Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=19085
Home > Kommentare

Kommentare zu:
B.Z. empört sich über schwule Sexspiele


#41 alfiAnonym
  • 26.04.2013, 17:46h
  • Böse Zungen behaupten, auch ein späterer Papst habe sich schon im Tiergarten vergnügt -nachts.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 paren57Ehemaliges Profil
  • 26.04.2013, 18:33h
  • Nebenbei bemerkt: Im Paradies waren Adam und Eva auch nackt und haben es ja offentlich im Freien getan.

    Man mag an die Geschichte glauben oder nicht. Sie zeigt aber, dass in den Anfägnen dieser Religion Sexualität überhaupt nichts Sündiges gewesen zu sein scheint. Erst die späteren Funktionäre, denen es um Machtausübung ging, scheinen begriffen zu haben, dass man die Leute erpressen kann, wenn man einen Urtrieb verbietet und als Todsünde verteufelt. Und diese Perfidie haben sie ja dann auch zur Perfektion getrieben.
  • Antworten » | Direktlink »
#43 bigotte medienAnonym
  • 28.04.2013, 00:37h
  • Der Artikel wundert mich nicht.
    Die Bigotterie und Ungleichbehandlung zwischen Homo und Hetero gibt es auch in seriösen Medien.

    Gestern beim deutschen Filmpreis gab es eine Auffhrung des Friedrichsstadtballetts.
    Alle Tänzer waren weiblich und im knappen Bikini.
    ( Männliche Tänzer gab es natürlich nicht)

    Keinen stört es das die Frauen sich vor den Zuschauern im Publikum räkeln, obwohl im Publikum Kinder sitzen.

    Aber bei Männern und insbesondere schwulen Männern stellt man sich immer an.
    Man stelle sich vor Tänzer , die weder weiblich noch Drag Queens sind und die kaum was anhaben, hätten dort vor den Kindern getanzt...die Empörung wäre groß.
  • Antworten » | Direktlink »
#44 antos
#45 stromboliProfil
  • 28.04.2013, 04:02hberlin
  • Antwort auf #36 von Fennek
  • wenn da im tiergarten zwei menschen aufeinander liegen, denkt man bei mann-frau gleich an ein turtelndes liebespaar.. wie niedlich, so der heteronormative wahrnehmungskick; liegen da zwei männer aufeinader, machen die gleich igitt sex...

    Das die heten dabei ebenso öffentlichen sex machen und nur nicht ins gebüsch sich verdrücken, sondern eben in missionarsstellung oder in löffelchenhaltung sich beglücken, macht den unterschied..
    Meist haben sie sich zuvor bereits abgeklärt und kennen sich, während wir schwulen noch suchen oder schon wieder geil sind von der ständigen überrepräsentation sexueller angebote...

    Schuld an allem der zögerliche frühling, der die büsche immer noch kahl wirken lässt!
    Vieleicht ein hinweis für die parkgärtner,:pflanzt
    mehr ganzjährig grünendes kraut!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#46 Miguel53deProfil
#47 mash26Profil
  • 28.04.2013, 12:31hKiel
  • Kaum nachvollziehbar dieser Artikel und einige Kommentare dazu.

    Weil es schon seit 100 Jahren dort praktiziert wird, darf man sich jetzt nicht mehr darüber aufregen? Was ist das für eine Logik. Was wir immer so gemacht haben, soll auch immer so bleiben und keiner soll das kritisieren dürfen. Wie konservativ ist das denn? Sie sind in Ihrer Denke noch schlimmer als die vermeintlich konservative und starre Springerpresse. Und darf ich mir als Mitbürger oder gar als Journalist nicht selbst meinen Zeitpunkt mehr aussuchen, wann ich etwas kritisiere? Zum Beispiel zu meiner Lebzeit, denn vor 100 Jahren konnte ich das noch nicht? Zum Beispiel auch mitten in der hitzigen Debatte um Homoehe-Gleichstellung? Egal, was sie selbst darüber denken und welche verschwörerischen Theorien ihre Gehirnfalten durchforsten, eins bleibt und sollte so bleiben: Das Recht was sie sich zusprechen, der freien Meinungsäußerung, steht auch der anderen Seite frei. Und man muss sich nicht für die Krone der Schöpfung halten und die Anderen für dumme kampagnengesteuerte Wesen halten. Man darf auch soviel Selbstbewusstsein haben und auch anderen Menschen eine eigene Meinung/Empfinden und eigenes Denkvermögen zugestehen, auch den "Springer"leuten, die sie ja als eine Art eigene Art von Menschen betrachten und deswegen alle in einen Topf schmeißen.

