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Kommentare zu:
B.Z. empört sich über schwule Sexspiele


#51 finkAnonym
  • 28.04.2013, 18:45h
  • Antwort auf #50 von mashap24
  • >"Alles ist möglich, es kommt nur auf das "wie" an. Wer immer noch stänkert ist ein bisschen asozial."

    beide sätze halte ich nicht nur fuer ein bisschen zu schwarzweiss, sondern fuer grundfalsch.

    gesellschaftliche regeln auch dann mal in frage zu stellen, wenn sie auf einem breiten konsens beruhen, ist fuer mich auch eine form "sozialen" verhaltens und nicht, wie du wiederum allzu leichtfertig pauschalisierst, "asozial".

    wo wäre denn unsere gesellschaft, wenn niemand je regeln in frage stellte? wir bräuchten keine demokratie, wenn regeln unhinterfragbar wären und wir wären keine, wenn jede_r, der_die das tut, dadurch zur_m "ausgestossenen" wuerde (welch dramatische wortwahl uebrigens! haben wir's vieleicht doch ne nummer kleiner?).
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#52 mash26Profil
  • 28.04.2013, 18:48hKiel
  • Als Homosexueller:

    Einfach nur traurig, dass Bild, was der Autor, viele Kommentatoren und vorallem ihre Bewertungen der Kommentare nach außen abgeben.

    Nicht der B.Z. Artikel ist ein Steilvorlage für Homophobie... sondern IHR!
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#53 mash26Profil
  • 28.04.2013, 19:07hKiel
  • Man kann alles Hinterfragen. Das Hinterfragen sollte aber auch Sinn machen und die Gesellschaft voran bringen.

    Du kannst auch hinterfragen, wieso ein Mathelehrer des Gymnasium XY nicht während des Unterrichts im ABI-Jahrgang ejakulieren sollte. Er hat Lust dazu, die Schüler sind erwachsen... also wieso soll das nicht machen?

    Am Ende bleibt es aber so, dass die Freiheiten des Einen dort aufhören, wo die Freiheiten des Anderen beginnen.

    Ich finde es ganz Sinnvoll, dass wir die Vereinbarung getroffen haben, kein Sex in der Öffentlichkeit, weil ICH es nicht sehen will. Ich will das kontrollieren können, bei wem ich sowas sehen will und bei wem nicht! Und die Uschi von Nebenan will ich nicht sehen.

    Aber startet ruhig eine Revolution für den Fick im Tierpark.
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#54 finkAnonym
  • 28.04.2013, 20:54h
  • Antwort auf #53 von mash26
  • mir ging es, was das infragestellen von regeln angeht, nicht um diesen spezialfall, sondern um deine pauschalisierungen und deien uebersteigerte wortwahl. aber das muss ich wohl nicht wiederholen.

    >"Aber startet ruhig eine Revolution für den Fick im Tierpark."

    das ist gar nicht notwendig, weil das fuer nahezu niemanden ein problem darstellt, solange nicht irgendwelche leute sich den hals verdrehen, um in den bueschen etwas zu entdecken, ueber dass sie sich dann aufregen können.
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#55 TheDadProfil
  • 28.04.2013, 21:49hHannover
  • Antwort auf #50 von mashap24
  • ""Wer immer noch stänkert ist ein bisschen asozial""..

    Wenn also die Heten gegen die Öffnung der Ehe sind, und damit gegen die Freiheiten der LGBT´s "stänkern" sind sie asozial ?

    OK, da gehen wir konform..

    Wenn aber die "gefühlte Mehrheit" der Gesellschaft sich schon so aszial verhält, was bin ich dann ,wenn ich stänkere ?

    Ein freiheitsliebender Sozialreformer ?

    Es IST in dieser Gesellchaft nicht alles geklärt, nicht alles konform, so lange nicht alle die gleichen Rechte haben..

    Wo in welchem Gesetz steht das Mann allein für´s blank ziehen bestraft wird ?

    Wo kein Kläger, da kein Richter..
    Das gilt auch und im besonderem Maße für Sex in der Öffentlichkeit..

    Kuck Dir das Foto an..
    Ist DAS schon schwuler Sex ?

    Verglichen damit müßten wir jede Zweite Hete am Strand wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses belangen lassen..

    Mann muß schon sehr genau hinschauen um überhaupt ein bisschen nackte Haut zu entdecken, und wenn der Foto-Roman der BZ nicht noch eine unveröffentlichte Fortsetzung bietet, lockt sie keinen Voyeur hinter dem Ofen hervor..

