porno´s drehen wollten..

    Der Tenor der Kommentare dazu lautete :
    Wieso ? Laßt sie doch, das stört doch niemanden..

    Ein paar Jahre später passierte das Gleiche auf dem CSD..

    Ein Gruppe aus Tchechien hatte sich den Tiergarten als Drehort ausgesucht..

    Die Kommentare brandeten auf mit :
    Sauerei, Kinderverderber, Ekelhaft und anderem..

    Bloß :
    Auch die Tchechen wollten während des CSD einen HETEN-PORNO drehen..

    Und plötzlich war nach der Info alles stumm..

    Steckt euch euren moralischen Zeigefinger in den Hintern, dort kann er vielleicht noch einiges anrichten..

    Wer andere nicht beim Sex in der Öffentlichkeit des Tiegarten´s beobachten will, kann auch wegschauen, oder einfach woanders entlang gehen, da ist viel Platz..

    Und damit ist der Kommentar für kleine rote Punkte freigegeben -lmw-
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#26 daVinci6667
  • 25.04.2013, 23:52h
  • Antwort auf #25 von TheDad

  • Hallo TheDad

    Kleine Anmerkung zum ansonsten guten Kommentar: In der Öffentlichkeit einen Porno drehen, ganz egal ob hetero oder schwul, das ist dann wieder was GANZ ANDERES. Da ist die Polizei dann schon zurecht eingeschritten!

    Wenn zwei oder mehrere sich irgendwo etwas abseits ihrer Lust hingeben freut mich das. Das geht niemanden was an und ja, da war ich in jüngeren Jahren zu Single-Zeiten auch schon gerne dabei :))

    Bei dem erwähnten Pornodreh MUSSTEN die Darsteller wohl den Regieanweisungen folgen und öffentlich für Geld kopulieren. Das finde ich echt widerlich! Schon schwierig mit all den Leuten im Studio drumherum, aber beim Grossanlass in der Öffentlichkeit, das bedeutet noch zusätzlich Stress und Erniedrigung für die Darsteller.

    Die meisten von uns müssen sich
    schon täglich mit ihrer Arbeitskraft prostituieren, dann mag ich wenigstens das Elend der noch schlimmeren und auch noch öffentlichen sexuellen Prostitution an einem Fest echt nicht sehen!

    Wo wirtschaftliche Zwänge ins Spiel kommen
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#27 odobenusProfil
  • 26.04.2013, 00:13hDüsseldorf
  • Antwort auf #24 von Auslöschern
  • Wir müssten der B.Z. einen Denkzettel verpassen. Wir müssten denen deutlich demonstrieren, dass wir uns diese Aufstachelung zum homophoben Progrom nicht gefallen lassen.

    Wenn wir solidarisch sind und solchen Hassphotographen und -Schreibern z.B. das Werkzeug entziehen oder unbrauchbar machen, dann werden sie sehen, dass wir keine Untermenschen sind, die sich alles gefallen lassen. Auch den homohassenden Möchtegernherrenmenschen können wir das Handwerk legen wenn wir nur vereint zurückschlagen!

    Es ist dieser Staat, der bis zur Angleichung an das DDR-Recht 1994 in aller Offenheit Schwule verfolgt hat und heute diese Hassschreiber vor unser berechtigten Wut schützt und uns mit Repression bedroht!
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#28 timpa354Ehemaliges Profil
#29 Alte TunteAnonym
  • 26.04.2013, 01:22h
  • Antwort auf #3 von XYZ1
  • Nicht mehr viele, das ist wohl das Problem: In den Achtzigern hatte die "BZ" in West-Berlin eine verkaufte Auflage von 300.000 Exemplaren, am zeitungsarmen Montag (bis Anfang der Neunziger folgten einige Blätter der Tradition, dann nicht zu erscheinen, weil sie am Sonntag erschienen waren und man am Sonntag keine Zeitung produzierte) noch mehr. Das Blättchen erreichte vermutlich mehr als die Hälfte der West-Berliner.

    Im vergangenen Quartal lag die Auflage, natürlich im wiedervereinigten Berlin, das fast doppelt soviele Einwohner hat wie damals der eingemauerte Westteil, montags bis samstags noch bei gut 130.000.

    Nebenher: Es ist natürlich toll, daß - wie man hier in manchen Kommentaren sieht - auch bei Schwulen die billige Nummer "Man muß doch mal an die Kinder denken" zieht, die immer veranstaltet wird, wenn es darum geht, irgendwelche Verbote und Einschränkungen zu begründen und zu bewerben.
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#30 vingtans
  • 26.04.2013, 02:44h
  • die hatz und stimmungmache gegen homosexuelle gefällt mir ganz und gar nicht.

    wie wärs mit nem konterbericht über autobahnrastplätze von lkw fahrern, oder straßenstrichs und das widerliche verhalten von heterosexuellen?!

    aber um ehrlich zu sein, mich ekelt es aus eher an unfreiwillig mit sex konfrontiert zu werden. egal wer da mit wem und wie.
    es gibt situationen da ist dass unpassend...
    ich erinner mich als ich mal mit meiner 6 jährigen schwester am baggersee war und das pärchen (hetero) neben uns angefangen hat zu vögeln.
    war sehr unangenehm für mich, ich hab kein problem mit sexualität... aber an dem tag wollte ich nur nen bissel planschen und keiner 6 jährigen erzählen dass der mann da der frau nicht wehtut.

    wenn es menschen die öffentlichkeit kickt.. oder was auch immer, dann bitte so dann es niemand mitkriegt der dass nicht mitkriegen soll.
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