    Ich denke es gibt zwei Arten von Homosexuellen.

    1. Die Verstoßenen oder sich so fühlenden: Wollen mit dieser Gesellschaft nichts zu tun haben und stellen ihre eigenen Regeln auf und zwar so, dass sich die meisten anderen daran stoßen müssen. Das auch dieses Land eine Geschichte hat, die uns sozial und kulturell prägt, wollen diese Menschen nicht wahrhaben. Dann werden plötzlich Adam und Eva als Beispiele gebracht um daraus eine Legitimität des öffentlichen Ficks im Berliner Tiergarten im Jahr 2013 abzuleiten??? Bei uns läuft nunmal keiner draußen auf der Straße nackt rum und vögelt durch die Gegend. Kenne ich so nicht. Und genau so ist auch weltweit. So ist das nun mal, man kann die Augen davor verschließen, aber so ist das! Ein Kondom ist auch keine Milkyway- oder Grillwürstchen-Verpackung, sondern ein Komdom mit Ejakulat! Wer den Unterschied nicht mehr feststellt, kann auch getrost auf dem Mond leben. Jedenfalls ist derjenige von an die 90 % seiner Mitmenschen entfremdet. Dass es sehr schwierig wird einen gemeinsamen Nenner und gemeinsame Werte mit seinen Mitmenschen zu finden, ist logisch. Das liegt aber weniger an seinen Mitmenschen.

    2. Dann gibt es Schwule, die "nur" eine andere sexuelle Orientierung haben, aber fest in dieser Kultur verwurzelt sind: Diese stellen einfach fest, dass Sex in der Öffentlichkeit für Heteros und für Homos gleichermaßen unangemessen in unserer Kultur sind. Ja unsere Kultur ist sexistisch und sie spielt gerne mit den Reizen (das ist noch seeehr weit entfernt vom sexuellen Akt), aber der offene Sex vor anderen Menschen ist einfach nur die komplette Enthemmung. Wer an diesem Gefühl Spaß hat, sollte sich doch bitte in privaten Treffen und privaten Räumen dazu hinreißen. So frei ist unsere Gesellschaft. So wäre zumindest sichergestellt, dass alle anwesenden mit dem gesehenen Einverstanden sind. Im Park werden hingegen Menschen damit konfrontiert, die es wahrscheinlich nicht sehen wollen und die es durchaus anekelt. Es ist doch ganz einfach. Wir machen auch keine Laute Musik an im Bus, zumindest empfinden wir es als asozial, wenn uns ein Einzelner seinen Musikgeschmack aufdrängt. Nichts anderes ist diese Tiergarten Geschichte, einfach nur asozial.

    Aber nur als Anmerkung: Die totale Enthemmung sollten diese Menschen auch mit Vorsicht und bitte mit Bewusstsein genießen. Wir wissen aus unserer Geschichte, was die totale Enthemmung auch bedeuten kann. Wenn man sich solchen Lüsten hergibt, sollte man genau wissen in welchem psychologischen Fahrwasser man schwimmt und vielleicht doch lieber an seinem abgestumpften Sexualempfinden arbeiten.
  • Antworten » | Direktlink »
#48 finkAnonym
  • 28.04.2013, 13:00h
  • Antwort auf #47 von mash26
  • deine einteilung in zwei "schwulenarten" sagt mehr ueber deine auf mich recht altmodisch anmutenden vorurteile als ueber die realität. da fehlen nämlich ungefähr hundert zwischen- und mischformen.

    nur weil man sex im freien mag, muss man deswegen noch kein mensch sein, der sich "ausgestossen" fuehlt, nicht in die gesellschaft integriert ist oder in allen bereichen vollkommen andere werte vertritt als die mehrheit.

    ein wirklich seltsamer und weltfremder kurzschluss, den du da ziehst.

    und mit verlaub: du scheinst selber einfach zu wenige klappengänger persönlich zu kennen, um dir ein urteil wirklich erlauben zu können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#49 TheDadProfil
  • 28.04.2013, 13:08hHannover
  • Antwort auf #47 von mash26
  • Nein, ist es nicht..