    Der eigentliche Skandal ist die Wortwahl des Springer-Blattes der sich zur Sittenwacht berufen fühlt..

    Und was genau war noch einmal der Grund warum Kinder so etwas nicht sehen dürfen ?

    Weil die meisten Eltern zu unbegabt sind es ihrem Nachwuchs vernünftig zu erklären..

    Wenn jetzt im Frühling allüberall die Enten ihre Partner von hinten über die Straße schieben ist das "natürlich"..

    In ein paar Wochen hören wir dann wieder die Verkehrsmeldungen im Radio : "Achtung, eine Enten-Familie auf der A 100 in der Nähe der Avus", und viele denken, ach, wie niedlich, und ich denke, boah, wie hetero..

    Viele Eltern gehen mit ihren Kindern in den Zoo, damit sie dort sehen können, was sie zu Hause nicht sehen sollen : SEX..

    Schwule Pinguine sind der Renner bei den Kids, und Elefanten-Bullen können ihren Schwanz genauso bewußt lenken wie den Rüssel..

    DAS zeigt Mann den Kids AM NACHMITTAG IN ALLEN ARD-PROGRAMMEN, aber wenn sich zwei Junxx im Tiergarten ein bisschen lieb haben ist es Pfui und Bääh..

    Ihr habt sie doch nicht alle..
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#56 alexander
  • 29.04.2013, 23:00h
  • Antwort auf #47 von mash26
  • junge ich möchte dich nicht angreifen, mit deinen 26 jahren, aber wir leben nicht mehr in den 50igern, abgesehen davon das, speziell in berlin, in den jahren vor dem 2.weltkrieg, weitaus hemmungsloser (allgemein, also auch hetero!) sex praktiziert wurde!
    ich stamme auch aus der provinz, hatte aber mit 26 jahren schon eine 10jährige beziehung hinter mir, weil ich mir sehr zeitig über meine veranlagung im klaren war. und auch schon in den frühen 60igern, war flüchtiger einvernehmlicher männersex,in der provinz, überhaupt kein problem! (wenn man wollte?) im gegenteil, eher ungefährlicher, als in einer grossstadt, logo!)
    will sagen, an dieser stelle geht es bestenfalls um die sexuelle "bandbreite" des einzelnen, ob schwul oder hetero und nicht um die analyse einzelner verhaltensweisen beim sex?
    aber gerade die sollte jedem selbst überlassen bleiben! wie man "persönlich dazu steht, "darf man sich ja "noch aussuchen"?!
    moral, ist eine sehr persönliche angelegenheit und muss jeder, der sie braucht, mit sich selbst ausmachen!
    aber das kommerzielle treiben, auf kosten der allgemeinheit (dazu gehören auch wir schwule!!!), mit einem bewussten missbrauch derselben, ist eine absolute schweinerei!
    das nenne ich mal SCHAMLOS!!!
    natürlich wird zum jetzigen HOMODEBATTENZEITPUNKT, die situation von diesen schundblättern genutzt, auflage zu erzielen? und genau das ist der wunde punkt, hier wird kohle gemacht und auf gefühlen einer "angeblichen minderheit" herumgetrampelt, ohne rücksicht auf verluste, hauptsache die auflage stimmt!!!
    z.b., ich habe auch schon überlegt bei RTL anzufragen, ob sie nicht eine realityserie über schwulen alterssex drehen wollen, "AN ORIGINAL SCHAUPLÄTZEN"???(ironie aus!)
    vor allem, seien wir doch mal ehrlich, wer im gebüsch vögelt, bekommt doch immerhin auch noch die PRESSEBUSCHPILOTEN mit, oder???
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#57 odobenusProfil
  • 30.04.2013, 01:18hDüsseldorf
  • Antwort auf #53 von mash26
  • Du hast da keine Vereinbarung mit mir getroffen. Staat und Kirche haben das oktroyiert. Wenn du eine Ejakulation im Zwangsschulunterricht mit einer in einem Park gleichsetzt, dann sind deine Verstandesleistungen im Bereich eines durchschnittlichen Springer-Hetzers oder eines CDU-Funktionärs.