    Es MUSS Schwulen erlaubt sein was Heten sich herausnehmen..

    Dazu gehört neben dem öffentlich kenntlich sein das es sich um ein Paar handelt, in dem Händchen-haltend flaniert wird, auch der Sex an "ungewöhnlichen Orten" den einige als "Fetisch" betreiben, andere aus der Notwendigkeit gar keine andere Möglichkeit zu haben..

    Mann könnte die "Aufregung " gerade noch irgenwie verstehen, wenn sich das Pärchen mitten auf einem Weg oder einer von allen Seiten einsehbaren Wiese vergnügt hätte..

    Alleine das bemühen eines Teleobjektives und das Fehlen von Anzeigen a la "Erregung öffentlichen Ärgernisses" ist schon bezeichnend für die grundsätzliche Situation..

    Wie oben beschrieben gibt es einen "Rückschritt" in der Freiheit, allein schon daran messbar das in den Ostländern seit Jahrzehnten so genutzte FKK-Bereiche an Baggerseen und der Ostsee immer mehr zurückgedrängt werden..

    Ginge es hier allein um die Schönheit der Natur, könnte Mann verlangen, willst du sie sehen, dann zieh dich aus..

    Aber die "Vorgänge" laufen anders ab..
    Massive "Beschwerden" führen quasi zur "Auflösung" von Freiheitsräumen..

    Ähnliche massive "Beschwerden" werden auch immer wieder im Vorfeld von CSD´s laut, wo "viel zu viel nackte Haut" "entdeckt" wird, was SO angeblich mit dem Charakter einer Demonstration nichts zu tun hätte..

    In jeder schlechten Telenovela werden wir mit heterosexuellen Nacktszenen von Frauen und Bettgeflüster weit vor 18 Uhr "versorgt", während ein Film in dem der nackte Hintern eines hübschen jungen Mannes den Mann hinter einer Milchglasscheibe erahnen kann, mit dem Hinweis versehen wird :"Die folgende Sendung ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet", und eine Ausstrahlung kommt vor 22 Uhr nicht in Betracht..

    Daher noch einmal :

    Wer es nicht ertragen kann Menschen zu sehen die miteinander Spaß haben, der soll wegkucken, oder einfach woanders entlang gehen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#50 mashap24Anonym
  • 28.04.2013, 18:26h
  • Antwort auf #48 von fink
  • Ich gebe ja zu, dass eine Einteilung in zwei Typen von Homosexuellen für die Realität zu kurz greift.. ja die Welt ist nicht nur schwarz/weiß. Man kann aber nicht jeden Sachverhalt bis ins kleinste Detail durchdiskutieren und muss Vereinfachungen und Verallgemeinerung treffen. Wichtig ist nur, dass man sich dessen Bewusst ist! Und jederzeit bereit ist, die getroffene Verallgemeinerung zu hinterfragen.

    Wer denkt, er könne in der Öffentlichkeit Sex haben, obwohl andere schon fürs Nackt sein in der Öffentlichkeit bestraft werden,... ja das ist ein "Ausgestoßener", der überhaupt kein Gefühl mehr dafür hat, was in Ordnung ist und was nicht, ihm fehlt jegliches Maß. Da kann man mit Geschichte, Adam und Eva, Philosophie, Ethik kommen, am Ende ist es in unserer Gesellschaft unangebracht. Wenn man seinen Trieben nachgehen will und das sollen die Leute ja auch ruhig tun... wir wollen ja nicht, dass die Leute irgendwelche freudschen Psychosen entwickeln, aber bitte einfach an die Regeln dieser Gesellschaft halten. Und unsere Regeln sind sehr frei und sehr tolerant. Alles ist möglich, es kommt nur auf das "wie" an. Wer immer noch stänkert ist ein bisschen asozial. Aber gut die gibt es auch unter Homosexuellen natürlich.. wie du schon sagst, nicht alles Schwarz/Weiß. ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »

» zurück zum Artikel