    Wenn du dich mit der Heterosexistischenwahnwelt so sehr identifizierst, dass du auch keine Homosexualität in der Öffentlichkeit sehen willst, denn nur um die geht es der Springer-Presse, dann bist du auch genauso homophob geerdet. Es geht nicht um die Revolution, sondern um die Abwehr der Konterrevolution, denn es wird in öffentlichen Parks gefickt. Wären das Heten, dann hätte das Sexistenblättchen dies als "heiße Nummer" bezeichnet. Dadurch, dass du dich mit deinen Unterdrückern identifizierst und gleichziehst wirst du nicht weniger unterdrückt, sondern nur andere noch mehr. Dass du dabei selbst auf der Strecke bleibst ist mir egal, weil mich das Leid von Homophoben nicht interessiert!
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#58 stromboliProfil
  • 30.04.2013, 09:18hberlin
  • man muss vieleicht ein wenig auch auf die vorgeschichten betreffs tiergarten eingehen..

    Das schwule seit bestand des tiergartens dort cruisen ist bekannt hin in die couplets von wilhelm bendow..
    dass sich mit erstem grün dort alles tummelt das sich sexueller triebabfuhr tätigt ist auch nichts neues.
    Während der mauer teilte sich der tiergarten in heterosex und schwulensex.. letzterer am rand der siegessäule hin zum landwehrkanal-zoo.
    Auf der gegenüberliegenden seite und im mauerbereich war den heteros vorbehalten.. dabei unterteilt in komerziell-strich und zufallsbekanntschaft.
    Noch heute ist der obere teil der nun an das potsdamer platz areal anschließt, nächtens von heten genutzt..

    Am grossen see -vom zoo kommend liegt gegenüber dem u-bahnluftschacht eine insel die bis in die 80ziger über eine holzbrücker erreichbar war.. ein eldorado...
    Gartentechnich ist der tiergarten als engliche landschaft angelegt der ballungsorte mit viel gebüsch und baumgruppen und großzügigen blickschneisen organisiert ist.
    Gerade diese buschgruppen sind ziel und versammlungsort für freiluftsexliebhaber und werden von der gartenverwaltung ebenso regelmäßig zwecks homosexueller verkehrsbehinderung runter geschnitten.. was man daran erkennt, das jeweils die teile regelrecht abgeholtzt werden, die im saisonjahr zuvor der haupttreffpunkt der schwuppen war und in folge die schwuppen zwingt immer weiter zu ziehen wie die bienen zwecks bestäuben, um neue , sichere buschanlagen zu finden... Das ganze dreht sich dabei im kreise , weil soviel buschareal weder vorhanden, zweckdienlich und großräumig genug, um hunderte abendliche gäste aufzunehmen...
    Wobei aus trotz vieleicht, einige an ihren angestammten plätzen bleiben und trotz kahler büsche dort ihre angestammten partner suchen...
    Denn was viele nicht wissen: eigentlich kennt sich fast jeder und jeden..
    Man kennt die vorlieben und erlebten ablehnungen und toleriert sich in einem reigen von spannen-mitmachen oder einzelaktion.
    Irgendwie eine treue , eingeschworene gruppe
    mit sporadischem neuzugang in der sommerhitzte.
    Und natürlich die touristen...
    Die stolpern querfeldein auf der suche nach dem richtigen kick.

    Das thema der "sichtbarkeit" war ja schon mal hier angesprochen und diskutiert...
    müßig, sich den sermon jener anzuhören, die sex wieder in die stille des eigenen schlafzimmers sperren wollen, um das kleine schmutzige vergnügen dem sie frönen nicht ihren nachbarn oder arbeitskollegen offenbaren zu müssen..
    Aber das ist eine verdrängungs und selbstbestrafungsgeschichte, seit es homosexualität gibt, und seit schwules und öffentlichkeit einander als reizthemen gegenüber stehen.

    Wer allerdings hier aus "unseren" reihen meint nach ordungshüter und aufräumen rufen zu müssen, hat was auf maul verdient!
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#59 stromboliProfil
  • 30.04.2013, 09:37hberlin
  • ps.: die erwähnte holzbrücke wurde aus eben jenen erwägungen der unterbindung homosexueller kontaktaufnahmen abgebaut, um so die insel wieder zu neutralisieren...
    soviel zur homopolitig bezirk tiergarten, heute mitte.
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#60 Peter SingerAnonym
  • 30.04.2013, 10:02h
  • Leute, die Sex in Stadtparks haben gehören eingesperrt und therapiert. Die können sich auch ein Hotelzimmer nehmen.
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